• Preetz nach Fehlstart: „Wir brauchen noch Zeit, um zusammenzuwachsen“
• Hütter über Gegner Bayern: „Für mich die beste Mannschaft der Welt“
• Mainz Sportvorstand Schröder will nach turbulenten Wochen „Schlussstrich ziehen“
• Sky Experte Hamann über Thomas Müller: „Ein Geschenk und ein Glückfall für die Bayern“

Unterföhring, 24. Oktober 2020 -
Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 5. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Hansi Flick (Trainer FC Bayern München) …
…zur Belastung:
„Wir haben heute auch wieder einige frische Spieler dabei und deswegen denke ich, dass wir heute genug Körner haben. Wir sind aktuell froh, dass wir diese Auswahl im Kader haben und deswegen sind wir sehr guter Dinge.“
…zur Corona-Situation und Serge Gnabry: „Es ist kein Grund zum Jammern. Es ist so, dass die Dinge so sind, wie sie sind, und das müssen wir so annehmen. Bei Gnabry war der Test heute Morgen zum zweiten Mal negativ und es kann auch sein, dass er einer der wenigen Fälle ist, die falsch positiv getestet wurden.“
…zum Gegner Eintracht Frankfurt: „Wir gehen davon aus, dass sie mit viel Leidenschaft und mit viel Tempo spielen werden und darauf müssen wir uns gut einstellen.“

Michael Preetz (Manager Hertha BSC) ...
... zur bisherigen Leistung:
„Wir haben in dieser Saison ein Auf und Ab erlebt. Wir haben einen recht großen Umbruch im Kader vollzogen und brauchen noch ein bisschen Zeit, um zusammenzuwachsen und auch, um konstante Leistungen auf den Platz zu bringen“
… zur Mannschaft: „Wir glauben ganz klar an die Qualität in diesem Kader. Es ist eine Frage, dass die Dinge zusammenpassen. Das muss natürlich in nächster Zeit passieren, aber ich glaube, dass wir auf jeden Fall Möglichkeiten haben, um mittelfristig oben heran zu rutschen.“
… über das neue Stadion: „Ich kann nicht sagen, wann das neue Stadion fertig sein wird. Aber für uns ist das Stadion essenziell wichtig.“

Rouven Schröder (Vorstand Sport 1. FSV Mainz 05) …
... zur aktuellen Lage:
„Ich glaube, dass wir aus dem Spiel gegen Leverkusen etwas herausziehen konnten. Natürlich hatten wir keinen Schuss aufs Tor, aber wir viele gute Ansätze. Die defensive Struktur war gegen Leverkusen deutlich besser und aggressiver. Die defensive Basis wichtig, um dann auch zielstrebiger nach vorne zu spielen. Wir müssen mehr in der Offensive machen, aber die Grundbasis ist erst einmal die Defensive.“
... zu den letzten Wochen: „Wir müssen auch mal einen Schlussstrich ziehen und uns auf das Sportliche konzentrieren. Das, was neben dem Platz passiert, ist oft auch ein Alibi für das, was auf dem Platz nicht läuft. Davon bin ich kein Freund.“
... zum Offenen Brief der Spieler: „Für mich ist wichtig, dass der Schlussstrich jetzt da ist. Die Spieler haben sich zu den Themen erklärt. Aber ich denke, das ist auch eher ein internes Thema. Von daher ist mir wichtig, dass die Mannschaft einen Weg gefunden hat, sich darzustellen und in diesem Sinne zu rechtfertigen. Entscheidend ist jetzt aber die Arbeit auf dem Platz.“

Oliver Ruhnert (Geschäftsführer Profifußball 1. FC Union Berlin) …
... zu Corona:
„Wir beschäftigen uns täglich mit der Thematik Corona. Und es ist schon anstrengend, weil man sich im Grunde fast nur noch mit Themen beschäftigt, die jenseits des eigenen Gebietes - nämlich dem Fußball - bewegen. Von daher ist es schon ein zusätzlicher Aufwand.“
… zur Verpflichtung von Max Kruse: „Wir wissen erst im Nachhinein, ob es richtig oder falsch war. Was aber immer richtig ist, das ist gute Spieler im Team zu haben. Und Max Kruse ist ein guter Spieler – und wenn er richtig fit ist, ist er sicherlich auch ein richtig guter Spieler. Bisher hat Max das für uns sportlich sehr gut gemacht.“
… zur Torwart-Entscheidung: „Das ist eine Thematik, die mich persönlich nicht umtreibt, sondern die Entscheidung des Trainers. Wir stellen Spieler zur Verfügung und der Trainer entscheidet, wer auf dem Platz steht.“

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig) ...
... zu Stürmer Alexander Sörloth, der gegen die Hertha sein Startelf-Debüt gibt:
„Es geht erstmal nicht darum, dass er jeden Inhalt mitbekommt und lernt, sondern dass er sich an das Tempo gewöhnt. Das ist ja schon ein anderes als in der türkischen Liga. Alex bekommt heute mal Rhythmus von Beginn an und kann zeigen, was er kann.“
... zum Satz, den Sörloth dem norwegischem Trainer Lagerbäck gesagt haben soll: „Ich habe darüber zu ihm nur einen Satz gesagt. Grundsätzlich ist es normal, dass jeder Trainer e sich anders wünscht. Ich weiß nicht zu 100 Prozent, wie die Geschichte abgelaufen ist. Ich hoffe aber, dass es mir nicht passiert.“

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt) …
…zum Gegner Bayern München:
„Ich glaube, jede Mannschaft versucht sie zu stoppen. Hoffenheim ist das sehr gut gelungen, aber man hat unter der Woche gegen Atletico Madrid gesehen, dass Bayern für mich momentan die beste Mannschaft der Welt ist. Trotzdem werden wir heute versuchen, ein gutes Spiel zu machen und unser Spiel durchzuziehen.“
…zum Spiel: “Dass wir in die Zweikämpfe gehen müssen, ist klar. Wir müssen heute läuferisch leiden aber auch versuchen, mutig nach vorne zu spielen. Wenn wir nach dem heutigen Tag noch ungeschlagen bleiben, wäre das natürlich top.“
…zu Stürmer Bas Dost: „Er hat in der Sommerpause sicherlich sehr viel gearbeitet. Wir sind sehr zufrieden mit ihm und ihm macht es Spaß. Es wäre top, wenn er wieder ein gutes Spiel und vielleicht sogar ein Tor macht.“
… zu Sportvorstand Bruno Hübner, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft: „Ich habe es schon gesagt, dass ich zu Bruno sowohl eine menschlich, als auch fachlich gute Beziehung habe und daran hat sich nichts geändert.“

Sky Experte Dietmar Hamann ...
... zu Bayern München:
„Die mannschaftliche Geschlossenheit ist wirklich das, was die Bayern im Moment auszeichnet. Da haben einige Mannschaften in der Liga wirklich noch Probleme und dann setzt sich natürlich irgendwann die spielerische Klasse durch.“
… zu Thomas Müller: „Da tut man ihm Unrecht, ihn als Allzweck-Waffe zu bezeichnen, obwohl er das natürlich ist. Hansi Flick hat unter der Woche gesagt, dass er das Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft ist. Es ist natürlich ein Geschenk und ein Glücksfall für die Bayern, so einen Mann in den Reihen zu haben. Er spielt da, wo die Mannschaft ihn braucht und ist wichtiger denn je.“
… zu BVB-Trainer Lucien Favre: „Ich glaube, dass das Spiel heute Abend wenig Einfluss auf die Zukunft von Lucien Favre haben wird. Er ist in seinem letzten Jahr und ich denke - wenn nichts Außergewöhnliches passiert - werden sich die Wege am Ende der Saison trennen.
… zu Max Kruse: „Bei einem Spieler wie ihm ist es umso wichtiger, dass er einen guten Start hat - und den hatte er. Deswegen hilft er Union schon sehr, weil er ein Spieler ist, der den Unterschied machen kann.“

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