• Grillitsch sauer: „Der Schiedsrichter hatte kein Bundesliga-Niveau“
• Griesbeck freut sich über Kruse: „Er hilft uns sehr“
• DAZN-Experte Sebastian Kneißl: „Gutes Spiel von beiden Mannschaften“

Berlin/München, 02. November 2020 -
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie TSG 1899 Hoffenheim gegen den 1. FC Union Berlin (1:3) - das Montagsspiel am 6. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

Florian Grillitsch (TSG 1899 Hoffenheim) ...
... zum Spiel:
„Die Enttäuschung ist riesig. In der ersten Halbzeit haben wir es verpasst den Führungstreffer zu machen. Dann kommen wir nicht gut raus aus der Halbzeit. Union spielt dann einmal gut von hinten raus und da entsteht gleich der Elfmeter. Wir hatten dann eine super Mentalität, haben trotz der Unterzahl den Ball gut laufen lassen und sind dann zum 1:1 gekommen. Das spricht für uns, dass wir dann aufs zweite gehen wollen. Bekommen dann bitter das 2:1. Insgesamt sind wir natürlich traurig, weil wir ein gutes Spiel gemacht haben, wir haben aber verpasst, die Tore zu machen.“
... zur Elfmetersituation: „Schauen sie sich mal den Griesbeck an, der ist 1,90m und hat sicher 85 Kilo und da ist eine Berührung auf der Schulter und der fliegt. Okay den Elfmeter kann man geben, aber wenn das eine rote Karte ist, gibt es ja nur noch rote Karten.“
… zum Schiedsrichter: „Er war der Einzige der kein Bundesliganiveau hatte. Egal ob fachlich, oder in der Kommunikation. Bodenlos für mich.“

Sebastian Hoeneß (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) ...
... zum Thema Müdigkeit (vor dem Spiel):
„Die Mannschaft macht einen guten Eindruck und der Tag mehr hat uns auch nochmal geholfen. Hätte das Spiel gestern stattgefunden, hätte man über den ein oder anderen Wechsel mehr nachdenken müssen. Jetzt haben wir nur zwei Wechsel vorgenommen.“
... zu Sebastian Rudy und Florian Grillitsch (vor dem Spiel): „Beide sind einfach herausragende Fußballer. Sie sind technisch gut, sowohl mit rechts als auch mit links. In engen Räumen sind sie gut unterwegs und darüber hinaus sind sie auch torgefährlich.“

Max Kruse (Torschütze 1. FC Union Berlin) ...
... zum Spiel:
„Wir sind froh das wir gewonnen haben. Wir wussten was für ein starker Gegner Hoffenheim ist, nichtsdestotrotz haben sie natürlich auch am Donnerstag noch in der Europa-League gespielt. Das wir einen guten Tag brauchen war klar, wir hatten aber in der ersten Halbzeit schon zwei, drei Tormöglichkeiten, können aber auch eins kriegen. So geht es mit einem Unentschieden in die Halbzeit. Dann kommt uns natürlich die rote Karte und der Elfmeter entgegen, nichtsdestotrotz kann es natürlich auch ärgerlich sein, dass wir dann das 1:1 kriegen. Im Endeffekt haben wir dann die Chancen vorne gut ausgespielt und in den entscheidenden Momenten getroffen.“
... zum Elfmeter: „Ich will die Elfmeter schießen, ich will sie reinmachen und solange das gut klappt, bin ich wahrscheinlich auch der, der als nächstes schießt.“
… zum 3:1: „Ich laufe alleine aufs Tor, sehe Cedric Teuchert aber hinter mir kommen. Wenn ich schieße, ist er zu 99% drin, wenn ich rüber lege ist er zu 100% drin, da habe ich mich für die 100% entschieden. Wir sind Teamsportler und wollen zusammen gewinnen. Wenn ich den dann nicht mache und wir bekommen noch das 2:2, bin ich der Depp der Nation. Für mich gilt nicht, dass ich den selber reinmache, sondern dass wir das Spiel gewinnen.“

Sebastian Griesbeck (1. FC Union Berlin) ...
... zum Spiel:
„Das Spiel hat viel Kraft gekostet. Hoffenheim ist eine spielstarke Mannschaft, da mussten wir viel laufen, aber es hat sich ja gelohnt. Die Art, wie wir unser System umsetzen und wie jeder mit und gegen den Ball fighten will, das war entscheidend.“
... zu Max Kruse: „Er hat eine brutale Erfahrung und bringt sehr viel Ruhe rein. Er hilft uns natürlich sehr.“
… zur roten Karte: „Wie ich die Regel im Kopf habe, wenn man nicht zum Ball geht, gibt es diese Doppelbestrafung trotzdem noch. Ob das jetzt Sinn macht oder nicht, vielleicht ist es ein bisschen zu hart, aber in diesem Spiel beschwere ich mich jetzt mal nicht.“

Oliver Ruhnert (Geschäftsführer Sport 1. FC Union Berlin) ...
... zur Entwicklung der Mannschaft (in der Halbzeitpause):
„Wir haben sicherlich mehr Möglichkeiten, uns Chancen zu kreieren. Gerade im Spiel mit Ball haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Wir sichern mehr Bälle, spielen im richtigen Moment tief und suchen dann auch den Abschluss. Wir haben uns spielerisch verbessert, das mag so sein, aber wir müssen punkten. Das ist uns in der letzten Saison gelungen und muss uns in dieser auch wieder gelingen.“
... zu den Neuzugängen (in der Halbzeitpause): „Sie haben sich vom Charakter her absolut angepasst. Sie waren recht schnell in unserem Team drin. Man hat den Eindruck, dass das als Team wieder gut passt und sich die Jungs gut integrieren. Bisher lief es wirklich problemlos.“
… zur Torwartposition (in der Halbzeitpause): „Wir können nur einen ins Tor stellen und am Ende ist es eine Entscheidung, die der Trainer treffen muss. Wir sind in einem Wettbewerb zwischen Torhütern und es ist das normalste der Welt, dass der Torhüterbereich immer auch davon lebt, dass am Ende eine Entscheidung getroffen wird einen anderen reinzustellen, wenn es mal nicht so gut läuft. Loris Karius ist im Moment verletzt und Andreas Luthe hält sehr stabil. Die Situation wirkt nach außen ein wenig turbulenter als sie intern eigentlich ist.“

Urs Fischer (Trainer 1. FC Union Berlin) ...
... zum heutigen Matchplan (vor dem Spiel):
„Ich denke und hoffe wir kommen genauso gut ins Spiel, wie in den letzten Spielen. Das wird für uns sehr wichtig sein. Da haben wir auch ein gutes Beispiel mit dem Auswärtsspiel in Gladbach. Da konnten wir mithalten, obwohl wir in Rückstand geraten sind. Wichtig wird sein, dass wir Zugriff aufs Spiel bekommen.“

DAZN-Experte Sebastian Kneißl
… zum Spiel:
„Das Ergebnis geht für mich in Ordnung, obwohl wir ein gutes Spiel von beiden Mannschaften gesehen haben. Die TSG hat immer wieder versucht zu spielen und Union ist natürlich eine Mannschaft, die es sehr erwachsen und sehr clever gemacht hat.“
… zur roten Karte: „Aus Spielersicht ist die Doppelbestrafung schon hart, aber es ist die klare Regel und die Situation gilt nicht dem Ball, sondern nur dem Gegner. Deswegen ist die rote Karte natürlich gerechtfertigt.“
… zum Elfmeter von Kruse: „Ich mag diese Aktion, dass er lange wartet und nach dem Torhüter schaut. Er ist so technisch versiert, dass er weiß was er macht, wenn er den Ball aus den Augen verliert. Das sind immer Drucksituationen und das löst er immer wieder gut.“
… zur Frage, warum es in der Europa-League besser läuft als in der Liga (vor dem Spiel): „In der Bundesliga hast du deutlich stärkere Mannschaften. Wenn du gegen Belgrad oder Gent spielst, erwarte ich von Hoffenheim schon, dass sie vors Tor kommen. Du musst aus diesen Spielen mitnehmen, dass du zu Abschlüssen kommst. Das haben sie in der Europa-League richtig gut gemacht.“
… zu Sebastian Rudy und Florian Grillitsch (vor dem Spiel): „In der Defensive geben sie die Stabilität, sodass nichts passiert. Wenn die Balleroberung stattfindet, ist Florian Grillitsch jemand, der immer diesen Raum findet, aufdreht und technisch stark ist. Die beiden wissen immer wo der andere ist und wie der Laufweg ist. Gerade die Bewegung ohne Ball, macht die beiden so stark.“

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