Karl Adam und Hans Lenk begründen Mythos „Deutschland-Achter“ mit Olympiasieg 1960 in Rom

Die „Hall of Fame des deutschen Sports“ ist die Ruhmeshalle des deutschen Sports, die 2006 von der Deutschen Sporthilfe initiiert wurde. Hier werden Athleten, Trainer, Funktionäre und Gestalter geehrt, die in der über einhundertjährigen Historie des deutschen Sports durch ihren Erfolg im sportlichen Wettkampf oder ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrieben haben.
Zu den derzeit 118 Mitgliedern gehören Persönlichkeiten wie Steffi Graf, Michael Groß, Rosi Mittermaier, Michael Schumacher oder auch Kati Witt. An dieser Stelle informieren wir in den kommenden Wochen über die wichtigsten Jahres- und Geburtstage oder Jubiläen. Zusätzliches Bildmaterial steht über einen speziellen Link bei der Picture Alliance zur Verfügung.

Kalenderblatt 03. September 1960
Karl Adam und Hans Lenk begründen Mythos „Deutschland-Achter“ mit Olympiasieg 1960 in Rom

Frankfurt, 01. September –
Vor genau 60 Jahren, am 03. September 1960, wurde der Mythos „Deutschland-Achter“ geboren. Trainiert von Karl Adam und mit Prof. Dr.Dr. h.c. Hans Lenk im Boot, gewinnt der „Ratze(burg)-Kieler“ Achter die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rom. „Ruder-Professor“ Adam, seit 2008 Mitglied der „Hall of Fame des deutschen Sports“, machte Ratzeburg und Rudern zum Synonym und festigte mit dem „Deutschland-Achter“ die Weltgeltung der deutschen Rudertradition. Von ihm betreute Boote gewannen drei olympische Medaillen, davon zwei goldene, zwei Welt- sowie fünf Europameisterschaften. Insgesamt 29 Medaillen bei Großereignissen gehen auf das Konto von Karl Adam.

Beim EM-Titel 1959 sowie dem Olympiasieg 1960 auf dem Albaner See bei Rom saß Hans Lenk im Boot. Der Berliner machte nicht nur sportlich Karriere, sondern als Professor für Philosophie und Soziologie auch auf wissenschaftlicher Ebene. 1973 wurde er persönliches Mitglied im Nationalen Olympischen Komitee für Deutschland (bis 1992). Lenk war Anfang der 1970er Jahre einer der Ersten, die sich für unangemeldete Dopingkontrollen aussprachen. Er wirkte in Führungsämtern philosophischer Akademien und wurde 2005 als erster Deutscher Präsident der Weltakademie der Philosophie. Lenk gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Gegenwartsphilosophie. 2012 wurde auch er in die von der Deutschen Sporthilfe initiierte „Hall of Fame des deutschen Sports“ aufgenommen.

Link zu den Biographien
https://www.hall-of-fame-sport.de/mitglieder/detail/Hans-Lenk/ sowie https://www.hall-of-fame-sport.de/mitglieder/detail/Karl-Adam/

Link zum Bildmaterial
https://t1p.de/PictureAlliance-Lenk-Adam

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