Unterföhring, 3. November 2020 - Sky Experte Lothar Matthäus übt deutliche Kritik an FC Bayerns Abwehrchef David Alaba und dessen Berater Pini Zahavi. "Wenn es ihm nur um noch mehr Geld geht, dann hat er sich dafür leider die falschen Zeiten ausgesucht. Jetzt bin ich gespannt, was sein Agent für ihn an Land zieht, ob es einen Klub gibt, der bessere Konditionen für Alaba übrig hat", schrieb Matthäus in seiner Kolumne "So Sehe ich das“ auf skysport.de

Der FC Bayern München hatte zuletzt nach mehreren Verhandlungen das laut Matthäus "lukrative, faire und absolut angemessene" Angebot an den Österreicher zurückgezogen. "Das Angebot von elf Millionen Euro plus weiteren sechs Millionen Euro als Boni ist ja kein Kindergeld. Wer verdient in unserer Gesellschaft schon so viel Geld? Max Eberl hat es deutlich gesagt: Solidarität ist vor allem jetzt in der Corona-Zeit wichtig. Und das gilt auch und vielleicht vor allem für Fußball-Stars", so der deutsche Rekordnationalspieler.

Der Experte zeigte zudem Verständnis für die Entscheidung der Vereinsführung, denn Alaba habe nicht den gleichen Stellenwert wie andere Bayern-Stars. "Ein Thomas Müller, Manuel Neuer und Robert Lewandowski sind ein Stückchen wichtiger und deshalb auch im Gehaltsgefüge über ihm. David ist schwer zu ersetzen. Aber Müller, Lewy und Neuer sind gar nicht zu ersetzen", sagte der Weltmeister von 1990.


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