• Mainz verliert nach Führung - Latza: „Das pisst mich einfach an“

• Lewandowski: „Torrekord ist mir nicht wichtig“

• Umkämpftes Unentschieden in Berlin – Heintz: „Es hat einfach Spaß gemacht“

• Sky-Experte Hamann über Lewandowski: „Er ist im Moment bester Stürmer“


Unterföhring, 24. Oktober 2020 -
Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 5. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Robert Lewandowski (dreifacher Torschütze FC Bayern München) …
... nachdem er zehn Tore in den ersten fünf Spielen geschossen und damit einen neuen Rekord aufgestellt hat:
„Es ist mir nicht so wichtig. Ich bin eher auf die Mannschaft und das Spiel fokussiert.“
... zur 40-Tore-Marke von Gerd Müller: „Das ist nicht mein Ziel. Wenn man sieht, wie viele Spiele wir bis zum Ende des Jahres haben und wie schwierig die Saison ist - nicht nur für uns, sondern auch für andere - kann man nicht nur daran denken, wie viele Tore man in der Bundesliga schießt. Die Mannschaft braucht mich nicht nur als Stürmer, sondern auch meine Spielweise.“

Hansi Flick (Trainer FC Bayern München) zur Verletzung von Alphonso Davies: „Er hat eine Bänderverletzung am rechten Sprunggelenk. Ein Band ist gerissen, eins halb gerissen. Deswegen ist es natürlich ein kleiner Wehrmutstropfen nach dem Spiel. Leider ist es jetzt eine Situation, die wir so hinnehmen müssen und wir hoffen natürlich, dass er schnell wieder bei uns ist. Er wird wohl sechs bis acht Wochen fehlen.“

Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt): „Dass Robert extrem hohe Qualität hat, das wissen wir alle. Trotzdem denke ich, dass wir zumindest die erste Halbzeit gut gespielt haben. Wenn wir es ein wenig besser ausspielen, dann kommen wir vielleicht zu mehr Chancen. Aber im Grunde ist es gegen die Bayern in dieser Form nicht so einfach.“

Jerome Boateng (FC Bayern München): „Ich glaube, man sieht bei jedem Spiel wie unglaublich schwer es ist, Robert zu verteidigen. Ihn kann man als Abwehr nur ganz schwer verteidigen, weil er einfach alles hat. Das macht ihn zum besten Stürmer der Welt.“

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Ich finde, das Spiel war nicht eng - abgesehen vom Ergebnis. Wir hätten eigentlich drei bis vier Tore mehr machen müssen. Die Anfangsphase war nach dem Rückstand nicht so einfach. Dann haben wir zum Glück den Ausgleich gemacht und waren, wie ich finde, bärenstark in der ersten Halbzeit.“

Bruno Labbadia (Trainer Hertha BSC): „Die Mannschaft hat sehr viel richtig gemacht, selbst in Unterzahl. Wir nehmen viel mit. In manchen Situation müssen wir müssen abgezockter sein. Wir hatten drei Situationen, wo es dreimal Elfmeter hätten geben können. Aber weil wir wirklich – das muss ich so sagen - fast immer stehenbleiben und keine Schwalbe machen oder über das Bein fallen, müssen wir abgezockter werden. Ansonsten hat die Mannschaft das sehr gut gemacht hat.“

Vladimir Darida (Hertha BSC): „Es ist im Moment schwierig, aber die Mannschaft hat heute sehr gut gearbeitet. Wir müssen positiv bleiben, denn es waren gute Momente dabei.“

Alexander Schwolow (Torwart Hertha BSC): „Wir haben einen super Fight hingelegt. Klar liegt die Schuld bei uns, wenn wir das Spiel nicht gewinnen. Aber ich muss sagen, was der Schiri da macht - in der Situation, wo er die gelb-rote Karte gibt - das tut schon richtig weh. Das ist eine klare Fehlentscheidung, die unser komplettes Spiel über den Haufen geworfen hat.

Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach): „In der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass wir wollen, dass wir geackert haben. Und dann erzwingst du manchmal auch irgendwie dein Glück. Es zeigt einfach den Charakter der Mannschaft, dass wir an uns glauben und auch bei Rückstand nicht aufgeben.“

Danny Latza (1. FSV Mainz 05): „Am Ende stehen wir wieder mit null Punkten da. Wir haben uns heute viel vorgenommen. Ich glaube, dass wir auf dem Spiel, der Leidenschaft und dem Kampf aufbauen können. Aber am Ende stehen wir wieder bei null Punkten und das pisst mich an.“

Jan-Moritz Lichte (Trainer 1. FSV Mainz 05) …
… zum Spiel:
„Dass wir wieder nichts mitgenommen haben, ist sehr bitter für den Aufwand, den wir betrieben haben. Wir sind enttäuscht aber vor allem auch wütend. Wütend, dass wir uns momentan nicht belohnen. Und das ist das, was wir momentan auch brauchen - eher die Wut, als die Enttäuschung.“
… zum Elfmeter: „Ich finde es immer schwierig. Ich habe die Szene gesehen und ich finde es extrem bitter. Ich glaube, man hätte es auch anders entscheiden können.“

Robert Andrich (1. FC Union Berlin): „Ich denke, mit der Leistung können wir sehr zufrieden sein. Wir waren sogar dem Dreier heute näher als Freiburg. Nichtsdestotrotz musst du dennoch erstmal den Punkt mitnehmen. Nach vorne haben wir uns gute Chancen erarbeitet, und hätten einfach eins mehr machen müssen.“

Dominique Heintz (SC Freiburg): „Insgesamt kann man es als ein kampfbetontes Spiel bezeichnen – auf beiden Seiten. Es hat einfach Spaß gemacht, sich da in jeden Ball reinzuwerfen und ich denke, beide Mannschaften haben dann bis zum Schluss gut verteidigt.“

Andreas Luthe (Torwart 1. FC Union Berlin): „Ich bin noch nicht so lange hier. Aber ich weiß, dass hier bei einem Heimspiel die Post abgeht – auch mit nur wenig Zuschauern. Die Fans haben das Beste draus gemacht. Das Rufen war nicht da, aber das Klatschen war laut genug. Also daran hat es nicht gelegen.“

Sky-Experte Dietmar Hamann …
… zu Bayern München:
„29 Siege in 30 Pflichtspielen - das schaffen nur die ganz, ganz großen Mannschaften. Was sie Woche für Woche, beziehungsweise alle drei Tage bereit sind zu leisten, ist einfach phänomenal.“
… zu Robert Lewandowski: „Er ist der beste Stürmer im Moment. Er hat einen unglaublich guten Körper, er macht die Bälle fest, ist schnell und beidfüßig. Ich weiß nicht, zu was er noch fähig ist in diesem Jahr.“
… zu Bruno Labbadia: „Wenn du von elf Spielen neun verlierst, dann kommst du - egal wo du arbeitest - unter Druck. Die Berliner haben andere Ansprüche.“

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