Bonn, 26. August 2020 - Hygiene-Berater Dr. Florian Kainzinger arbeitet akut mit den BBL-Klubs sowie Fachärzten für Hygiene und Umweltmedizin an regionalen Lösungen. Denn, so sagt er im MagentaSport-Podcast „Abteilung Basketball“: „Wir brauchen Location-adaptierte Lösungen.“ Hinter jedem aufwändigen Hygiene- und Sicherheits-Konzept stehe auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit für die Klubs. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass in einem Audi Dome in München infektionssicher 3000 Menschen ein Basketball-Spiel anschauen können!“ Voraussetzung sei eine Maskenpflicht der Fans („Halte ich im Basketball für umsetzbar“). Viel Aufklärungsarbeit sei gerade notwendig, so Kainzinger: „Wir müssen die Politik überzeugen, dass es sichere Wege gibt. Es bleibt immer ein Restrisiko, das es aber auch in Bus, Bahn, Supermarkt oder Flugzeug gibt.“ Die Hygiene-Auflagen für den aktuellen Trainingsbetrieb einzelner Klubs seien streng reglementiert, es gebe klare Vorgaben, wie oft etwa Tests regional durchzuführen seien. Vorsicht sei akut geboten, denn „das Thema unterscheidet sich nicht grundsätzlich von der Situation im Mai oder Juni.“

BBL-Klubs planen mit 40% der Zuschauer-Kapazität
Jens Staudenmayer, Sportlicher und Kaufmännischer Leiter der BBL, erklärt im MagentaSport-Podcast „Abteilung Basketball“ weitere Hintergründe zur Wirtschaftlichkeit der BBL-Vereine. „Die wirtschaftliche Planung der Klubs basiert lediglich auf einem Ansatz von 40 % der Zuschauer-Kapazität.“
Ab dem 17. Oktober startet der „MagentaSport BBL-Pokal“, zum Beginn der BBL-Saison mit 40 bis 50 % Zuschauerauslastung Anfang November sagt Jens Staudenmayer grundsätzlich: „Darauf arbeiten wir Moment hin und ich gehe davon aus, dass wir im November starten können mit dem vorgezogenen Pokal-Turnier wie wir es geplant haben. Aber insgesamt hat das Jahr gezeigt: man ist vor Überraschungen nicht gefeit.“

Hürden für die EuroLeague, aber Pesic hat eine Idee mit 4 Standorten
Marko Pesic, Geschäftsführer des FC Bayern Basketball zur Ungewissheit der Klubs zum Start des Spielbetrieb losgeht, insbesondere in der EuroLeague, die noch vor den nationalen Wettbewerben beginnen soll: „Wir bereiten uns so vor, als würden wir am 1. Oktober spielen.“ Pesic sieht noch einige Hürden für die EuroLeague: „Das Problem ist, wenn Du zurückkommst und gleich am Wochenende den nationalen Wettbewerb spielen musst….. Bei der Rückkehr braucht es besondere Hygiene-Konzepte für die Teams, wofür mir jetzt gerade ein bisschen die Fantasie fehlt.“ Marko Pesic hat zumindest eine grobe Idee wie es mit der EuroLeague trotzdem funktionieren könnte: „Man nimmt vier Standorte in Europa, sagen wir mal: Valencia, München, Berlin und Kaunas. Sammelt dort jeweils 4 oder 5 Mannschaften ein und spielt von Dienstag bis Donnerstag 2 Spiele.“ Voraussetzung für diesen Grundgedanken sei allerdings ein neues Hygiene-Konzept.
Einen klaren Startpunkt hat Marko Pesic mit dem MagentaSport BBL-Pokal in jedem Fall ausgemacht: „Ich sehe keinen Grund, dass wir den Pokal-Wettbewerb ab Mitte Oktober nicht spielen.“

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