• Didavi hadert: „Machen wir das 2:0, ist das Spiel vorbei“
• Andersson sicher vom Punkt: „Es war ein klarer Elfmeter“
• DAZN-Experte Ralph Gunesch: „In der Bundesliga gibt es keinen Welpenschutz“

Berlin/München, 23. Oktober 2020 -
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln (1:1) - das Freitagsspiel am 5. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

Daniel Didavi (VfB Stuttgart) ...
... zum Spiel:
„Wir haben sehr gut angefangen, machen direkt in der ersten Minute das Tor, dann ist es schade, dass mein Freistoß nicht reingeht. Ich denke, wenn wir nach zwei Minuten 2:0 führen, ist das Spiel vorbei. Köln hat sich dann gut ins Spiel gekämpft. Der Elfmeter war dann unglücklich und kam ein wenig unerwartet. Wir haben dann ein wenig gebraucht, uns aber auch wieder gefangen. Köln hat gut dagegengehalten. Wir dürfen nicht vergessen wir sind Aufsteiger. Es war ein ausgeglichenes Spiel, wobei wir schon ein wenig näher am Sieg dranwaren. Es wäre besser gegangen, aber wir sind nicht unzufrieden, weil wir ordentlich gespielt haben.“
... zur Tabellensituation: „Wir sind gut gestartet und haben jetzt nach fünf Spielen acht Punkte. Das wichtigste ist, dass du gegen direkte Konkurrenten nicht verlierst und das haben wir heute geschafft.“
... zur Entwicklung der Mannschaft: „Das ist überragend. Man sieht, dass uns die erste Liga besser liegt. Dieses Jahr sind wir gut gestartet, aber wir dürfen jetzt nicht träumen. Das waren acht Punkte, die für den Klassenerhalt wichtig sind. Wir sind gut gestartet, aber mehr auch nicht, wir haben noch nichts erreicht. Wir müssen jede Woche ans Limit gehen, um in dieser Liga zu bestehen.“

Gonzalo Castro (Kapitän VfB Stuttgart) ...
... zum Spiel:
„Wir nehmen den Punkt gerne mit. Klar hätten wir gerne gewonnen, vor allem nach den ersten Minuten, hätten wir nach unseren Chancen 3:0 führen müssen. Wir kassieren dann einen unglücklichen Elfer, der uns ein wenig zurückgeworfen hat. Danach sind wir wieder gut im Spiel und haben noch eine Großchance, aber am Ende sind wir auch froh über den Punkt.“
... zur zweiten Halbzeit: „Irgendwann fehlen dir dann die Körner und damit auch die Meter. Köln und auch wir hatten dann große Räume, aber beide Teams konnten sie nicht so gut nutzen.“

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart) ...
... zum Spiel:
„Wir sind sehr dynamisch ins Spiel gekommen. Das hat man am Tor gemerkt. Aber nach dem Elfer, der ein Stück weit auch zu billig war, haben wir den Faden etwas verloren. Wir haben dann knapp eine Viertelstunde etwas geschwommen, uns zum Ende hin aber auch wieder stabilisiert. Die zweite Halbzeit war ein offenes Spiel. Wir haben gegen einen guten Gegner einen hart umkämpften Punkt geholt und ich glaube, der Punkt geht auch in Ordnung.“
... zum Saisonstart: „Man darf nicht vergessen, wo wir herkommen. Wir kommen aus der 2. Liga. Wir hatten einen guten Saisonstart, aber das ändert nichts daran, dass wir erst einmal um den Klassenerhalt kämpfen werden in den nächsten Wochen und Monaten.“
... zur heutigen Ausrichtung (vor dem Spiel): „Wir schauen auf die Stärken, die wir haben. Das gibt uns ein gewisses Selbstbewusstsein. Aber wir sensibilisieren die Jungs auch immer, dass wir Bundesliga spielen. Es gibt nur ein paar Teams, die immer Favorit sind und bei den restlichen Spielen entscheidet es die Tagesform. Deswegen ist das heutige Spiel ein 50:50 Spiel und wer es mehr will und die bessere Energieleistung zeigt, hat die größere Chance das Spiel zu gewinnen.“
... über die eigene Offensive (vor dem Spiel): „Es ist wichtig, dass ein Gegner nicht versteht, dass wir über unterschiedliche Wege zum Tor kommen können. Das heißt, dass wir durch einen konstruktiven Aufbau, aber auch durch Konterspiel gefährlich werden wollen. Es tut uns gut unterschiedliche Waffen zu haben, das macht uns ein Stück weit unberechenbar.“

Erik Thommy (VfB Stuttgart) ...
... zum frühen 1:0 (in der Halbzeitpause):
„Traumstart erwischt, aber letztendlich hätten wir auch 2:0 in Führung gehen können. Das ist mehr oder weniger einstudiert. Diese Spielform haben wir im Training beinahe wöchentlich, aber wir machen es auch sehr gut. Orel Mangala haut das Ding dann in den Knick, ein super Angriff und ein sensationeller Start.“
... zu seiner Verletzung (in der Halbzeitpause): „Es ist sehr bitter. Auf der Tribüne zu sitzen ist beinahe noch aufregender, als auf dem Platz zu stehen. Ich arbeite schnell und gut fürs Comeback. Auf den Platz darf ich wieder richtig, sobald der Ellbogen mir das Go gibt. Klar ist man ehrgeizig, aber trotzdem steht die Gesundheit drüber. Ich denke, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird. Ich trainiere teilweise schon mit der Mannschaft, der nächste Schritt wäre dann auch voll in Zweikämpfe zu gehen und mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen.“
... zur Frage, was sich beim VfB während seiner Leihe verändert hat (in der Halbzeitpause): „Ein bisschen was hat sich verändert, aber vieles ist auch gleichgeblieben. Wir haben einen neuen Trainer und spielen anderen Fußball, das hat man in den ersten Spielen auch gesehen. Wir haben eine sehr junge Truppe und aktuell macht es als Zuschauer und Fan vom VfB auch Spaß zuzusehen.

Sebastian Andersson (Torschütze 1. FC Köln) ...
... zum Spiel:
„Natürlich ist ein Punkt ein Punkt, aber wir brauchen mehr Punkte. Wir müssen starten zu gewinnen. Wir hatten ein paar Chancen, aus denen ein Tor fallen kann, aber den Punkt nehmen wir mit, auch wenn es definitiv möglich war heute einen Dreier mitzunehmen.“
... zum Elfmeter: „Es ist egal, ob es ein Fehler war oder nicht, es bleibt ja trotzdem ein Foul. Es war ein klarer Elfmeter.“
... zum Defensivarbeit: „Wir sollten eine Mischung finden, im ersten Durchgang sind wir voll draufgegangen und waren teilweise zu offen, besonders beim 1:0. Am Ende der ersten Halbzeit waren wir nochmal zu offen und dann können sie zwischen unsere Ketten spielen. Wir müssen in Zukunft besser entscheiden, wann wir draufgehen und wann nicht.“
... zum nächsten Spiel gegen die Bayern: „Das wird natürlich ein sehr hartes Spiel, gegen das vielleicht beste Team der Welt. Jeder hier weiß, dass es ein hartes Spiel wird.“

Ismail Jakobs (1. FC Köln) ...
... zum Spiel:
„Es war ein sehr intensives Spiel. Ich habe viele Läufe gemacht und am Ende ist man trotzdem enttäuscht, weil wir hier unbedingt gewinnen wollten. Nach dem Elfmeter waren wir viel besser im Spiel, auch in der zweiten Hälfte. Danach war es ein Spiel auf Augenhöhe, trotzdem kann man nicht zufrieden sein. Im Endeffekt geben wir das Spiel in den ersten 25 Sekunden aus der Hand, aber wir müssen einfach weitermachen.“
… zum frühen Gegentreffer: „Wir dürfen nicht so früh attackieren. Wir hatten eine Anlaufhöhe und die haben wir da definitiv nicht eingehalten. Wir laufen alle nach vorne, sodass die Lücken viel zu groß werden und so fällt das Tor am Ende.“
... zum nächsten Spiel gegen die Bayern: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, auch wenn es natürlich schwer wird.“

Markus Gisdol (Trainer 1. FC Köln) ...
... zur personellen Situation (vor dem Spiel):
„Im gesamten Spiel gegen Frankfurt, war das Spiel gegen den Ball gut und in der zweiten Hälfte war es dann auch mit Ball gut. Für uns geht es darum, daran anzuknüpfen. Wir haben letzte Woche erstmals in nahezu Vollbesetzung spielen können, nahezu sage ich, weil unser Kapitän Jonas Hector natürlich noch fehlt. Ansonsten sind wir jetzt so aufgestellt, dass ich sage, wir haben ein gutes Personal zur Verfügung. Für mich gibt es heute auch keinen Grund etwas an der Startformation zu ändern.“
... zur Sieglos-Serie (vor dem Spiel): „Ich habe ein Problem damit, die letzte Saison, mit dieser Saison zu verknüpfen. Wir haben mittlerweile neun neue Spieler und dieser Kader hat mit dem vom letzten Jahr nicht mehr viel zu tun.“

DAZN-Experte Ralph Gunesch …
… zur Kölner Leistung:
„Nach einem sehr schwierigen Start, sind sie ins Spiel zurückgekommen. Zum einem, weil sie sich reingearbeitet haben und zum anderen, weil der VfB das zugelassen hat. Sie müssen mit dem Punkt leben, können aber ganz viel Positives aus dem Spiel mitnehmen, um den kleinen Anfang demnächst dann auch mal dreifach zu vergolden. Es passt ein wenig zur Kölner Situation, sie machen einiges richtig, aber es fehlt dann am Ende das Letzte um den Sieg, verwirklichen zu können. Dafür war der Beginn des Spiels einfach nicht gut genug.“
… zum Tabellensituation der Kölner: „Sie haben sich viel vorgenommen, aber mit nur einem Punkt, trittst du dann ein Stück weit auf der Stelle. Ja, sie haben nicht verloren, aber tabellarisch kommst du halt nicht vorwärts.“
… zur jungen Mannschaft des VfB: „Natürlich ist der VfB eine junge Mannschaft, das Problem ist nur, in der Bundesliga hast du keinen Welpenschutz. Wenn du so ins Spiel startest, ist es sehr ärgerlich, dass du es ein Stück weit aus der Hand gibst.“
… zum Stuttgarter Saisonstart (vor dem Spiel): „Die Geschwindigkeit, in der sich der VfB in der Liga akklimatisiert hat und auch nach Rückständen erfolgreich geworden ist, ich glaube das freut jeden der VfB-Fan ist. Sie spielen einen sehr forschen Fußball, aber mussten sich natürlich auch ein wenig umstellen. In der zweiten Liga hatten sie viel Ballbesitz und jetzt bist du eben nicht mehr die Mannschaft, die permanent den Ball hat. Jetzt bist du die Mannschaft, die den Ball klaut und schnell zum Abschluss kommt.“
… zum Kölner Saisonstart (vor dem Spiel): „Das ist definitiv ein Fehlstart, andersrum ist es aber auch nur eine Fortsetzung von dem, was man am Ende der letzten Saison gesehen hat. Die Kölner sind, was den Trend angeht, aktuell eher auf dem absteigenden Ast. Es muss ergebnistechnisch definitiv was passieren. Du brauchst was Zählbares. Ich kann verstehen, dass man das Ende der letzten Saison ein wenig wegwischen will, um von einem Neustart auszugehen. Aber es ist ja nicht besser geworden, die Tendenz zeigt sich seit Mai und das sind ganz katastrophale Werte.“

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