Köln (pps), 18. Dezember - Berlin/München, 18. Dezember 2020 - Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie 1. FC Union Berlin gegen Borussia Dortmund (2:1) - das Freitagsspiel am 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

Urs Fischer (Trainer 1. FC Union Berlin) ...
... zum Spiel:
"Heute war es eine Willensleistung. Es war die erste englische Woche, da muss man erstmal in den Rhythmus kommen. Die Spiele gegen Bayern und Stuttgart haben viel Kraft gekostet. Die Mannschaft hat alles rausgehauen und leidenschaftlich verteidigt. Wir haben nicht unverdient gewonnen."
... zu den Standards: "Natürlich trainieren wir die auch. Aber wir haben mit Trimmel und Teuchert zwei gute Schützen und gute Kopfballspieler, die auch dahin gehen, wo es weh tut."
... zur Weiterentwicklung von Union Berlin: "Wir machen Schritte. Um eine Entwicklung zu sehen, reicht das aber noch nicht aus. Das müssen wir über 25 bis 30 Spiele abrufen. Aber ich glaube schon, dass wir in der Vorwärtsbewegung zulegen konnten. Die Mannschaft spielt das sehr mutig. Da helfen dir die Punkte, die du auf dem Konto hast. Das gibt dir das nötige Selbstvertrauen."
... über Borussia Dortmund unter Edin Terzic (vor dem Spiel): "Beim Spiel gegen Bremen hat man gewisse Ansätze gesehen. Mir ist aufgefallen, dass sie anders und höher anlaufen, mit einer anderen Aggressivität. Und ich gehe davon aus, dass sie das heute wiederholen werden."
... zum Matchplan (vor dem Spiel): "Wir wollen unser Spiel spielen. Es geht über Organisation, in die Zweikämpfe zu kommen und sich aus schwierigen Phasen aus dem Druck zu befreien. Und sich dann zutrauen, auch den Gegner laufen zu lassen. Ich glaube, das wird heute eintreffen."

Marvin Friedrich (Torschütze und Kapitän 1. FC Union Berlin) ...
... zum Spiel: "Ich finde, wir standen defensiv wieder sehr gut und haben dem Gegner wenig Raum gegeben. Aber wir haben die Bälle zu oft weggeschlagen. Wir haben schon bessere Spiele gemacht, gerade mit Ball. Ich muss trotzdem ein Lob aussprechen, wie wir verteidigt haben, wie diszipliniert die Spieler zurückarbeiten. Da hat es jeder Gegner schwer."
... zur Tabellensituation: "Es ist natürlich schön, mit 21 Punkten dazustehen. Aber es ist noch nicht vorbei. Wir haben Dienstag noch ein wichtiges Pokalspiel, das wir auch gewinnen wollen. Dann können wir uns über die Weihnachtszeit kurz ausruhen."

Christopher Trimmel (1. FC Union Berlin) ...
... zum Sieg gegen den Vizemeister:
"Es ist schön, dass wir auch gegen die Großen konstant unsere Leistung abrufen. Es ist ein super Gefühl und für das Selbstvertrauen sehr wichtig."
... ob die Standards einstudiert waren: "Wir wollten ein bisschen überraschen. Das funktioniert nicht immer. Aber ich bin trotzdem ein Fan von Varianten, denn sonst wird es zu leicht zu verteidigen."

Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund) ...
zum Spiel:
"Durch die Standards verlieren wir das Spiel. Aber natürlich waren viele andere Dinge nicht gut. Wir haben uns viel vorgenommen, die aber viel zu selten umgesetzt. Es war zu einfach für Union zu verteidigen, sie konnten in einer stehenden Formation bleiben und hatten kurze Wege. Teilweise haben wir es gut umgesetzt, dann haben sich auch die Räume geöffnet. Das war aber viel zu selten zu sehen."
... zu den beiden Standardgegentoren: "Wir haben auf die Stärke hingewiesen. Jetzt hat Union acht Tore nach Standards erzielt, viele nach demselben Muster. Standards verteidigt man am besten, wenn man sie nicht zulässt. Wir haben es mit allen möglichen Kanälen versucht einzuimpfen. Aber es hat am Ende nicht gereicht und jetzt ist es enttäuschend so nach Hause zu fahren."
... über die Vorbereitung auf das Spiel (vor dem Spiel): "Wir haben mit der Mannschaft besprochen, was gut und was weniger gut war. In der Kürze der Zeit haben wir versucht, Dinge anzuschieben, um die heute auf dem Platz besser zu machen. Dass es auch nicht nur erfolgreich ist, sondern auch einen Tick schöner. Unser Ziel ist, uns so gut zu positionieren, dass wir so wenig Zweikämpfe wie möglich haben, aber wenn wir den Ball verlieren, in der Lage sind, jeden Zweikampf zu führen, der nötig ist."
... über die Mannschaft, die Lucien Favre hinterlassen hat (vor dem Spiel): "Ich habe nicht nur eine super Mannschaft übernommen, sondern darf auch eine super Arbeit weiterführen. Jetzt geht es darum, die Rolle als Trainer anzunehmen. Manchmal muss man ziehen, manchmal muss man schieben, und da versuchen wir die Jungs so zu unterstützen, dass sie heute top performen können. Gespräche sind extrem wichtig. Es gibt unterschiedliche Persönlichkeiten. Der eine braucht eher das Gespräch, der eine möchte eher etwas hören, der andere muss vielleicht etwas anderes sehen. Es ist ein wichtiger Kanal, um in Kürze das Optimale herauszuholen."

Mats Hummels (Borussia Dortmund) ...
... zu den Gründen für die Niederlage:
"Unter anderem die Standards, in der ersten Halbzeit haben wir auch durch zwei große Fehler Chancen hergegeben. Aber es hat auch damit zu tun, wie sehr man einen Sieg will, wenn man wie gegen Köln erneut ein Spiel hergibt. Für mich unbegreiflich, wie das passieren kann, ehrlich gesagt. Wir hauen uns selber in die Pfanne, wir sind selber für die Niederlagen verantwortlich. Es darf nicht passieren, dass der beste Kopfballspieler der gegnerischen Mannschaft ohne Gegner bei einer Ecke im Zentrum steht. Das ist unverzeihbar. Wir haben jetzt zwei Spiele durch Standardgegentore abgegeben, das ist eine Katastrophe."
... zum Auftreten unter Edin Terzic: "Wir haben mehr Spirit auf dem Platz. Wir wollen, wir geben Gas, wir machen noch nicht alles richtig, können ohne Trainingseinheiten aber auch noch nicht alles rausbringen."
... zum ersten Treffer von Youssoufa Moukoko: "Er hat viele gute Sachen gemacht, vorher den Pfosten getroffen. Es war sein stärkstes Spiel bisher und es ist auch beruhigend, dass er ein bisschen Anlaufzeit braucht und nicht mit 16 jeden Bundesligaverteidiger austanzt. Er ist ein richtig guter Junge. Wir freuen uns, dass er getroffen hat. Aber wir haben verloren, das bringt uns wenig."

Roman Bürki (Torhüter Borussia Dortmund) ...
... zu den Standardgegentoren:
"Es war alles zugeteilt. Jeder Spieler hatte einen Gegenspieler. Beim zweiten Tor war es einfach eine Unachtsamkeit, es kann nicht sein, dass der Mann so alleine ist. Es ist enorm bitter, weil wir das auch angesprochen haben. Wir waren aber auch zu harmlos in der Offensive, vor allem kurz vor Schluss, als wir noch ein Tor gebraucht haben."
... zu den Auswirkungen des Trainerwechsels: "Es ist enorm viel Stimmung im Spiel, während des Spiels und auch in der Kabine. Das ist was Neues und ich glaube auch, dass viele Spieler sowas brauchen, dass ihnen jemand Feuer unter den Hintern macht. Und das macht Edin ganz gut."

DAZN-Experte Sandro Wagner ...
... zu der Leistung von Union Berlin:
"Super Spiel von Union, stabil gestanden im Mittelfeld, immer wieder gute Angriffe gestartet und die Standardstärke ist abartig."
... über die taktischen Ansätze von Edin Terzic (vor dem Spiel): "Der Ansatz von Edin Terzic besteht aus hohem Angreifen und aggressivem Spiel gegen den Ball. Man hat gesehen, was er von der Mannschaft haben möchte, umgesetzt haben die Jungs das noch nicht über die volle Distanz. Im Fußball braucht es Zeit für Entwicklung und die Zeit muss man ihm geben. Aber man hat schon eine andere Ansprache und ein anderes Auftreten gesehen."
... zu der Standardstärke von Union Berlin (vor dem Spiel): "Trimmels Standards sind eine Waffe. Er schlägt sie ungemein präzise, mit einer sehr guten Dynamik und einer guten Geschwindigkeit. Was Union von Anfang an gut gemacht hat, ist das Element Standard zu implementieren und auch aus der zweiten Liga mitzunehmen. Es ist ein gutes Instrument, wenn du dich spielerisch nicht immer durchspielen kannst und nicht zu den Topmannschaften gehörst."

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