• Kruse nach Tor glücklich: „Ein geiles Gefühl“
• Lichte enttäuscht: „Wir konnten es nicht verteidigen“
• DAZN-Experte Sebastian Kneißl kritisiert Mainz: „Enttäuschende Leistung“

Berlin/München, 02. Oktober 2020 -
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie Union Berlin gegen 1. FSV Mainz 05 (4:0) - das Freitagsspiel am 3. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

Christopher Trimmel (Kapitän Union Berlin) …
… zum Spiel:
„Einfach war es nicht, es war schon schwierig. Wir haben über 90 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht. Man hat gesehen, dass das Offensivspiel auch gut funktioniert hat. Das war zuletzt ein wenig der Schwachpunkt, aber heute hat es gestimmt.“
… zu seiner Flanke zum 2:0: „Wir wussten, dass wenn wir es schnell und gut spielen, dann haben wir über Außen viele Möglichkeiten. Da müssen wir aber auch gut wechseln. Schlotterbeck spielt den Ball und dann hatte ich ein bisschen Platz.“
… über die Berliner Transfers: „In der Breite haben wir jetzt definitiv mehr Qualität. Mittlerweile sind wir in der Bundesliga angekommen. Wir haben wieder super Transfers getätigt. Man merkt und spürt auch, dass mehr Erfahrung dabei ist. Es macht Spaß.“

Max Kruse (Torschütze Union Berlin) …
… zu Frage, ob es das perfekte Spiel war:
„Ob es das perfekte ist, werden wir sehen, der Trainer hat bestimmt noch ein paar Sachen. Aber wenn man 4:0 zuhause gewinnt, ist es definitiv ein sehr gutes Spiel.“
… über seinen Treffer: „Es ist ein geiles Gefühl in der Bundesliga zu treffen, das brauche ich ja keinem erzählen, das war ja schon immer so. Gut das Sheraldo Becker den Ball so auf den zweiten Pfosten bringt. Kopfballtore sind bei mir eher selten, umso schöner, dass es geklappt hat.“
… zu seiner Chance auf sein zweites Tor: „Ehrlich gesagt, war ich für den Ball zu langsam. Ich glaube da muss ich noch ein bisschen arbeiten in den nächsten Wochen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Wochen soweit komme, dass ich den dann auch reinmache.“

Urs Fischer (Trainer Union Berlin) ...
… zum Spiel:
„Ich glaube, wenn man 4:0 gewonnen hat, darf man auch mal zufrieden sein. Als leicht empfand ich es nicht. Wir waren in den entscheidenden Phasen sehr effizient und das hilft natürlich. Das gibt uns Selbstvertrauen und beim Gegner löst es das Gegenteil aus.“
… zu Max Kruse und Joel Pohjanpalo: „Max ist auf dem Weg zurück und mit Joel haben wir einen zusätzlichen Stürmer bekommen und das brauchen wir auch.“
... zur Startelf-Nominierung von Max Kruse (vor dem Spiel): „Mit meiner Nominierung, habe ich die Ansicht, dass er fit genug ist. Er hat richtig gut trainiert und hatte zwei Einsätze über 30 Minuten, jetzt gilt es von Beginn an zu zeigen, wofür wir ihn verpflichtet haben.“

Oliver Ruhnert (Geschäftsführer Sport Union Berlin) …
… zur Frage, ob weitere Transfers geplant sind (in der Halbzeitpause):
„Auf der Zugangsseite sollte es das gewesen sein. Man weiß nie, was noch passiert. Es kann sein, dass der ein oder andere noch Ideen hat uns zu verlassen am Wochenende, aber grundsätzlich sind wir eigentlich durch.“
… zu den Trainerentlassungen in der Liga (in der Halbzeitpause): „Man neigt dazu zu sagen, dass Trainerentlassungen nach dem zweiten Spieltag sehr früh sind, aber ich glaube jeder einzelne hat seine Geschichte. Ich bin zu weit weg, um sagen zu können woran es liegt, oder welche Gründe es gab. Manchmal strecken sich Entscheidungen über einen längeren Zeitraum und man kann argumentieren, dass man es vielleicht besser am Ende der Saison gemacht hätte, aber ich bin zu weit weg, um das zu beurteilen.“

Danny Latza (Kapitän 1. FSV Mainz 05) …
… zum Spiel:
„Die Tore waren viel zu einfach. Wir waren kompakt, in der ersten Halbzeit haben wir auch versucht nach vorne zu spielen, aber wir bekommen einfach viel zu einfache Tore. Die ersten beiden Tore sind zwei Flanken, da müssen wir viel näher bei den Männern sein. Union war präsenter, aber wir standen in der Defensive eigentlich ganz gut, aber wenn du Mitte der zweiten Halbzeit 3:0 hinten liegst, wird es natürlich schwer. Nach vorne war es auch zu wenig, gerade in der zweiten Halbzeit hatten wir gar keine Torchance. Alles in allem war es defensiv okay, aber in den entscheidenden Momenten waren wir nicht da.“
… zur kommenden Länderspielpause: „Wir haben uns viel vorgenommen und wollten was mitnehmen, aber das haben wir nicht geschafft. Jetzt haben wir Zeit uns nochmal darauf zu besinnen, um was es hier eigentlich geht und das werden wir uns auch vornehmen.“
… zu den Mainzer Tumulten unter der Woche: „Wir waren zusammen und haben darüber geredet, aber dabei belasse ich es auch und werde nicht mehr darüber reden.“

Robin Zentner (Torhüter 1. FSV Mainz 05) …
… zum Spiel:
„In den entscheidenden Momenten sahen wir einfach schlecht aus. Wir haben auch viele Aktionen gut verteidigt, aber sehr viele auch nicht. Wir haben den Berlinern zu viel Platz gelassen, dass sie wirklich einfache Tore schießen konnten. Das ist einfach zu billig. Man hat bei vielen den Willen gesehen, aber in den entscheidenden Momenten waren wir nicht 100% wach, deshalb hat Union mit einfachen Mitteln Tore geschossen.“
… zur Frage, woran man in der Länderspielpause arbeiten muss: „Wir müssen ganz klar an den Basics arbeiten. Am Verteidigen, wir dürfen uns nicht zu schade sein, einen Ball auch einfach mal wegzubolzen.“

Jan-Moritz Lichte (Trainer 1. FSV Mainz 05) ...
… zum Spiel:
„Die Situation ist schwer, aber das sollte für keinen, auch für mich nicht, als Ausrede gelten, dass wir deswegen heute vier Stück kassiert haben. Wir haben versucht unseren Plan umzusetzen und das haben wir am Anfang auch geschafft, aber dann kommen wir aktuell in Situationen, wo gar nicht das System entscheidend ist, sondern einzelne Aktionen. Ein guter Doppelpass von Union, den wir nicht gut verteidigen, eine Flanke und völlig frei ist Max Kruse. Wir haben vorher darüber gesprochen, aber wir konnten es nicht verteidigen. Wir müssen defensiv und offensiv anfangen, diese Situationen für uns zu entscheiden.“
… zum Auftritt der eigenen Offensive: „Wir hatten Situationen in denen wir in eine gute Ausgangsposition hätten kommen können, aber dann hatten wir technisch oft Fehler. Bei der Ballan- und Mitnahme waren wir oft nicht sauber und im letzten Drittel kommen wir mit dem Druck des Gegners nicht zurecht.“
… zur Länderspielpause: „Das erste was passieren muss, ist es die Selbstkritik hochzuhalten, sodass jeder weiß, dass wir hart arbeiten müssen. Es wird jeden Tag hart gearbeitet, um demnächst einfach besser dazustehen.“
...über sein Debüt als Cheftrainer (vor dem Spiel): „Ich bin froh, dass der Verein mir in einer so schwierigen Situation das Vertrauen ausgesprochen hat. Im Fußball gibt es wenige einfache Situationen für einen Trainer, ich nehme es an wie es ist und wir versuchen das Beste daraus zu machen.“
… zur zuletzt schwachen Mainzer Defensive (vor dem Spiel): „Es ist immer ein Ding von Konzentration und Wachsamkeit. Und dann müssen wir die entscheidenden Zweikämpfe auch gewinnen. Wir wollen in einer gewissen Kompaktheit agieren, trotzdem aber auch aktiv sein. Wir müssen als Verbund daran arbeiten, die entscheidenden Zweikämpfe zu gewinnen.“

Rouven Schröder (Sportvorstand 1. FSV Mainz 05) ...
... zur aktuellen Mainzer Situation (vor dem Spiel):
„Im Nachhinein müssen wir uns einige Fragen stellen, das hat sich hier keine gewünscht. Entscheidend ist, dass wir uns aufs Wesentliche konzentrieren, und das ist der Bundesliga-Fußball, damit können wir einiges drehen. Jedem ist bewusst, was in der letzten Woche passiert ist. Das wünscht sich keiner, der emotional mit diesem Verein verbunden ist und das bin ich auch. Das geht nicht spurlos an einem vorbei. Aber jetzt gibt es zwei Richtungen. Entweder den Kopf in den Sand zu stecken, oder zu kämpfen und nach vorne zu blicken. Ich übernehme Verantwortung und versuche den Verein und die Mannschaft zu unterstützen. Unser Auftrag ist es, heute alles reinzuhauen. Wir sind sehr motiviert.“
… zu möglichen weiteren Transfers (vor dem Spiel): „Wir haben bis Montag noch Zeit gewisse Dinge zu regeln, wenn wir denn wollen. Wir sind von unserem Kader überzeugt. Trotzdem kann es sein, dass noch etwas auf der Abgangsseite passiert.“
… über Jan-Moritz Lichte (vor dem Spiel): „Er ist in seiner Art sehr ruhig, sehr strategisch und auch strukturiert. Er hat der Mannschaft in kurzen und knackigen Ansprachen aufgezeigt, was er sich wünscht. Er ist genau der gleiche geblieben und das zeichnet ihn auch aus. Er ist bereit für den nächsten Schritt und die Jungs nehmen das an.“

DAZN-Experte Sebastian Kneißl …
… zur Mainzer Leistung:
„Es war eine enttäuschende Leistung von Mainz, zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Sie kassieren in beiden Halbzeiten frühe Gegentreffer, aber sie waren auch insgesamt viel zu harmlos.“
… zur Berliner Leistung: „Es war nicht außergewöhnlich spektakulär, aber es war solide, sicher und souverän gemacht. Sie haben die Chancen genutzt, die die Mainzer ihnen geliefert haben.“
… zum Berliner 2:0: „Insgesamt steht Mainz viel zu weit auseinander. Das ist ein genialer Ball in die Mitte, aber in allen Aktionen, weit und breit kein Mainzer. Das ist eben dieses Thema, was wir mit Basics meinen.“
… zu Pohjanpalos Treffer: „Einfacher Ballverlust im Mittelfeld und Union beläuft einfach nur die Räume. Es war natürlich etwas glücklich, aber er ist sofort präsent und das zeichnet ihn auch aus.“
… zum Mainzer Saisonstart (vor dem Spiel): „Das ist natürlich ein enttäuschender Start. Die Ergebnisse spiegeln das wieder, was insgesamt im Verein gerade passiert. Umso wichtiger ist es heute, dass die Jungs auf dem Platz Leistung zeigen und ein positives Ergebnis erzielen.“
… zum Mainzer Spielerstreik (vor dem Spiel): „Ich kenne die Situation. Ich war Teil einer Mannschaft, die auch dieses Mittel gewählt hat. Allerdings haben wir den Weg gewählt vorher viel mit der sportlichen Leitung zu kommunizieren, als das nicht erhört wurde, haben wir zu diesem Mittel gegriffen. Es ist keine schöne Sache, aber es ist auch dein Recht, es ist ein legitimes Mittel.“

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