Bonn (pps), 12. Dezember - Drei Tore in 27 Minuten - Sascha Mölders zeigt sich vor dem Dienstag-Hit bei Kaiserslautern (ab 18.30 Uhr als Free TV-Angebot bei MagentaSport) in Torlaune und erklärte seine Rolle so: "Ich muss Vorbild sein!" Mit dem 5:0 gegen Mannheim beenden die Löwen ihre sieglose Zeit. "Letzte Woche war mit dem 1:2 nicht alles scheiße, Mölders in rekordverdächtiger Torlaune: "Ich muss Vorbild sein!"heute ist mit dem 5:0 nicht alles super", resümierte Sechzig-Trainer Michael Köllner. Dresden gewinnt 3:1 in Halle, verteidigt die Tabellenführung. "20,25 Minuten - dann waren alle drin", so Dynamo-Coach Kauczinski. Erster Sieg für Duisburgs Lettieris beim 4:1 gegen Wehen Wiesbaden, erster Dreier seit 8 Spielen. "Das ist natürlich super geil", meinte der 3fache Torschütze Vermeij. Uerdingen trotzt der Unruhe, gewinnt 1:0 gegen Türkgücü. Trainer Krämer war fast gerührt: "Wie die Mannschaft z usammenhält - das ist krass, das ist groß."

Nachfolgend die Stimmen zu den Samstagsspielen - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Die Partien am Sonntag: ab 12.45 Uhr trifft 1. FC Saarbrücken auf den FC Bayern München2, ab 13.45 Uhr empfängt Hansa Rostock den SV Meppen. Beide Spiele sind live zu sehen bei MagentaSport. Schon am Dienstag geht´s weiter: mit dem Topspiele 1. FC Kaiserslautern gegen TSV 1860 München - ab als Free TV-Angebot

TSV 1860 München - SV Waldhof Mannheim 5:0

"Letzte Woche war mit dem 1:2 nicht alles scheiße, heute ist mit dem 5:0 nicht alles super", resümierte Münchens Trainer Michael Köllner die sieglosen Wochen und sagte über die Wichtigkeit des Erfolgs: " Es war grundsätzlich wichtig, dass wir gewonnen haben. Weil die Dinge geklappt haben, an denen wir in den Wochen zuvor gescheitert sind: vorne kaltschnäuziger sein, hinten besser verteidigen. Das freut mich für die Mannschaft. Ich sehe die Spieler jeden Tag - die haben sich auch in dieser Woche wieder im Training buchstäblich den Arsch aufgerissen - auf gut bayerisch. Wenn Du so wie jetzt in 6 Tagen 3 Spiele hast und fährst so einen klaren Sieg ein, tut das der Mannschaft einfach gut."

Köllner arbeitete erstmals wieder ohne Headset: "Ich bin ja auch ein bisschen abergläubisch und ich wollte mal wieder was verändern. Das war einmal ein anderer Impuls, mehr das Spiel in Ruhe laufen zu lassen."

Man of the Match war ein gelöster Sascha Mölders, der alle lobte: Team, Trainer, Fans, alle! Mölders stellte nach seinem Hattrick aber auch klar: "Wir hatten keine Ergebniskrise. Wir hätten schon in Köln gewinnen müssen. Heute waren wir griffig, haben ein gutes Spiel gemacht. Nach dem 3:0 haben wir in der Halbzeit gesagt, uns nicht darauf ausruhen zu wollen. Dass wir die zweite Halbzeit auch gewinnen, weiter Gas geben wollen."

Nachfrage, ob er sich als 35jähriger nun mal trainingsfrei gönne: "Ich nehme mich nie raus. Ich habe das als junger Spieler gehasst, wenn die Älteren 3,4 Tage nicht trainiert haben. Dann kamen die zurück und ich durfte nicht spielen - das habe ich verflucht. Ich muss Vorbild sein."

Mannheims Trainer Patrick Glöckner: "Wir liegen nach 2 Minuten 1:0 hinten, kurze Zeit später 2:0 - all das, was wir uns vorgenommen haben, all das Selbstbewusstsein schwindet. Wir waren auf einmal vogelwild. Wir haben Chancen zugelassen, die so einfach im Profi-Fußball nicht passieren dürfen. Sechzig hat das Spiel absolut verdient gewonnen...Wir wussten, dass uns Sechzig für anläuft, aber wir hatten nicht nötige Ballsicherheit. Der Ball war jedes Mal gleich wieder weg..... Beim 1:0 und 2:0 schlafen wir total.....Das heute gehört zu den 1 bis 2 Spielen im Jahr, wo Du nicht weißt, wo Du anfängst mit der Analyse."

Hallescher FC - SG Dynamo Dresden 1:3

Halles Trainer Florian Schnorrenberg: "Wir haben eine richtig gute 1. Halbzeit gespielt. Ganz, ganz bitter: die 45. Minute - erst Gelbrot, dann das 0:1. Wir haben in der 2. Halbzeit auf Konter gehofft. Alles in allem muss man sagen: Dynamo war sehr abgezockt. Die haben aus den wenigen Chancen 3 Tore gemacht."

Zu den strittigen Szenen mit einem klaren Handspiel von Dresden (30.) und einer Gelbroten für den jungen Dehl in 45. Minute: "Der Schiedsrichter hat in der Pause schon gesagt, dass es ein Fehler war, den Elfmeter nicht zu geben. Gelbrot kann man geben, wenn man kleinlich ist."

Dresdens Trainer Markus Kauczinski wollte sich nicht wirklich zu den umstrittenen Entscheidungen von Schiedsrichter Heft äußern ("Hatten schon ähnliche Situationen"), wohl aber die Frage nach der Bedeutung des Erfolgs: "Als wichtigen Sieg. Wir haben 20, 25 Minuten gebraucht, um uns einzustellen. Wir haben einfach gemerkt, dass wir viele Wechsel in der Abwehr hatten. Danach war´s eine starke Leistung....Man hat schon gemerkt, dass der eine oder andere länger nicht gespielt hat. Wie der Robin (Becker), der reinkam und mit dem Tor am Ende belohnt worden ist. .......20,25 Minuten - dann waren alle drin."

KFC Uerdingen - Türkgücü München 1:0

Uerdingens Trainer Stefan Krämer vor dem Spiel darüber, wie sein Team mit den Unruhen unter der Woche umgegangen ist: "Total fokussiert. Die Mannschaft hat eine riesige Charakterstärke - top Mentalität. Das haben wir die letzten Wochen auch immer auf dem Platz bewiesen." Krämer war nach dem Spiel fast gerührt, vor allem aber: "Ich bin jetzt über 20 Jahre Trainer und weiß nicht, wann ich jemals so stolz war auf meine Mannschaft wie heute. Ja, wir müssen das 2. Tor machen. Das ist das, was mich als Trainer aufregt. Aber die Leistung kämpferisch und läuferisch, wie die Mannschaft zusammenhält - das ist krass, das ist groß."

Türkgücü-Trainer Alexander Schmidt: "Wir haben insgesamt zu viele Chancen zugelassen. Von Anfang an. Vom Kämpferischen, vom Läuferischen kann ich keinen Vorwurf machen. Aber die Präzision muss besser werden. Vor allem im letzten Drittel."

MSV Duisburg - SV Wehen Wiesbaden 4:1

Duisburgs Dreierpacker Vincent Vermeij zum ersten Sieg nach acht Spielen: "Das ist natürlich super geil, was wir hier heute gemacht haben. Das brauchen wir jetzt auch. Die letzten Spiele haben wir zu wenig Punkte geholt, obwohl wir besser gespielt haben. Jetzt kommt es endlich raus."

Duisburgs Trainer Gino Lettieri zur erneut starken Leistung seines Teams und seinem ersten Dreier: "Das ist nicht nur heute. Das war auch schon in Dresden eine gute Partie. In Kaiserslautern war es besser und heute haben wir es mal bis zum Schluss durchgezogen. Von daher hat sich das die Mannschaft absolut verdient.... Das war jetzt der erste Sieg und wir haben noch viel Arbeit vor uns."

Wiesbadens Trainer Rüdiger Rehm: "Wir haben das Spiel direkt nach der zweiten Halbzeit verloren. Wir waren sicherlich auch nicht gut in der ersten Halbzeit. Aber das, was dann direkt nach der Pause passiert ist, hat uns getroffen. Wir haben dem Gegner nicht weh getan mit Laufwegen. Wir müssen mehr in die Tiefe gehen. Wir sind nur mit 80% Tempo unterwegs gewesen und das reicht nicht."

SC Verl - FC Viktoria Köln 1:1

Verls Trainer Guerino Capretti: "Wir mussten direkt einen Schock hinnehmen, lagen direkt zurück und brauchten dann eine gewisse Zeit, um überhaupt anzukommen. Das kann sich rächen gegen eine so starke Mannschaft. Danach sind wir aber klarer gewesen, ruhig geblieben und haben es teilweise richtig gut gemacht."

Kölns Trainer Pavel Dotchev: "Wir haben sehr gut begonnen, haben einen guten Start erwischt. Dann hat sich Verl ein bisschen erholt und wurde klar dominanter. Die letzten 10 bis 15 Minuten gehörten uns und ich denke, dass wir da näher an den drei Punkten waren."

VfB Lübeck - 1.FC Magdeburg 1:1

Lübecks Trainer Rolf Martin Landerl vor dem Spiel zu seinem Zustand nach überstandener Corona-Infektion: "Alles bestens wieder. Ich bin fit und freue mich aufs Spiel." Mit 141 Spielen ist er nun Rekordtrainer beim VfB Lübeck: "Der Rekord ist überhaupt nicht wichtig... Das ist schön, darauf bin ich auch stolz, aber am wichtigsten ist immer das Spiel." Rolf Landerl nach dem Spiel: "Das war ein Wechselbad der Gefühle. Ich glaube, dass wir sehr gut reingekommen sind und auch gute Chancen hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann einen klassischen Abnutzungskampf gesehen. Beide Mannschaften wollten zwar, aber es ist nicht alles gelungen. Letztendlich muss ich meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment aussprechen. 25 Minuten in Unterzahl - die haben gefightet, haben sich in alles reingeschmissen und am Schluss belohnen sie sich fast noch. Wir müssen mit dem Punkt leben und sind aber auch durchaus zufrieden damit." Magdeburgs Trainer Thomas Hoßmang über einen Punkt, der in letzter Minute noch durch einen Elfer gegen 10 Lübecker gefährdet war: "Am Ende muss man den Punkt mitnehmen. Morten (Behrens, Anm. d. Red.) hält uns im Spiel mit dem Elfmeter. Wenn wir es einfach gemacht haben und unseren Matchplan eingehalten haben, dann haben wir Möglichkeiten kreiert. Trotzdem ist uns gegen zehn Mann wenig eingefallen. Es waren zwar Gelegenheiten da, aber der letzte Kick hat uns gefehlt."

Die 3. Liga LIVE bei MagentaSport

Sonntag, 13.12.2020:

Ab 12.45 Uhr: 1. FC Saarbrücken - FC Bayern München2

Ab 13.45 Uhr: FC Hansa Rostock - SV Meppen

Dienstag, 15.12.2020:

ab 18.30 Uhr als Free TV-Angebot: 1. FC Kaiserslautern - TSV 1860 München

Ab 18.45 Uhr: SG Dynamo Dresden - SC Verl, Türkgücü München - Hallescher FC, SV Wehen Wiesbaden - VfB Lübeck, SV Waldhof Mannheim - SpVgg Unterhaching,

Mittwoch, 16.12.2020:

Ab 18.45 Uhr: FC Bayern München2 - MSV Duisburg, FC Viktoria Köln - KFC Uerdingen, 1. FC Magdeburg - 1. FC Saarbrücken, FC Ingolstadt - FC Hansa Rostock, SV Meppen - FSV Zwickau

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