• Andy Schmid über letzten Siebenmeter: „Vor 10.000 Leute in Skopje gibt’s du ihn nicht“
• Machulla zu möglichen Neuzugängen: „Müssen weiterhin konkurrenzfähig sein“
• Sky Experte Stefan Kretzschmar: Beide Teams spielen „um die Meisterschaft mit“


Mannheim, 13. Dezember 2020
– Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Topspiel der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga mit der Partie Rhein-Neckar Löwen – SG Flensburg-Handewitt (31:31).


Maik Machulla (Trainer SG Flensburg-Handewitt) ...
... zum Spiel:
„Wir reden natürlich lieber über die zweite Halbzeit. Die erste war nichts. Ich mache den Jungs aber keinen großen Vorwurf. Wir wissen, was wir für ein Programm haben. Ich finde, dass wir es in der Abwehr gar nicht so schlecht gemacht haben. Wir haben vorne einfach zu viele Bälle weggeworfen und die Löwen eingeladen. Aber wie die Mannschaft sich zurückgekämpft hat in der zweiten Halbzeit, war natürlich überragend.“

... zur Halbzeitansprache: „Es ist nicht gut, mit so vielen Emotionen direkt in die Kabine zu stürmen, sondern sich kurz Ruhe zu geben. Der erste Impuls war natürlich, jeden lang zu machen. Aber ich bin auch schon ein paar Spiele dabei, das macht wenig Sinn.“

… zu den Transfergerüchten um Anton Lindskog und Emil Jakobsen: „Anton Lindskog ist ein sehr guter, erfahrener Handball-Spieler, der für jeden Top-Klub interessant ist. Ich bin mit meinen Kreisläufern sehr zufrieden, aber wir wollen uns für die Zukunft so aufstellen, dass wir weiterhin konkurrenzfähig sind. Er ist ein sehr interessanter Spieler genauso wie Emil. Wir haben gute Kontakte nach Dänemark und er kommt ab und zu in Flensburg vorbei. Das heißt aber nicht, dass er langfristig bleibt.“

Martin Schwalb (Trainer Rhein-Neckar Löwen) ...
... zum Spiel:
„Wir haben natürlich einen Punkt verloren, aber wir müssen Flensburg auch Respekt zollen, dass sie nochmal zurückgekommen sind. Zum Schluss haben wir trotzdem alle Karten in der Hand, deswegen ist es ärgerlich. Ich muss meiner Mannschaft dennoch ein Kompliment machen, die erste Halbzeit war außerordentlich gut.“

… zum 0:7-Lauf nach der Halbzeit: „Wir haben das Tempo nicht bestimmt. Wir hatten im Angriff kein Tempo und in der Abwehr keinen Zugriff. Die Mannschaft, die das Tempo bestimmt, wird im modernen Handball die Spiele dominieren. Wir haben das in der ersten Halbzeit gemacht, Flensburg in der zweiten. Von daher ist das Unentschieden okay. “

… zur Entscheidung des letzten Siebenmeters für Flensburg: „Der letzte Schritt von Andy Schmid war zu groß. Deswegen ist es keine Fehlentscheidung.“

Torbjörn Bergerud (Torhüter SG Flensburg-Handewitt) ...
... zum Spiel:
„Wir haben eigentlich zwei Punkte verdient mit Blick auf die letzten zehn Minuten. Aber nach dem Anfang des Spiels können wir über einen Punkt froh sein.“

... zu seiner Parade gegen Andy Schmid kurz vor Schluss: „Das war keine Parade, den Ball habe ich nicht berührt, er ist an den Pfosten gegangen.“

... zu seinen zwei schmerzhaften Paraden: „Den ersten von Andy Schmid habe ich auf die Nase bekommen, den zweiten habe ich auf mein … Ding. Das ist aber eigentlich nichts Neues, es ist also alles okay.“

Jim Gottfridsson (SG Flensburg-Handewitt) ...

… zur Leistung:
„Torbjorn hat uns im Spiel gehalten mit der Parade gegen Andi Schmid. Das Spiel hatte zwei Gesichter. Unsere erste Halbzeit war nicht gut genug, da haben die Löwen von unseren Fehlern gelebt. Aber in dieser harten Phase mit vielen Verletzten und Halb-Verletzten haben wir heute richtig Moral gezeigt und sind super zufrieden mit einem Punkt.“

… zur Defensive: „Eigentlich fand ich unsere Abwehr im gesamten Spiel gut. Wir stehen im Sechs-gegen-Sechs sehr gut, im Sieben-gegen-Sechs hatten wir ein bisschen Probleme. In der ersten Halbzeit haben sie sechs einfache Tore durch Gegenstöße gemacht. Da ist es schwer, hinterherzukommen.“

Andy Schmid (Rhein-Neckar Löwen) ...

…. zum verschuldeten letzten Siebenmeter:
„Ich glaube, vor 10.000 Leuten in Skopje hättest du ihn nicht gegeben, aber hier vor zehn Trommlern schon. Es war 50:50, vielleicht sogar etwas mehr ein Siebenmeter.“

… zur zweiten Halbzeit: „Das Spiel wurde völlig auf den Kopf gestellt. Wir haben die Deckung nicht mehr gestellt und hatten keine Gegenstöße mehr, sondern umgekehrt. Im Endeffekt war es ein Kampf mit offenem Visier.“

… zur entscheidenden Szene: „Die entscheidende Szene war eigentlich zwei Minuten vor Schluss, da kann ich eigentlich auf zwei Tore Vorsprung stellen, dann ist die Sache erledigt. Da ist mir die Kraft nach einem langen Sprint ausgegangen.“

Sky Experte Stefan Kretzschmar ...
... zum Punkt für die Rhein-Neckar Löwen:
„Man hat Trainer Martin Schwalb angemerkt, dass er mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist. Sie hatten es in der Hand, das Spiel zu gewinnen und nach der ersten Halbzeit hätte niemand gedacht, dass Flensburg noch so zurückkommt. Er kann auf die Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit stolz sein, in der zweiten dann nicht.“

... zur Tabellensituation: „Für mich spielen beide Mannschaften um die Meisterschaft mit. Keiner von beiden braucht Understatement zu betreiben. Die Rhein-Neckar Löwen aus der ersten Halbzeit können Einem echt Angst machen.“



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