• DEG siegt, aber Barta angesäuert: "Das ist ärgerlich und bitter!"

    Bonn (pps), 17. Dezember
    - Beste Werbung zum Auftakt der PENNY DEL, denn dieses Derby zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG bot alles - 9 Tore, Overtime, 5:4-Penalty-Sieg für die DEG. Düsseldorf führte schon mit 4:2 im letzten Drittel, ehe Kölns Coach Uwe Krupp alles riskierte und die Haie noch zum 4:4 ausglichen. "Das ist natürlich ärgerlich und bitter", so Düsseldorfs Alexander Barta angesäuert, weil: "Wenn du 4:2 zwei Minuten vor Ende führst, dann ist es egal ob du in Unterzahl oder Überzahl bist, dann musst du es über die Bühne bringen." Kölns Moritz Müller lobte seine jungen Mitspieler, stellte aber das erste Punktspiel in Köln heraus: "Zuallererst bin ich froh, dass wir nach 8 Monaten hier wieder Eishockey gespielt haben. Das ist das eigentliche Positive."

    Nachfolgend die Stimmen vom Auftaktspiel Köln gegen Düsseldorf
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    Kölner Haie - Düsseldorfer EG 4:5
    Düsseldorfs Alexander Barta wirkte nicht ganz zufrieden, fast angefressen: "Wir wollten einen guten Start haben in die Saison. Das ist uns gelungen. Aber wir müssen natürlich auch selbstkritisch sein. Wenn du 4:2 führst, dann darfst du das so nicht aus der Hand geben. Meine Strafe war unnötig. Dann müssen wir´s besser verteidigen. Wir müssen in der Unterzahl alles reinhauen. Das ist natürlich ärgerlich und bitter - zum Glück haben wir uns noch mit dem zweiten Punkt belohnt. ...Wenn du 4:2 zwei Minuten vor Ende führst, dann ist es egal ob du in Unterzahl oder Überzahl bist, dann musst du es über die Bühne bringen."

    Kölns Moritz Müller zur Aufholjagd im letzten Drittel: "Ja, das war ein tolles Comeback. Wir haben einiges ganz gut gemacht, es gab einige Sachen, die wir noch verbessern müssen. Unter dem Strich steht: ein toller Kampf von uns, eine gute Moral. Schade, dass das letzte Fünkchen Glück nicht auf unserer Seite war....Wir haben hier und da zu viele Strafen genommen. Man hat auch gesehen, dass die Kraft hier und da nicht für volle 60 Minuten gereicht hat. Wir haben das gut gemacht heute, aber ich denke, wir werden uns noch steigern können in den nächsten Spielen. Zuallererst bin ich froh, dass wir nach 8 Monaten hier wieder Eishockey gespielt haben. Das ist das eigentliche Positive. Wir nehmen einen Punkt mit, einiges, was wir gut gemacht haben und viel Videomaterial, was wir besser machen können."

    Müller zu den starken Kölner Nachwuchsspielern: "Eigentlich muss man sagen: Schade, dass erst Corona das veranlasst. Aber ich finde es toll, dass die Haie auf diese Jungs aus dem eigenen Nachwuchs setzen. Das ist klasse. Die bringen auch etwas jugendlichen Wind in die Kabine - das ist auch immer gut. Das ist das, was wir machen müssen: die jungen Spieler heranführen und schon haben wir den Kreis der potenziellen Nationalspieler erhöht."

    Düsseldorfs Jerome Flaake in seiner Bilanz nach dem 2. Drittel: "Gute Chancen auf beiden Seiten, wir müssen weniger Strafzeiten machen. Wir haben im zweiten Drittel nicht so nervös gespielt, das Spiel besser kontrolliert und auch den Puck besser zum Tor gebracht."

    Kölns Marcel Müller nach dem ersten Drittel: "Wir können ganz zufrieden sein. Wir waren die bessere Mannschaft. Doof, dass wir das Gegentor gefangen haben. Roch stark nach Abseits."

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