• Czichos über Bornauws Handspiel: "Er tut mir leid"
  • Bittencourt selbstkritisch: "Wir haben uns schwergetan"
  • DAZN-Experte Ralph Gunesch kritisiert Werder: "Mit mehr Tempo, wäre mehr möglich gewesen"

    Berlin/München, 06. November 2020 -
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie SV Werder Bremen gegen den 1. FC Köln (1:1) - das Freitagsspiel am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

    Leonardo Bittencourt (Torschütze SV Werder Bremen) ...
    ... zum Spiel:
    "Wir haben uns schwergetan. Köln stand sehr tief. Wir haben nicht wirklich die Mittel gefunden und hatten auch nicht viele Chancen. Nach dem Tor waren wir wach und haben versucht die Bälle in die Box zu bringen. Am Ende haben wir dann mehr Druck gemacht und sind auch ein hohes Risiko gegangen. Wir haben dann Glück mit dem Elfmeter und am Ende holen wir einen Punkt. Ich glaube es wäre mehr drin gewesen, aber wir müssen uns mit dem Punkt zufriedengeben."
    ... zur eigenen Offensive: "Bis auf Bayern München, ist es schwierig eine Mannschaft zu finden, die Lösungen hat, wenn ein Gegner so tief steht. Bei denen sind das immer so einfach aus, aber es ist schwer und wir sind es auch nicht gewohnt, gegen so tiefe Mannschaften zu spielen. Es ist klar, dass dann Lösungen fehlen."

    Clemens Fritz (Leiter der Scouting-Abteilung SV Werder Bremen) ...
    ... zur Frage, warum Werder keine Spieler für die Nationalmannschaft abstellt (in der Halbzeitpause):
    "Es gibt Regularien, an die wir uns halten müssen. Es ist natürlich auch für uns als Verein schwierig, wenn unsere Spieler zurückkommen und hier erstmal fünf Tage in Quarantäne müssen, weil sie aus einem Risikogebiet kamen. Das heißt viele Spieler könnten nicht trainieren, was uns unglaublich wehtun würde. Natürlich ist die Enttäuschung der Spieler da, weil jeder gerne zur Nationalmannschaft fährt, aber ich glaube wir haben das mit den Spielern gut kommuniziert und auch das Verständnis der Verbände ist da. Es ist eine besondere Zeit und die erfordert auch besondere Maßnahmen."

    Florian Kohfeldt (Trainer SV Werder Bremen) ...
    ... zu Milot Rashica (vor dem Spiel):
    "Milot hat eine große Qualität. Er ist ein Ausnahmespieler in der Bundesliga und dementsprechend auch in unserem Kader. Wir haben schon einiges an Kreativität verloren vor der Saison. Milot trägt eine wichtige Rolle im Thema Entscheidungen treffen im letzten Drittel."
    ... zum Saisonstart (vor dem Spiel): "Wir hatten in allen Spielen mutige Ballbesitzphasen. Wir hatten auch Umschaltphasen, die positiv waren. Was manchmal gefehlt hat, war die richtige Entscheidung im ein oder anderen offensiven Moment."

    Rafael Czichos (1. FC Köln) ...
    ... zum Spiel:
    "Unser Matchplan ist bis zum Elfmeter ziemlich gut aufgegangen. Wir haben wenig zugelassen. Klar sieht das wahrscheinlich nicht so schön aus, wenn man sich in die eigene Hälfte stellt und da die Räume zumacht, aber wir wissen das Werder ziemlich spielstark ist und das wollten wir verhindern. Die letzten zehn Minuten, wenn du drei Punkte nach sechs Spielen hast, dann hast du nicht das größte Selbstvertrauen. Und wenn du dann wieder so einen Elfmeter bekommst, macht das auch was mit der Mannschaft. Wir haben uns in alles reingeworfen und so dann zumindest einen Punkt mitgenommen."
    ... zum Elfmeter: "Ich glaube, wenn dir so ein Elfmeter passiert, ist das natürlich sehr bitter und es tut mir auch leid. Seine Reaktion, noch bevor gepfiffen wurde war sehr eindeutig. Aber auch das wird uns nicht umbringen. Wir werden daran arbeiten, dass wir 90 Minuten konzentriert sind und uns solche Dinge nicht mehr passieren."

    Markus Gisdol (Trainer 1. FC Köln) ...
    ... zum Selbstvertrauen der Mannschaft (vor dem Spiel):
    "Das Selbstvertrauen ist durch die Leistungen der letzten Wochen schon ein Stück zurückgekommen. Auch letzte Woche gegen Bayern waren wir nah an einem Punkt dran. Das Selbstvertrauen erarbeitest du dir durch kleine Erfolgserlebnisse auf dem Platz und beim Training."

    DAZN-Experte Ralph Gunesch
    ... zur Bremen Leistung:
    "Fakt ist, irgendwann muss der nächste Entwicklungsschritt kommen, ansonsten trittst du halt punktetechnisch komplett auf der Stelle. Natürlich haben es die Kölner, bis auf die letzten zehn Minuten, diszipliniert und eng gemacht, aber mit ein bisschen mehr Tempo, wäre da einiges möglich gewesen."
    ... zur Kölner Leistung: "Sie hatten die Chance, die Abstiegsränge vorerst zu verlassen. Sie setzen ihre Sieglos-Serie fort. Auch heute lassen sich aus Kölner Sicht sicherlich ein paar positive Dinge rausziehen, auch wenn der neutrale das wahrscheinlich nicht so sieht. Die Frage ist nur, kommst du mit diesen Mini-Schritten überhaupt von der Stelle."
    ... zum Handspiel von Bornauw: "Man sieht direkt an seiner Reaktion, wie er versucht es ungeschehen zu machen. Er macht bis dahin ein ordentliches Spiel und dann passiert dir so ein Bock. Das lässt sich Bremen natürlich nicht nehmen."
    ... zur Bremer Entwicklung (vor dem Spiel): "Die gesamte Arbeit gegen den Ball hat sich verbessert. Sie bekommen weniger Gegentore und machen es dem Gegner deutlich schwerer Tore zu schießen. Man sieht ganz klar, woran sie in der Vorbereitung gearbeitet haben."
    ... zu Jonas Hector (vor dem Spiel): "Er hat unheimlich viel Erfahrung und ganz viel Präsenz. Er hat der Mannschaft ein Stück weit Stabilität gegeben. Wenn so einer fehlt, fängst du das nur schwer wieder auf."

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