Bonn, 26. September - Die Aufsteiger Saarbrücken (2:0 gegen Rostock) und Verl (3:0 gegen Meister FCB2) ärgern die Favoriten. Aufstiegsaspirant Ingolstadt marschiert an die Spitze. FCI-Trainer Trainer Tomas Oral: "Unser Wunsch ist es, immer von da oben zu grüßen. Aber da ist es noch lang hin." Erst Auftaktpleite, jetzt nur ein 1:1 gegen Zwickau - Duisburgs Trainer Lieberknecht ist nicht im Stimmungshoch: "Man möchte als Trainer nicht rosarot wirken, aber man möchte auch nicht in Panik verfallen." Zwickaus Trainer Enochs bilanzierte bei MagentaSport: "Komisch, dass wir als Klein-Zwickau nach Duisburg kommen und uns dann ärgern, dass wir nur einen Punkt geholt haben."

Entscheidung: Halles Heskamp sagt Dresden ab!

Halles Sportchef Ralf Heskamp wird definitiv nicht zu Dynamo Dresden wechseln. Das gab Heskamp vor dem Spiel des HFC gegen Ingolstadt bei MagentaSport bekannt. "Ich habe jetzt die Entscheidung getroffen, unabhängig wie sich Dresden entscheiden möchte, den eingeschlagenen Weg mit dem HFC weiterzugehen", so Heskamp bei MagentaSport "Ich freue mich darauf, hier weiter arbeiten zu dürfen." Dennoch hat sich Heskamp über das Dresden-Angebot gewissermaßen gefreut. "Das ist sicher auch ein Kompliment für die Arbeit, die wir hier geleistet haben. Natürlich tut das auch gut."

Die Stimmen zum Spieltag am Samstag - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben.

TSV 1860 München - 1. FC Magdeburg 1:1
Sechzig-Trainer Michael Köllner:
"Ärgerliches Unentschieden, weil wir den Gegner gut festgemacht haben. Ansonsten kann ich meiner Mannschaft nicht so viele Vorwürfe machen. Trotz allem fühlt sich so ein 1:1 ein Stück weit wie eine Niederlage an. Wir haben besser gespielt wie letzte Woche gegen Meppen."
FCM-Torschütze zum 1:0, Raphael Obermair: "Das war nicht das ansehnlichste Spiel von uns. Es ging darum, hier was mitzunehmen. Sechzig war nach dem Auftaktsieg selbstbewusst, da wollten wir hier defensiv gut stehen. Das ist uns ganz gut gelungen."

MSV Duisburg - FSV Zwickau 1:1
MSV-Trainer Torsten Lieberknecht:
"Natürlich willst du das erste Heimspiel nach einer Niederlage in Rostock gewinnen. Wir haben uns für den Aufwand in der ersten Halbzeit nicht belohnt. Wir waren teilweise im letzten Drittel nicht konsequent genug, zu kompliziert. Wir sind noch am Beginn. Man möchte als Trainer nicht rosarot wirken, aber man möchte auch nicht in Panik verfallen. Heute haben wir manchmal selbst verschuldet zu kompliziert agiert, in manchen Situationen haben wir es gut gespielt und bespielt."
Zwickaus Torschütze zum 1:0, Ronny König: "Aufgrund des Spielverlaufs hätten es heute auch gern drei Punkte nach Hause mitnehmen können. Wir sind als Mannschaft stabiler und stärker geworden."
Zwickau-Trainer Joe Enochs: "Komisch, dass wir als Klein-Zwickau nach Duisburg kommen und uns dann ärgern, dass wir nur einen Punkt geholt haben. Wir haben in der zweiten Hälfte etwas umgebaut, haben dadurch viele zweite Bälle geholt und haben auch besser verteidigt als in der ersten Halbzeit. Deshalb haben wir wenig Torchancen zugelassen und selbst welche gehabt."

FC Saarbrücken - Hansa Rostock 2:0
Saarbrücken-Trainer Lukas Kwasniok:
"Das war ein verdienter Sieg für uns, aber man hat schon gesehen, was das für eine Arbeit war. Mit Rostock war es natürlich eine qualitativ hochwertige Mannschaft. Mich hat es überrascht, wie gallig wir gegen die Rostocker Aggressivität gearbeitet haben. Wenn wir jetzt noch ein bisschen ruhiger den Ball laufen lassen, sind wir auf einem guten Weg!"
Hansa Keeper Markus Kolke, der sein 250. Drittligaspiel bestritt, zum umstrittenen Elfmeter: "Schwierige Entscheidung. Ich glaube schon, dass die Hand am Ball war. Das Traurige ist, dass der Linienrichter zur Ecke gezeigt hat. Er steht eigentlich ganz gut. Vielleicht kann man mal kommunizieren übers Headset. Es gibt aber keinen Videobeweis bei uns. Es ist deshalb auch ein Stück weit ehrlicher. Die Zahl 250 ist ganz schön. Die nehme ich mit. Aber ich hätte mir heute lieber einen Sieg gewünscht."

Hallescher FC - FC Ingolstadt 0:2
Halle-Trainer Florian Schnorrenberg:
"Das war in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel. Wir hatten viel Ballbesitz, aber nicht so den Zug zum Tor. In der zweiten Hälfte kommt Ingolstadt besser raus als wir, ist sehr aktiv. Ich kann meiner Mannschaft nicht mal große Vorwürfe machen. Außer, dass sie bei diesen Bodenverhältnissen mal hätte früher abschließen sollen. Am Ende hat die abgezocktere, brutal effektive Mannschaft gewonnen."
Ingolstadts Torschütze zum 1:0, Marcel Gaus: "Alle, die behaupten, ich könnte mit rechts nicht schießen habe ich eines Besseren belehrt. Die zwei Siege geben uns viel Selbstvertrauen, mehr aber auch nicht. Wir wissen wo wir herkommen."
Ingolstadt-Trainer Tomas Oral: "Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Wir sind irgendwie nicht reingekommen. Ich weiß nicht, wo wir wirklich stehen. Solche Spiele geben uns Kraft, sie sind unheimlich wichtig, wenn du sie auch noch ziehst in der Phase. Unser Wunsch ist es, immer von da oben zu grüßen. Aber da ist es noch lang hin."

Viktoria Köln - SV Wehen Wiesbaden 0:2
Köln-Trainer Pavel Dotchev:
"Wir haben kaum Chancen zugelassen. Die Mannschaft von Wiesbaden war brutal effektiv. Ich habe mir schon gewünscht, dass wir offensiv dauerhaft mehr Druck ausüben. Das war eigentlich zu wenig."
SVWW-Matchwinner Johannes Wurz: "Letzte Woche hat sich die Offensive ein bisschen schwer getan. Deshalb war´s heute um so wichtiger, dass wir ein Zeichen gesetzt haben. Drei Spiele, alle zu Null, da kann man schon sagen, dass es ein guter Start war. Aber es gibt keinen Grund, sich da jetzt zurückzulehnen. Wir müssen daran anknüpfen."

SC Verl - FC Bayern München2 3:0:
Verl-Trainer Guerino Cabretti:
"Das war insgesamt ein richtig gutes Spiel von beiden Seiten. Wir wollten eine spielerische starke Münchener Mannschaft stören, nicht ins Spiel kommen lassen. Das ist uns ganz gut gelungen. Das Spiel hat richtig Spaß gemacht, zumindest unseren Zuschauern. Die Zuschauer waren wieder im Stadion, wir haben gewonnen - das war ein guter Tag. Ich bin absolut glücklich."
FCB-Trainer Holger Seitz: "Wir können viele Dinge aus dieser Partie mitnehmen, insbesondere Trainingsinhalte. Gerade in der ersten Halbzeit, wo wir die Jungs noch besser machen können. Zum Beispiel in den Räumen beim Defensivverhalten, da war zu viel Platz, zu viele Möglichkeiten für den Gegner. Wir wussten ja, dass wir mit einer relativ unerfahrenen Mannschaft auftreten werden."

Nachklapp Unterhaching - VfB Lübeck 1:0
Hachings Trainer Arie van Lent:
"Bis auf die letzte Viertelstunde war das heute in Ordnung. Wir waren dann ein bisschen müde." Zu möglichen neuen Spielern: "Die Spieler sind gut genug. Wir haben unsere Art Fußball zu spielen etwas verändert, laufen vorne intensiv an. Das braucht seine Zeit, bis sich das einspielt." Zum ersten Heimsieg seit fast acht Monaten: "Deshalb waren alle so richtig erleichtert. Für mich als Trainer ist das natürlich auch gut!"
Lübecks Trainer Rolf Martin Landerl: "Wir sind nach dem Elfmeter-Tor in eine Schockstarre verfallen. Wir haben unser Spiel nicht mehr auf die Matte gebracht. So wie wir in der zweiten Halbzeit aufgetreten sind, speziell in den letzten zehn Minuten, hätten wir mit etwas Glück auch einen Punkt mitnehmen können. Die Überzeugung, die Intensität, die Galligkeit der letzten zehn Minuten müssen wir auf die ganze Spielzeit übertragen."

2. Spieltag - alle Spiele LIVE als Einzelspiel und in der Konferenz bei MagentaSport Sonntag, 27.09.20:
Ab 12.45 Uhr:
Dynamo Dresden - Waldhof Mannheim
Ab 13.45 Uhr: Türkgücü München - Kaiserslautern

Montag, 28.09.20: Ab 18.45 Uhr:
KFC Uerdingen - SV Meppen

Frauenfußball-Bundesliga LIVE bei MagentaSport
Sonntag, 27.09. ab 13.45 Uhr:

Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim


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