• Lindskog zufrieden „Haben die zwei Punkte eingefahren und es geht weiter“
• Coburgs Sproß enttäuscht „Zahlen derzeit viel Lehrgeld“

Wetzlar, 12. November 2020 –
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zur Begegnung HSG Wetzlar gegen HSC 2000 Coburg (31:22) der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga.

Kai Wandschneider (Trainer HSG Wetzlar) ...
... zum Spiel:
„Wir haben uns im Laufe des Spiels gesteigert, aber man muss auch sagen, dass Coburg stark ersatzgeschwächt war. Dies hat sich dann im Verlauf der Partie abgezeichnet. Das war eine Begegnung, bei der wir ausnahmsweise mal favorisiert gewesen sind und das haben wir souverän gemacht.“
... über den Spieler Till Klimpke, der trotz negativem Corona-Test nicht dabei war: „Ich finde, dass wir eine gesellschaftliche Verantwortung tragen und das betonen wir auch immer. Wir sind als Handballer ein Vorbild in der Gesellschaft. Wir haben auch schon was von der Inkubationszeit gehört und wissen alle, dass es mindestens fünf bis sechs Tage sind. Für uns ist es eine Verpflichtung, dass die Gesundheit der Familien und Angehörigen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger vorrangig ist. Deshalb war klar, dass Till Klimpke nicht spielen kann und gehen sehr verantwortungsvoll mit dem bestehenden Risiko um. Ich hätte mir gewünscht, dass die HBL entschieden hätte, dass unsere Partie ausfällt. Trotz negativer Corona-Tests haben die Verantwortlichen der Vereine von Melsungen und Flensburg ja auch entschieden, dass ihre Begegnung ausfällt, was sich am nächsten Tag als großer Glücksfall erwiesen hat, denn einer der Spieler ist nun positiv getestet worden. Wir verstehen nicht, wieso mit zweierlei Maß gemessen wird und wir antreten mussten und sportlich benachteiligt waren, weil wir freiwillig auf unsere Nummer Eins verzichtet haben. Das ist bizarr, das ist grotesk und in keinster Weise nachvollziehbar. Die Bewertungs- und Beurteilungsmaschinerie geht weiter, denn wir haben einen sportlichen Wettbewerb, in dem es eigenartigerweise weiterhin um Meisterschaften geht. Aber wir haben schon lange keine Wettbewerbsgerechtigkeiten mehr und werden jetzt die Konsequenzen sehen. Es wird ein Termin-Chaos geben, der auf den Rücken der Spieler getragen werden muss.“

Anton Lindskog (HSG Wetzlar) ...
... zum Spiel:
„Unsere Offensive hat gut funktioniert, allerdings war die Abwehrarbeit dafür nicht so optimal. Aber wir haben die zwei Punkte eingefahren, sind zufrieden und es geht weiter.“

Felix Sproß (HSC 2000 Coburg) ...
... zum Spiel:
„Solche Ergebnisse ziehen sich schon die letzten Spiele so durch, denn wir zahlen derzeit viel Lehrgeld. Den Unterschied von der zweiten zur ersten Liga merken wir total. Jeder Fehler wird bestraft und deshalb kommt auch so ein Ergebnis zustande. Die erste Hälfte war recht ausgeglichen, aber am Ende fehlen uns dann die Kräfte. Jeder von uns kann guten Handball spielen und das haben wir in der letzten Saison bereits gezeigt. Es ist keine Ausrede und wir müssen weiter Gas geben. Wir können mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein.“

Für Rückfragen
O-Ton-Service HBL/mw/xfk
Daniel Mayr (Mayr@liquimoly-hbl.de)
Mehr Informationen unter www.liquimoly-hbl.de/de