• Mislintat vor Vertragsverlängerung: „Dem sollte nichts im Wege stehen“
• Bonhof über Achtelfinal-Einzug: „Hatte Tränen in den Augen“
• Wolfsburgs Integrationsbeauftragter Thiam: „Kommunikation der beste Weg“
• Sky Experte Hamann : „Deutschen Mannschaften haben in den letzten Jahren gut gearbeitet“

Unterföhring, 12. Dezember 2020
- Die wichtigsten Stimmen im Vorlauf zu den Samstagnachmittagspartien des 11. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Rouven Schröder (Vorstand Sport 1. FSV Mainz 05) ...
... zum Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft:
„Der Zusammenhalt ist definitiv wieder da. Ich glaube, dass ist auch wichtig, nach all den Wochen, in denen wir intern und nach außen viel zu tun hatten. Trotz allem ist es wichtig, dass man wieder zusammenfindet. Entscheiden ist, dass wir Ergebnisse erzielen. Und das haben wir gemacht. Auch, wenn Bielefeld letzte Woche ein Rückschlag war.“
... zur Umverteilung der TV-Gelder: „Es war eine minimale Anpassung, wir haben es umgerechnet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir ein minimales Plus haben werden. Es hat sich also nicht so viel geändert. Alles in allem war es eine Feinjustierung in die richtige Richtung, die aber längst nicht zufriedenstellend ist.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg) ...
... zu Favoritenrolle gegen Bielefeld:
„Es ist interessiert mich nicht, ob ich Favorit bin oder Außenseiter.“
… zum Startelfeinsatz von Nils Petersen: „Am liebsten hätte ich Nils zweimal. Einen, der von Beginn an spielt und einen, den ich einwechseln kann. Diesmal haben wir uns dafür entschieden, dass er anfängt, weil er im und außerhalb des Strafraums seit Jahren unser Abschlussstärkster Spieler ist.“
… zum möglicherweise bevorstehenden harten Lockdown: „Für mich ist es nicht schwer. Es ist für die Leute schwer, die keine Wohnung haben, die in einer kleinen Wohnung mit vielen Kindern leben oder für die, die nicht zur Arbeit gehen können. Für uns ist es überhaupt nicht schwer, weil wir total privilegiert sind.“

Rainer Bonhof (Vizepräsident Borussia Mönchengladbach) ...
... zum erstmaligen Einzug in das Champions-League-Achtelfinale:
„Ich hatte Tränen in den Augen. Ich habe mich sehr gefreut, auch für die Jungs auf dem Platz, dass sie das geschafft haben.“
… zum Startelf-Einsatz von Ersatz-Keeper Tobias Sippel: „Tobias hat es verdient. Er ist eine richtige Größe bei uns in der Mannschaft und er wird seine Sache gut machen.
… zur Qualität des Kaders: „Du kannst nicht immer nur darüber reden, dass du eine gute Mannschaft oder einen guten Kader hast, das musst du auch beweisen. Aber das, was Max in den letzten zehn bis zwölf Jahren gemacht hat, ist schon außergewöhnlich.“

Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer und Vorstandvorsitzender RB Leipzig)
… zur möglichen Verpflichtung von Dominik Szoboszlai:
„Er ist ein sehr interessanter Spieler und ich kann sagen, dass wir uns mit ihm beschäftigen. Aber da sind wir nicht die einzige Mannschaft.“
… zur möglichen Verlegung des Pokalspiels gegen den FC Augsburg: „Wir würden unser Spiel gerne verlegen und sind auch schon in Gesprächen mit Augsburg. Wir haben aber bisher noch keine Einigung erzielt. Wir haben unser Vorhaben aber schon beim DFB hinterlegt."
… zu Trainer Julian Nagelsmann: „Wir haben zwar noch einige Spiele vor uns, aber man kann Julian und der Mannschaft jetzt schon ein großes Kompliment aussprechen. Es ist aber natürlich nicht nur der Trainer, sondern auch die anderen handelnden Personen, die gemeinsam tolle Strukturen aufgebaut haben, die uns ermöglichen, so gut arbeiten zu können.“

Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen)
… zum negativen Trend der letzten Wochen:
„Der Grundglaube und die Stabilität innerhalb der Mannschaft ist da. Wir wissen, dass wir – egal wo – unter gewissen Voraussetzungen eine Chance haben.“

Sebastian Kehl (Leiter Lizenzspielerabteilung Borussia Dortmund)
… zur Formkrise einiger Offensivspieler:
„Das muss man differenzieren. Marco Reus war zum Beispiel lange verletzt, ist noch nicht im Rhythmus und sicherlich noch nicht da, wo er sich auch selber sieht. Bei Jadon Sancho geht es bergauf. Aber auch er hatte im Sommer eine Phase, die nicht ganz einfach war, mit einigen Turbulenzen.“
… zur Reha von Erling Haaland in Katar: „Die Entscheidung haben wir gemeinsam getroffen. Er hat dort sehr gute Möglichkeiten, wieder fit zu werden. Er wird dort in enger Abstimmung mit unserer medizinischen Abteilung sehr gut betreut.“

Sven Mislintat (Sportdirektor VfB Stuttgart)
… zu seiner Vertragsverlängerung:
„Der VfB ist mein erster Ansprechpartner. Ich bin mit allem, was ich bieten kann hier und habe einen unheimlichen Spaß. Finanziell sind wir uns einig und wenn das durch den Vorstand und den Aufsichtsrat geht, dann sollte dem nichts im Wege stehen.“

Pablo Thiam (Integrationsbeauftragte VfL Wolfsburg) ...
... zum rassistischen Vorfall in Paris unter der Woche:
„Der vierte Offizielle hat einen Ausdruck benutzt, der auf eine Art vielleicht als nicht so schlimm empfunden wird auf der anderen Seite aber missverstanden werden kann. Daher sollte man beiden Parteien die Möglichkeit geben, ihre Sichtweise darzulegen, um etwas Positives aus der gesamten Situation ziehen zu können. Der Ausdruck war am Ende der entscheidende Faktor. Die Tatsache, dass er den Menschen aufgrund der Hautfarbe beschrieben hat, ist das, was man verurteilen muss. Aber ich möchte auch nicht, dass man mehr daraus macht, als es ist.
... zur Rolle der UEFA in der Aufarbeitung: „Ich finde, die UEFA muss sich von der bisherigen Berichterstattung frei machen, um sich ein eigenes Bild machen zu können. Es wäre sehr wichtig, beide Betroffene an einen Tisch zu bringen, und kommunizieren zu lassen. Da ist die UEFA als Mediator gefragt. Der Co-Trainer muss die Möglichkeit bekommen, sich anzuhören, wie der Schiedsrichter die Äußerung gemeint hat und auch, dass der Offizielle die Möglichkeit hat, seinen Fehler einzuräumen, damit wir insgesamt unsere Sprache korrigieren können. Es geht darum, die Gesellschaft an sich zu sensibilisieren und ich denke, dass Kommunikation der beste Weg ist, auch diese Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.“

Sky Experte Dietmar Hamann ...
... zum Weiterkommen der deutschen Mannschaften in Europa:
„Es gab vor einigen Jahren die Diskussion, dass die deutschen Mannschaften international nicht mehr wettbewerbsfähig sind, da nur noch die Bayern erfolgreich waren. Ich denke aber, dass die deutschen Mannschaften – gerade die Topmannschaften – in den letzten Jahren gut gearbeitet und gute Spieler verpflichtet haben, von denen sie einige mit gutem Profit weiterverkauft haben. Ich glaube, dass alle vier Mannschaften in der Champions League eine reelle Chance haben, noch ein oder zwei Runden weiterzukommen.“

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