• Baumann enttäuscht: „Für mich war es ein Spiel auf Augenhöhe“
• Labbadia unzufrieden: „Haben uns selber geschlagen“
• Stuttgarts Kalajdzic mit Kampfansage: „Man sollte uns nicht unterschätzen“
• Sky Experte Dietmar Hamann: „Für die Dortmunder war es ein großer Schritt für die Entwicklung“

Unterföhring, 17. Oktober 2020 -
Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 4. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): „Mir ist egal, was der FC Bayern macht, denn wir müssen auf uns schauen. Jedes Spiel ist anders und jedes Spiel hat seine Geschichte. Es ist für uns gegen alle Gegner schwierig.“

Felix Passlack (Borussia Dortmund): „Man hat gesehen, dass der Sieg hochverdient war. Wir hatten viel mehr Torschüsse und haben mehr aus unserem Spiel gemacht. Wir sind froh, dass wir so einen großen Kader mit so einer hohen Qualität haben. Ich bin froh, dass ich wieder hier bin. Ich habe im Sommer hart gearbeitet, damit ich wieder hier auf dem Feld stehe. Wir werden nun alle Möglichkeiten nutzen, um in der nächsten Partie wieder mit voller Energie auf dem Feld zu stehen.“

Marco Reus (Kapitän Borussia Dortmund): „Entscheidend war, dass wir das Tor erzielt haben. Es hat sich relativ früh herausgestellt, dass derjenige, der den ersten Treffer erzielen wird, auch dieses Spiel gewinnt. Wir haben uns in Hoffenheim immer schwer getan. Es war ein ausgeglichenes Spiel und es kam in der zweiten Hälfte darauf an, zielstrebiger zu werden. Man hat gesehen, dass ihnen Spieler fehlten, da sie nicht so torgefährlich waren, wie in den vergangenen Spielen. Wir sind froh, dass wir in die kommenden englischen Wochen mit einem Sieg gestartet sind.“

Oliver Baumann (Torhüter und Kapitän TSG Hoffenheim): „Es war 90 Minuten lang ausgeglichen und es war immer die Frage, auf welcher Seite das Spiel kippen würde. Und mit den Einwechslungen, die Dortmund dann getätigt hat, wurde es für uns nicht einfacher. Diese Spieler haben den Unterschied gemacht und frischen Wind ins Spiel gebracht. Es ist ärgerlich, weil für uns mehr drin war. Für mich war es ein Spiel auf Augenhöhe.“

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Es sind solche Spiele, wo du den Anspruch hast, in der Tabelle oben zu stehen. Und dann solltest du auch in Augsburg gewinnen. Um unser Ziel zu erreichen, ist jeder Punkt wertvoll und deshalb nehmen wir die drei Punkte gerne mit.“

Yussuf (Torschütze RB Leipzig): „Wir waren über 70 Minuten dominant und haben ein gutes Spiel gezeigt. Wir waren die bessere Mannschaft, trotz der vielen und intensiven Länderspielen. Insgesamt war es ein gutes Spiel von uns und haben verdient drei Punkte mit nach Hause genommen.“

Rafal Gikiewicz (Torhüter FC Augsburg): „Leipzig kann besseren Fußball spielen und mit etwas Glück hätten auch das erste Tor erzielen können. Wir müssen es aber nun so akzeptieren und wissen, was wir besser machen müssen.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): „Ich bin nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Wir müssen das Spiel gewinnen und mehr Überzeugung im Strafraum haben, um einen Treffer zu erzielen. Der Aufwand war groß, die Struktur war gut, aber das Ergebnis nicht.“

Niclas Füllkrug (Torschütze Werder Bremen): „Wir haben uns schon vorgenommen, dieses Spiel zu gewinnen. Wenn man den Spielverlauf sieht, ist das Unentschieden für uns allerdings in Ordnung. Wir haben auch ein oder zwei Phasen im Spiel gehabt, bei der wir ein weiteres Tor erzielen konnten. Aber gerade zum Ende und zu Beginn war uns Freiburg überlegen.“

Sasa Kalajdzic (VfB Stuttgart): „Wir haben diszipliniert gekämpft und ich finde, wenn man wenig Zugriff hat und der Gegner es gut macht, muss man über die Basics kommen. Wir haben gekämpft, sind viel gelaufen und haben wenig Torchancen zugelassen. Immer wenn wir 100 Prozent geben, dann sollte man uns nicht unterschätzen.“

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart): „Es fühlt sich gut an, dass wir angekommen sind. Wir sind einen Sieg weiter und beide Füße müssen auf dem Boden bleiben. Wir müssen weiter arbeiten und schauen, dass wir im nächsten Spiel wieder gut performen.“

Maximilian Mittelstädt (Hertha BSC Berlin): „Ich glaube, dass wir uns derzeit in einem Umbruch befinden, da wir viele Spieler verloren haben. Es sind viele junge und ausländische Spieler hinzugekommen, die sich erst einmal einfinden müssen. Aber das darf keine Ausrede sein. Wir dürfen nicht vier von fünf Pflichtspielen verlieren. Zumindest nicht mit so einem Anspruch, den wir haben.“

Bruno Labbadia (Trainer Hertha BSC Berlin): „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und bekommen mit der ersten Torchance für den VfB Stuttgart die Unsicherheit. Wir waren im vorderen Bereich extrem unsauber und der letzte Pass ist einfach nicht gekommen. Das ist der Grund, wieso wir dieses Spiel verloren haben. Wir haben uns selbst geschlagen. Es war ein zu statisches Spiel im Angriff und wir sind nicht in die Räume gestartet.“

Sky Experte Dietmar Hamann:
... zum Spiel der Dortmunder:
„Hansi Flick wirft Spieler aus der zweiten und dritten Reihe ins Spiel und gibt ihnen bedingungsloses Vertrauen. Man hat so viele Spiele vor sich und deshalb muss man den Spielern vertrauen. Man wird immer wieder Situationen haben, bei denen man fünf oder sechs Stammspieler auf der Bank lassen muss, weil die Belastung zu hoch ist. Für die Dortmunder war es nun ein großer Schritt für die Entwicklung. Die jungen Spieler haben gesehen, dass sie zu einer guten Hoffenheimer Mannschaft fahren und das Spiel gewinnen können.“


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