Bonn, 04. November - Furioses 3:2 des 1. FC Saarbrücken in Duisburg. Der bockstarke Aufsteiger eroberte durch den Lastminute-Erfolg die Tabellenführung. Im Fokus: Schiedsrichter Glaser, der beim 2:2 den Duisburger Sicker vom Platz stellte. „Kein Foul, keine Rote Karte“, meinte sogar Saarbrückens Coach Kwasniok, der sich über Platz 1 und das nächste Spiel gegen Dynamo Dresden (Samstag, aber 13.45 Uhr bei MagentaSport) freute: „Die Euphorie ist riesengroß. Wir wissen, dass wir jedem Paroli bieten können.“ Positiv beim MSV: Moritz Stoppelkamp ist zurück. Stark auch Aufsteiger Türkgücü München, der in Zwickau 1:0 gewann.

Nachfolgend die Stimmen zu den beiden Nachholspielen - bitte bei Verwendung die Quelle MagentaSport angeben.

MSV Duisburg – 1.FC Saarbrücken 2:3
Torsten Lieberknecht muss immer noch immer experimentieren, erklärte er bei MagentaSport vor dem Spiel, schien aber zuversichtlich. „Ich glaube, dass sich die Mannschaft jetzt im Kern findet.“ Die Halbzeit-Bilanz von Sportdirektor Ivica Grlic: „Wir müssen in der zweiten Hälfte viel aktiver, mutiger sein. Nach vorne ist noch nicht viel gegangen!“ Der MSV brauchte bis zur Einwechslung Stoppelkamps (62.), um vorne dominanter aufzutreten.
Moritz Stoppelkamp zu seinem Comeback: „Ich bin natürlich erst mal froh, dass ich wieder spielen kann, dass ich wieder gesund bin. Das war jetzt eine lange Zeit, ziemlich langweilig, ich glaube, ich bin auch meiner Frau etwas auf den Nerv gegangen. Schade, dass es so zu Ende gegangen ist….. Wenn die Kugel im Spiel ist, geht es immer ein bisschen einfacher als nur die einfachen Läufe. Um an mein Niveau zu kommen, muss ich noch einiges aufholen. Aber das bekomme ich nur durch Spielminuten. Heute war es eine halbe Stunde. Ich habe das ganz gut verkraftet.“
Zur Roten Karte an Sicker: „Es war kein Foul, keine Rote Karte. Sehr, sehr ungünstiger Zeitpunkt. Das Bein war nicht mal durchgestreckt. Ich dachte, wir kriegen den Freistoß. Das war ganz klar die spielentscheidende Szene. Wir waren gerade am Drücker.“
Saarbrückens Trainer Lukas Kwasniok wünschte sich vor dem Spiel, „dass wir vorne mutiger sind. Uns auch mal trauen, Fehler zu machen.“
Kwasnioks Erfolgsbilanz: „Natürlich bin ich froh, dass uns dieser lucky Punch noch gelungen ist. Da war ein bisschen ein fader Beigeschmack dabei. Nach dem 2:2 war Duisburg obenauf. Wenn die Rote Karte nicht gezeigt worden, dann wäre es für uns eng geworden. Aber: unterm Strich, die gesamten 90 Minuten war es ein absolut verdienter Sieg……Wir haben über 70 Minuten das beste Spiel der Saison gemacht.
Zum Platzverweis: „Das war weder Foul für uns, noch Rote Karte für Duisburg.“
Kwasniok zum ersten Platz: „Die Euphorie ist riesengroß. Wir wissen, dass wir jedem Paroli bieten können. Es geht immer um Leistungslimit, aber das Ergebnis kann ich nur in ganz geringem Maß beeinflussen.“

FSV Zwickau – Türkgücü München 0:1
Zwickaus Trainer Joe Enochs hatte nach der Corona-Zwangspause eine klare Vorstellung vor dem Spiel. „Wenn der Gegner sagt, dass war richtig eklig heute, dann weiß ich, dass wir unser Spiel durchgedrückt haben.“ Enochs Spielanalyse: „Wir müssen daraus lernen, dass wir in der ersten Halbzeit genug Chancen hatten, um ein Tor zu machen. Dann haben wir in der zweiten Halbzeit einfach mehr Ruhe. Nicht schnell abhaken das Spiel. Es wird ja dann immer gesagt: ja, gut gespielt. Aber jetzt stehen wir im dritten Heimspiel in Folge ohne Sieg da. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht zielstrebig genug!“

Türkgücü-Trainer Alexander Schmidt: „Ich war in der ersten Halbzeit mit einigen Positionen überhaupt nicht zufrieden. Weil der Gegner von der Bereitschaft und vom Zug her mehr vom Spiel hatte. In der Halbzeit habe ich das angesprochen und dann haben wir´s gut umgesetzt.“
Über seinen Star Sararer, der das Spiel entschied: „Sercan war heute vielleicht nicht so überzeugend wie in den ersten Spielen. Aber was halt sehr gute Spieler ausmacht, dass sie mit einer Aktion ein Spiel entscheiden können.“


Die 3. Liga LIVE bei MagentaSport

Der 9. Spieltag

Freitag, 6. November:
Ab 18.30 Uhr: FC Ingolstadt – SV Wehen Wiesbaden

LIVE als Einzelspiel und in der Konferenz am Samstag, 7. November:
Ab 13.45 Uhr: Hansa Rostock - Türkgücü München, FC Magdeburg – FC Bayern München 2, FSV Zwickau – 1.FC Kaiserslautern, 1. FC Saarbrücken - - Dynamo Dresden, TSV 1860 München – Hallescher FC, SV Meppen – Waldhof Mannheim

Sonntag, 8. November:
Ab 12.45 Uhr: SpVgg. Unterhaching – SC Verl
Ab 13.45 Uhr: VfB Lübeck – KFC Uerdingen

Montag, 9. November:
Ab 18.45 Uhr: MSV Duisburg – Viktoria Köln


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