• Trimmel enttäuscht: "Wir haben das Spiel in der 20. Minute verloren"
  • Labbadia erleichtert "Drei Punkte nach einer mittelmäßigen Leistung"
  • DAZN-Experte Ralph Gunesch sieht den Platzverweis als Knackpunkt: "Hat das Spiel auf den Kopf gestellt"


    Köln (pps), 04. Dezember
    - Berlin/München, 04. Dezember 2020 - Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie Hertha BSC gegen den 1. FC Union Berlin (3:1) - das Freitagsspiel am 10. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

    Niklas Stark (Hertha BSC) ...

    ... zum Spiel:
    "Wir sind sehr glücklich. Wir wussten, was für die ganze Stadt auf dem Spiel steht. Wir wollten heute um jeden Preis den Sieg holen. Nach der Roten Karte haben wir etwas den Kopf verloren. Das haben wir nach der Pause besser gemacht und dann verdient gewonnen."

    ... zur Halbzeitansprache: "Wir haben einige Sachen verändert und auch umgestellt. Wir mussten einige Sachen ansprechen und haben das dann in der zweiten Hälfte deutlich besser gemacht."

    Krzysztof Piatek (Torschütze Hertha BSC) ...

    ... zum Spiel:
    "Ich bin sehr glücklich, es fühlt sich unglaublich an. Ich bin ein Stürmer und das wichtigste für mich, ist es Tore zu schießen und dem Team zu helfen. Wir sind ein Team, einer kämpft für den anderen, das haben wir heute gezeigt. Wir haben bewiesen, dass wir besser als Union sind, das ist das Wichtigste. Ich hoffe, dass wir jetzt an diese Leistung anknüpfen."

    ... zur Feier vor der leeren Ostkurve: "Es sind schwierige Zeiten hier in Berlin. Die Leute können nicht ins Stadion. Wir brauchen die Fans und spielen für die Fans. Heute haben wir ihnen drei Punkte geschenkt."

    Bruno Labbadia (Trainer Hertha BSC) ...

    ... zum Spiel:
    "Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es ist ein Derby und das ist für das Publikum etwas Schönes. Wir haben in der Pause umgestellt. Über die ganzen 90 Minuten war es ein sehr unruhiges Spiel. In der zweiten Hälfte haben wir die Außen doppelt besetzt und Union laufen lassen. Dann war es zwangsläufig, dass wir die Tore gemacht haben. Es war ein schweres Spiel, Union hat nicht umsonst so viele Punkte geholt. Die drei Punkte sind in unserer Situation sehr wichtig. Wir haben heute mit einer mittelmäßigen Leistung, drei Punkte geholt."

    ... zu Krzysztof Piatek: "Ich freue mich für ihn. Für einen Stürmer gibt es nichts Wichtigeres als zu treffen. Er hat eine gewisse Torgefahr reingebracht."

    ... zu den Entwicklungen der letzten Wochen (vor dem Spiel): "Wir haben es gegen Dortmund zu Beginn sehr gut gemacht, aber nach der Pause nachgelassen. Wir haben die Fehler angesprochen und es ist schön, dass die Mannschaft das angenommen hat. In Leverkusen hat uns das letzte Ding nach vorne gefehlt, aber es war ein ordentliches Spiel. Heute wird es allerdings ein ganz anderes Spiel. Viele Zweikämpfe, jeder Raum muss erarbeitet werden, aber wir wollen unser Spiel durchziehen."

    Arne Friedrich (Sportdirektor Hertha BSC) ...

    ... zum Platzverweis
    (in der Halbzeitpause): "Klar, die Rote Karte ist berechtigt."

    Andreas Luthe (Torhüter 1. FC Union Berlin) ...

    ... zum Spiel:
    "Die Niederlage tut weh. Wir haben sehr lange in Unterzahl gespielt und uns gewehrt. Wir haben auf den Lucky-Punch zum 2:0 gehofft. Hertha hat es mit viel Geduld gemacht und so im Endeffekt das Spiel entschieden. Wenn du so lange in Unterzahl spielen musst ist es natürlich schwierig. Hertha ist eine spielstarke Mannschaft, aber in Unterzahl ist es nochmal schwieriger. Wir nehmen sehr wenig Positives mit."

    ... zum 1:1: "Der Ball war leicht abgefälscht, mehr als ihn zur Seite abwehren kann ich nicht."

    Christopher Trimmel (Kapitän 1. FC Union Berlin) ...

    ... zum Spiel:
    "Wir haben das Spiel in der 20. Minute verloren. Egal gegen welchen Bundesligist du 70 Minuten in Unterzahl spielst, es ist sehr schwierig. Wir haben es bis zum 1:1 gut verteidigt und waren im Spiel, aber irgendwann lässt die Kraft nach. Das müssen wir leider akzeptieren. Wenn du mit dem ersten Torschuss den Treffer kassierst, ist das sehr bitter. Ich bin davon überzeugt, hätten wir zu elft gespielt, wäre es ein anderes Resultat gewesen."

    Urs Fischer (Trainer 1. FC Union Berlin) ...

    ... zum Spiel:
    "Wir waren lange in Unterzahl. Die Jungs haben toll gekämpft. So viele Tormöglichkeiten hatte Hertha nicht. Sie waren sehr effizient. Wir müssen die Niederlage akzeptieren. Die Rote Karte war der Knackpunkt, bis dahin waren wir gut im Spiel und haben nichts zugelassen."

    ... zu den Gründen des aktuellen Erfolgs (vor dem Spiel): "Wir haben auch letzte Saison erfolgreich gespielt, was uns geholfen hat, den Klassenerhalt zu sichern. Aber es hat sicherlich auch mit den neuen Spielern zu tun, dass wir uns im eigenen Ballbesitz verbessern konnten und uns im Vergleich zur letzten Saison mehr zutrauen. Die letzte Saison hat unseren Spielern mehr Erfahrung und Vertrauen gebracht. Aktuell setzen wir es sehr gut um."

    DAZN-Experte Ralph Gunesch ...

    ... zum Spiel:
    "Die Rote Karte hat das Spiel auf den Kopf gestellt. Die Unioner haben vorher eine gute und kompakte Leistung gezeigt. Auch in Unterzahl konnten sie die Leistung noch lange aufrechterhalten. Letztendlich haben sie dann Fehler gemacht, sodass Hertha das Spiel verdient gewonnen hat."

    ... zum Platzverweis (in der Halbzeitpause): "Es gibt bestimmt Union Fans, die sagen, er sieht in doch gar nicht. Natürlich ist der Blick eher zum Ball gerichtet, aber du hast in deinem Blickfeld auch den Gegenspieler. Und dann ist das kein gefährliches Spiel, sondern rücksichtsloses Spiel. Er trifft ihn mehr als deutlich und deswegen geht die Karte für mich absolut in Ordnung."

    ... zu Max Kruse (vor dem Spiel): "Max Kruse gibt Union neue Facetten und macht es unberechenbarer, weil er sehr viel unterwegs ist und diese Freiheiten auch bekommt. Kruse ist jemand, der sich keinen Kopf macht, vorweg marschiert, sein Ding macht, sich dabei aber voll in den Dienst der Mannschaft stellt."

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