• Balingens Bürkle „Müssen mit einem Punkt leben“
  • Leipzigs Birlehm stellt fest „Es war ein typisches Balingen-Spiel“

    München, 26. November 2020
    – Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zur Konferenz der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga mit den Partien Rhein-Neckar Löwen – HSG Wetzlar (37:24), TuSEM Essen – FRISCH AUF! Göppingen (28:32), TVB Stuttgart – HSG Nordhorn-Lingen (36:24), HBW Balingen-Weilstetten – SC DHfK Leipzig (20:20)


    Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen) ...
    ... zu seiner überstandenen Verletzung (vor dem Spiel):
    „Ich habe in der Reha wirklich hart gearbeitet und bin froh, dass es nach acht Wochen wieder geklappt hat. Man wusste vorher nicht genau, in welche Richtung die Reise mit meinem Ellenbogen gehen wird. Ich bin aktuell zufrieden, es funktioniert und harmoniert mit den Spielern wieder super.“

    Nikolas Katsigiannis (Torhüter Rhein-Neckar Löwen) ...
    ... zur aktuellen Formstärke der Löwen:
    „Uns macht aktuell aus, dass wir viel laufen und dass wir schwer auszurechnen sind. Wenn wir ein hohes Tempo gehen ohne große Fehler zu machen, dann sind wir echt schwer zu schlagen. Nichts bringt mehr Selbstvertrauen als Siege. Aber wir dürfen uns jetzt auch nicht ausruhen. Es stehen noch genug dicke Brocken an und wir wollen weiter punkten.“

    …auf die Frage nach der Meisterschaft: „Wir haben das Ziel, besser zu sein als in der letzten Saison. Ich würde natürlich nicht nein sagen, aber ich bin auch zufrieden, wenn wir diese Saison besser sind als die Letzte.

    Noah Beyer (TuSEM Essen) ...
    ... zum Spiel:
    „Ich denke, wir haben uns 55 Minuten lang sehr gut geschlagen. In den letzten fünf Minuten fehlte uns vielleicht ein bisschen Erstligaerfahrung. Das macht dann den Unterschied. Wir wollten alles reinsetzen und Emotionen zeigen, das haben wir die letzten fünf Minuten nicht mehr geschafft.

    Marcel Schiller (FRISCH AUF! Göppingen) ...
    ... zum Spiel:
    „Man darf keinen Gegner zu leicht nehmen. Essen kämpft um jeden Sieg und jeden Punkt. Deshalb wussten wir, dass es schwer wird und wir unseren besten Handball spielen müssen, um zu gewinnen. Unser Tempospiel und unsere Passgeschwindigkeit waren in der ersten Halbzeit ziemlich langsam, da mussten wir noch ein bisschen zulegen. Wir haben zu viel Eins-gegen-Eins gespielt, der Ballfluss hat gefehlt. Die Abwehr musste sich stabilisieren, das waren nach der Halbzeit die Hauptaufgaben für uns.

    Johannes Bitter (Torhüter TVB Stuttgart) ...
    ... zu seinem Comeback nach seiner Corona-Erkrankung:
    „Die letzten Tage waren sehr anstrengend. Wir haben täglich gewartet und ich habe versucht, mich separat zuhause irgendwie fit zu halten, weil ich noch nicht zur Mannschaft durfte. Das war sehr aufwühlend. Aber heute war die Freude sehr groß als feststand, dass ich spielen darf. Ich bin seit letztem Mittwoch raus aus der Quarantäne. Das Gesundheitsamt hatte mich freigegeben, da meine Infektion vorüber war und ich keine Symptome mehr hatte. Um die Regularien der Liga zu erfüllen benötigt man allerdings negative Testergebnisse und das war bei mir erst vor dem Spiel der Fall.“

    ... zum Spiel: „Ich bin brutal froh, dass alles gut geklappt hat und ich gut ins Spiel gekommen bin. Ich war tatsächlich ein bisschen überrascht, dass ich zu Beginn nicht auf der Bank saß. Aber der Trainer hat es scheinbar gespürt.“

    ... zur aktuellen sportlichen Situation seiner Mannschaft: „Wir wissen, dass wir ein tolles Zwischenergebnis haben. Das will ich auch nicht herunterspielen. Wir dürfen uns Selbstvertrauen mitnehmen und mit breiter Brust in die nächsten Spiele gehen. Aber wir wissen die Situation genau einzuschätzen. Die Saison ist noch sehr lange ist und wir haben gerade eine gute Phase.“

    Jens Bürkle (Trainer HBW Balingen-Weilstetten) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir hatten kurz vor Schluss die Chance, das Spiel zuzumachen. Das haben wir nicht geschafft, wir müssen jetzt mit einem Punkt leben. Wir sind das dritte Spiel in Folge ungeschlagen und das ist das, was erst einmal stehen bleibt. Deshalb lebe ich mit dem Ergebnis, auch wenn ich recht lange gehofft habe, dass wir zwei Punkte mitnehmen. Die Abwehr stand über das ganze Spiel hinweg weitestgehend gut. Am Ende hatten wir ein bisschen Probleme. Aber es war insgesamt eine vernünftige Partie von uns.“

    Joel Birlehm (Torhüter SC DHfK Leipzig) ...
    ... zum Spiel:
    „Wir haben in der Abwehr super gekämpft. Im Angriff hatten wir ein bisschen Probleme, ins Spiel zu kommen. Das war ein typisches Balingen-Spiel, immer umkämpft. Am Ende ist es schade, dass wir keine zwei Punkte mitnehmen.“

    ... zur Spielpause der Leipziger aufgrund positiver Corona-Fälle: „Es ist ein bisschen verrückt momentan. Aber das erleben nicht nur wir. Deshalb möchte ich das gar nicht so groß thematisieren. Ich glaube, bei uns sind die Jungs, die positiv getestet wurden, relativ entspannt damit umgegangen und sie haben sich schnell fokussiert. Ich selbst habe versucht, nicht so viel daran zu denken. Ich habe mich über jeden Rückkehrer ins Training gefreut, damit wir weiterarbeiten können. Das ist eine spezielle Saison und ich glaube, da haben alle mit zu kämpfen.“

    Sky Experte Pascal Hens ...
    ... über Löwen-Trainer Martin Schwalb (vor dem Spiel):
    „Martin Schwalb ist jemand, der sich das gesamte Team schnappt und authentisch vermittelt, was er von der Mannschaft will. Er schafft es, das Team zu einer Einheit zu formen und den Spaß trotzdem nicht zu kurz kommen zu lassen. Das sieht man dieses Jahr auch bei den Rhein-Neckar Löwen, die eine Top-Mannschaft besitzen. Sie wirken wesentlich stabiler als im letzten Jahr.“

    ... über die Arbeit von Wetzlar-Coach Kai Wandschneider, dessen Vertrag nach der Saison ausläuft (vor dem Spiel): „Die Arbeit von Kai Wandschneider über die letzten Jahre in Wetzlar war überragend. Es haben sich gute Jungs entwickelt, gerade auch auf der Torhüter-Position. Ich finde Till Klimpke ist wieder ein überragender Mann im Tor. Ich bin mir sicher, er wird irgendwann auch nochmal bei einem großen Verein spielen. Wandschneider hat die Jungs immer alle ins Boot geholt, sodass sich eine große Einheit geformt hat. Es ist die Entwicklung, die Wandschneider liegt. Nämlich mit jungen Leuten zu arbeiten und sie zu fördern, um dann den nächsten Schritt zu machen.“


    
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    Daniel Mayr (Mayr@liquimoly-hbl.de)
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