• Essens Naji enttäuscht: „Bis auf das Ergebnis war alles in Ordnung“
• Hinze zufrieden: „Haben es souverän heruntergespielt“


München, 07. Oktober 2020
– Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zur Konferenz der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga mit den Partien SG Flensburg-Handewit – HSG Nordhorn-Lingen (33:26), TSV GWD Minden – HSG Wetzlar (24:29), TVB Stuttgart – TuSEM Essen (31:23), Bergischer HC – HC Erlangen (29:25).

Maik Machulla (Trainer SG Flensburg-Handewitt) ...

... zum Spiel:
„Richtig gut war unser Angriffsspiel. Wir haben schlau gespielt und halten uns an unseren Plan. Mit der Chancenverwertung bin ich nicht zufrieden, weil ich finde, wir sollten es klarer und früher entscheiden. Wir hätten dann einige Spieler schonen können und so mussten wir bis zum Ende kämpfen. Das geht mir ein bisschen auf den Nerv. Aber insgesamt bin ich zufrieden. Ich bin stolz auf die Jungs, wieder zwei Punkte und es geht weiter.“

Jamal Naji (Trainer TuSEM Essen) ...

... zum Spiel:
„Abgesehen vom Ergebnis und der Art und Weise, wie es zu Stande gekommen ist, hat mir meine Premiere in der Bundesliga gut gefallen. Bis auf das Ergebnis war alles in Ordnung. Wir haben viele Würfe liegen gelassen und im Tempospiel viele technische Fehler gemacht. Stuttgart bestraft solche Fehler natürlich sofort. In den Reaktionen des Umfeldes merkt man es schon, dass mein Beruf etwas Besonderes ist. Dafür habe ich lange gearbeitet und ich hoffe, dass wir als Team auch noch zeigen können, dass wir zurecht in der Bundesliga sind.“

Sebastian Hinze (Trainer Bergischer HC) ...

... zum Spiel:
„Wir haben überragend gedeckt und werden in der Abwehr zum Glück nicht bestraft. Erlangen hat nicht mehr so die Sicherheit in ihrem Angriff bekommen und ich finde, wir haben es sehr souverän heruntergespielt. Alle haben sich gefreut, zu Hause vor Publikum zu spielen. Wir hatten ein sehr gutes Hygienekonzept und es ist schade, dass kurz vor dem Spiel keine Zuschauer zugelassen werden durften. Wir haben große Hoffnung, dass wir schon bald wieder Zuschauer in der eigenen Halle begrüßen dürfen.“

Frank Carstens (Trainer TSV GWD Minden) ...

... zum Spiel:
„Die erste rote Karte ist meine Schuld, weil ich den Spieler zu früh aufs Feld geschickt habe. Das war die dritte zwei Minuten Strafe und das ist natürlich bitter. Unsere Abwehr, die bis zu diesem Zeitpunkt viel gebracht hat, war dann nach den weiteren roten Karten natürlich aufgelöst. Normalerweise bekommt man nach zwei roten Karten, nicht auch noch eine Dritte. Für mich war es keine dritte rote Karte, sondern eine normale zwei Minuten Strafe. Wir haben das Spiel verloren. Wir müssen über uns reden, weil wir zu viele Bälle verworfen haben und nicht über die roten Karten. Wenn wir die Bälle nicht versenken, wird es in der Bundesliga schwierig..“

Frank von Behren (Geschäftsführer Sport TSV GWD Minden) ...

... über die eigentliche Spielstätte in Minden
(vor dem Spiel): „Wir haben immer gesagt, dass die Halle in Lübbecke nur eine Übergangslösung ist und wir so schnell wie möglich wieder zurück nach Minden wollen. Das ist das Entscheidende. Es gab ein neues Gutachten und es stellte sich heraus, dass der Brandschutz gar nicht das Problem war, sondern die Belüftungsanlage. Vielleicht gibt es einen Weg, dass wir kurzfristig in die Kampa-Halle zurückkehren können. Wir können es uns nicht erlauben, die nächsten drei Jahre in Lübbecke weiter zu spielen, denn dann wird es ganz eng.“

Sky Experte Henning Fritz ...

... über die Ambitionen von TuSEM Essen
(vor dem Spiel): „Als Aufsteiger mit einer jungen Truppe, da gehört man nicht zum Favoritenkreis. Eine Mannschaft musste bei den Einschätzungen unten stehen und das ist für mich der TuSEM Essen. Ich hoffe natürlich trotzdem, dass sie sich tapfer schlagen werden. Essen selber schätzt seine Chancen selbst überschaubar ein, weil sie jung und unerfahren sind. Aber die Chance wollen sie dennoch nutzen, mit viel Engagement und Leidenschaft.“


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Daniel Mayr (mayr@liquimoly-hbl.de)
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