• Fabian Mels (Rösrath) überrascht mit viertem Platz bei Red Bull Crashed Ice in Moskau
  • Minus 22 Grad Celsius: Klirrende Kälte im Kolomenskoje-Park
  • Weltmeister Niefnecker mit Pech im Viertelfinale

    Moskau, 26. Februar 2011 – Großer Jubel bei klirrender Kälte: Arttu Pihlainen (FIN) war am Samstagabend beim dritten Stopp der Red Bull Crashed Ice Weltmeisterschaft in Moskau abermals der dominierende Mann. Bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt wies der Valkenburg-Sieger und Führende der Gesamtwertung seine Kontrahenten Kyle Croxall (CAN), Kilian Braun (SUI) und den MINI Rookie Award Gewinner von München, Fabian Mels (Rösrath), in die Schranken. Mels hatte sich mit couragierten Runs und überzeugender Technik überraschend ins Finale vorgekämpft, stürzte im Endlauf aber unglücklich. In der Gesamtwertung baute Arttu Pihlainen, der jetzt 2800 Punkte auf dem Konto hat, seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Kyle Croxall (2500) auf 300 Punkte aus.

    „Die Strecke in Moskau ist mir sehr entgegengekommen. Jetzt hoffe ich, dass ich beim letzten Stopp in Quebec den Titelgewinn perfekt machen kann“, sagte Arttu Pihlainen. Auch Kyle Croxall hat noch längst nicht aufgegeben: „In Kanada werde ich noch einmal alles probieren. Ich hoffe auf den Heimvorteil.“

    Wiederum im Pech war Weltmeister Martin Niefnecker (Garmisch-Partenkirchen), der im Viertelfinale nach einem Foul von Scott Croxall (CAN) stürzte und den Run als Vierter beendete. Von der anschließenden Disqualifikation des Kanadiers profitierte Mels, der die Ziellinie als Dritter überquert hatte. Für Frederik Schmid (Lindau) war dagegen bereits in der Runde der letzten 64 Endstation. „Das ist sehr bitter“, sagte ein verärgerter Martin Niefnecker nach dem Viertelfinal-Aus. „Ich hatte mir für Moskau sehr viel vorgenommen. Jetzt will ich beim WM-Finale in Quebec angreifen“, so Niefnecker weiter.

    Der 350 Meter lange Eisparcours im Moskauer Kolomenskoje-Park verlangte den Startern alles ab. Bereits vor dem Stopp hatte Red Bull Crashed Ice Sportdirektor Christian Papillon angekündigt: „Die Hindernisse folgen extrem dicht aufeinander. Das ist die engste Strecke in der Geschichte von Red Bull Crashed Ice.“ Gleich nach dem Start von einer steilen Rampe mussten die Athleten eine scharfe Linkskurve gefolgt von einer Natureispassage bewältigen. Wenige Meter vor dem Ziel erwies sich ein steiler Anstieg als absolut rennentscheidend. Neben dem Parcours setzte auch die extreme Kälte von minus 22 Grad Celsius den Teilnehmern zu.

    Insgesamt 64 Athleten aus 17 Nationen traten nach der Qualifikation am Freitag jeweils in Vierer-Heats gegeneinander an. Nur die ersten beiden Starter erreichten die nächste Runde, bis der Sieger des dritten WM-Stopps feststand.

    Bei der Red Bull Crashed Ice Weltmeisterschaft 2011 ermitteln die schnellsten Ice Cross Downhiller der Welt in insgesamt vier Stopps ihren Champion. Nach München, Valkenburg und Moskau fällt die endgültige WM-Entscheidung am 19. März beim Saisonfinale im kanadischen Quebec. kabel eins überträgt alle Rennen.

    Ergebnisse Red Bull Crashed Ice WM 2011 Moskau:
    1. Arttu Pihlainen (FIN/1000 Punkte)
    2. Kyle Croxall (CAN/800)
    3. Kilian Braun (SUI/700)
    4. Fabian Mels (GER/600)
    5. Paavo Klintrup (FIN/500)
    6. Lukas Kolc (CZE/440)
    7. Reto Mäder (SUI/380)
    8. Andrey Lavrov (RUS/320)

    Ranking Red Bull Crashed Ice WM 2011 (nach 3 von 4 Stopps):
    1. Arttu Pihlainen (FIN/2800 Punkte)
    2. Kyle Croxall (CAN/2500)
    3. Scott Croxall (CAN/1590)
    4. Lukas Kolc (CZE/1250)
    5. Kilian Braun (SUI/1220)
    6. Lari Joutsenlahti (FIN/1080)
    7. Fabian Mels (GER/890)
    8. Michal Prochazka (CZE/880)

    15. Martin Niefnecker (GER/620)

    Hinweis für die Redaktionen:
    Foto- und Videomaterial unter www.redbull-photofiles.com und www.redbullcontentpool.com.

    Pressekontakt Red Bull Crashed Ice World Championship:
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