Bremerhaven dominiert und will jetzt auch den Cup

Bonn, 10. Dezember -
Siebtes Spiel, siebter Sieg, 6:2 gegen Mannheim, Finale beim MagentaSport Cup – die Fischtown Pinguins Bremerhaven dominieren das Halbfinale gegen die Adler. Manager Alfred Prey erklärte Bremerhavens starke Frühform: „Wir haben eine super Kabine und ein super Mannschaftsgefüge, das vom Charakter lebt. Jeder ist für jeden da.“ Ziga Jeglic unterstrich unabhängig vom Finalgegner am Sonntag: „Wir haben jetzt 7 Spiele gewonnen, jetzt wollen wir auch den Cup gewinnen.“ Mannheims David Wolf auf die Frage, was vor dem DEL-Start nächste Woche zu tun sein: „Puh, da steht einiges drauf auf dem Zettel nach dem Spiel heute.“ Adler-Sportdirektor Jan-Axel Alavaara hatte in der Drittelpause mögliche Neuverpflichtungen angekündigt. Am Freitag folgt ab 19.15 Uhr das zweite Halbfinale live bei MagentaSport: EHC Red Bull München gegen die Düsseldorfer EG.

Nachfolgend die Stimmen bei MagentaSport vom ersten Halbfinale Fischtown Pinguins Bremerhaven gegen Adler Mannheim.

Man of the Match wurde Ziga Jeglic, 2 Tore und 1 Assist: „Das war ein starkes Spiel. Es hat Spaß gemacht, ein paar Tore zu erzielen.“ Die aktuelle Erfolgsformel Bremerhavens: „Wir laufen gut Schlittschuh, bewegen uns gut auf dem Eis. Das ist Teil unseres Spiels, das macht uns erfolgreich…. Wir haben jetzt 7 Spiele gewonnen, jetzt wollen wir auch den Cup gewinnen.“
Mannheims David Wolf zur Traineransprache nach einem schwachen zweiten Drittel: „Der Trainer braucht nicht viel sagen. Wir selbst haben die Tür geschlossen und untereinander kommuniziert. Das war nicht gut in den ersten beiden Dritteln. Zu viele Kleinigkeiten, die wir falsch gemacht haben. Killer-Instinkt hat gefehlt von Anfang an. Ich selbst auch im Abschluss, die Verteidigung um die zweiten Scheiben. Da müssen die Verteidiger einen besseren Job machen, genauso wie die Angreifer. Wir sind nicht dahin gegangen, wo´s weh getan hat.“ Sein Ausblick auf den Saisonstart, was noch zu tun sei: „Puh, da steht einiges drauf auf dem Zettel nach dem Spiel heute.“

Alfred Prey, der Bremerhavens Manager, in der zweiten Drittel-Pause „Wir liefern wieder ein sehr gutes spiel wie auch schon im ganzen Turnier. Jeder spielt immer hochkonzentriert, absoluter Siegeswillen ist zu erkennen. Das war ein hochklassiges Spiel. Und wenn ich dann immer lese, dass der MagentaSport Cup nur Vorbereitung ist, muss ich immer ein wenig schmunzeln – man sieht schon, dass alle immer alles geben.“ Ist Bremerhaven nach der Leistung gegen Mannheim auch ein DEL-Titelkandidat? „Bitte nicht! Wir haben eine gute Leistung gezeigt heute und nicht mehr und nicht weniger." Zum offensichtlich erneut gut zusammengestellten Kader: „Wir haben wirklich nicht das große Budget. Das allein zwingt uns, dass wir in einigen Entscheidungen mutiger sein müssen…Wir haben eine super Kabine und ein super Mannschaftsgefüge, das vom Charakter lebt. Jeder ist für jeden da. Das sieht man hier auf dem Eis.“

Mannheims Benjamin Smith nach dem 2. Drittel und 1:6-Rückstand ernüchtert: „Wir lassen ihnen viel zu viel Raum. Wir spielen nicht wirklich smartes Hockey.“

Mannheims Sportdirektor Jan-Axel Alavaara zum 1:2-Rückstand nach dem ersten Drittel: „Das war ein bißchen Glück, dass wir in den ersten Minuten nur 2 Gegentore bekommen haben.“ Zur Personalplanung durch aktuelle Ausfälle oder die 3 Akteure mit NHL-Verträgen, die Mannheim in Kürze verlassen sollen: „Ich glaube, das wird Mitte Januar….Die nächsten Tage gucken wir, was es auf dem Markt gibt und was es nicht gibt. Wir sind nicht der einzige Verein in Europa, der gute Spieler sucht.“

Thomas Popiesch, Trainer der Fischtown Pinguins, vor dem Spiel über eine Vorrunde ohne Niederlage: „Wir haben die Gruppe nicht dominiert, weil die Spiele meist sehr eng waren. Dass wir läuferisch in den ersten Spielen schon auf so einem Level waren, hat mich auch überrascht…Mannheim ist mit München das dominierende Team in den letzten Jahren. Aber wir werden bis zum Schluss die Siegmöglichkeiten suchen!“

Cup-Spruch vom Eisenmann Marcel Nowak, DEG, der sich gegen Krefeld früh eine Platzwunde einhandelte, ein Tor machte, die meisten Schüsse abgab, dann blutverschmiert und mit blauem Faden zum MagentaSport-Interview erschien. Im Podcast „Die Eishockey Show“ erklärte Nowak, wie´s dazu kam: „Die Ärzte wollten, dass ich ins Krankenhaus fahre. Da waren aber erst 8 Sekunden rum und ich wollte gern noch ein bisschen weiterspielen! Dann haben die Ärzte gesagt „ok“ dann nähen wir das hier.“ Am Freitag spielt der Eisenmann mit der DEG in München um den Finaleinzug.

Der MagentaSport Cup in dieser Woche live

Donnerstag, 10. Dezember 2020
Halbfinale 1 ab 19.15 Uhr: Fischtown Pinguins Bremerhaven – Adler Mannheim

Freitag, 11. Dezember 2020
Halbfinale 2 ab 19.15 Uhr: EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG

Sonntag, 12. Dezember 2020
Finale ab 14.45 Uhr: EHC Red Bull München - Sieger Halbfinale 2

DEL2
Ab 16.45 Uhr: Bietigheim - Ravensburg


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