• Wetzlars Cavor enttäuscht: „Ich kann nicht sagen, dass ich zufrieden bin“
• Martin Schwalb bescheiden: „Der Titel hat für uns keine Priorität“

München, 04. Oktober 2020 –
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zur Konferenz der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga mit den Partien: Rhein-Neckar Löwen – TVB Stuttgart (30:20), HSG Wetzlar – SG Flensburg-Handewitt (27:29), HBW Balingen-Weilstetten – MT Melsungen (23:25).

Martin Schwalb (Trainer Rhein-Neckar Löwen) ...
... zum Spiel:
„Wir haben uns ordentlich vorbereitet, um von der ersten Minute an in der Handball Bundesliga auch eine optimale Leistung abzurufen. Es war ein schwieriges Spiel, denn Stuttgart ist eine erfahrene Mannschaft mit zwei Weltklasse Spielern. Wir haben es von Beginn an geschafft, uns gut zu bewegen und ich glaube, damit haben wir den Grundstein für den Sieg gelegt. Für uns hat der Titel keine Priorität, sondern das nächste Spiel. Wenn wir da nicht in der Lage sind, unsere Leistungen abzurufen, dann werden wir Probleme bekommen.“

Jürgen Schweickardt (Trainer TVB Stuttgart) ...
... über seine vergangene Corona Erkrankung und den aktuellen Stand des Teams (vor dem Spiel):
„Mir geht es sehr gut und mir ging es aber auch nie schlecht. Ich hatte keine Symptome und ohne die regelmäßigen Tests, hätte ich es wahrscheinlich gar nicht bemerkt. Wir sind froh, dass alle Mann an Bord sind und wir sind mit der Vorbereitung zufrieden. Wir wissen aber auch, dass es alles nicht zählt. Jetzt, mit drei Spielen in sechs Tagen, geht es
für uns erst richtig los und danach sehen wir, wie gut die Vorbereitung wirklich war.“
Kai Wandschneider (Trainer HSG Wetzlar) ...
... zur aktuellen Lage (vor dem Spiel): „Man weiß nicht, wo man zum jetzigen Zeitpunkt steht, weil sieben Monate Vorbereitung ohne Pflichtspiele, sind schon eine sehr lange Zeit. Normalerweise hat man zwei Monate, bis dann die Pokalspiele beginnen. Wir waren in den letzten Jahren immer in der Lage, Überraschungen zu schaffen, aber man kann es nicht mehr vergleichen.“

Stefan Cavor (Bester Werfer HSG Wetzlar) ...
... zum Spiel:
„Es war ein sehr gutes Spiel. Ich kann nicht sagen, dass ich zufrieden bin. Wenn man das Spiel verliert, ist es egal, wie viele Treffer man selber erzielt hat. Unsere Abwehr war in den letzten 15 Minuten nicht mehr so kompakt. Vielleicht hatten wir keine Kraft mehr und Flensburg hat einfache Tore erzielen können. Die Saison ist lang und wir waren sechs Monate ohne Handball. Wir werden sehen, was nun kommt und ich hoffe, dass wir alle gesund bleiben. Ich denke, wir können es dieses Jahr besser machen, als letzte Saison.“

Maik Machulla (Trainer SG Flensburg-Handewitt) ...
... zum Spiel:
„Es war ein sehr schwieriges Spiel und Wetzlar hat uns alles abverlangt. Wir hatten wenig Alternativen und haben bereits vier Spiele in den letzten 14 Tagen absolvieren müssen. Das merkt man uns an. Aber wie die Jungs es am Ende gemacht und wie wir uns das Spiel zurückgeholt haben, das ist richtig stark gewesen. Da freue ich mich sehr, auf die nächsten Spiele.“

Julius Kühn (MT Melsungen) ...
... zum Spiel:
„Für mich war der Sieg bis 15 Minuten vor Schluss verdient gewesen, danach ist uns das Spiel ein wenig aus der Hand geglitten. Wir haben zu früh geworfen und nicht konsequent genug abgeschlossen. Respekt auch an den Torhüter von Balingen. Aber wir haben es geschafft, über die Aggressivität in der Abwehr wieder zurück zu kommen.“

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O-Ton-Service HBL/mw
Daniel Mayr (mayr@liquimoly-hbl.de)
Mehr Informationen unter www.liquimoly-hbl.de