• Coburgs Neuhold: „Es war ein reines Kampfspiel“
• Erlangens Metzner über die Nominierung für die Nationalmannschaft: „Einfach geil“

München, 22. Dezember 2020
– Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zur Konferenz der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga mit den Partien SG Flensburg-Handewitt – HC Erlangen (33:23), TSV GWD Minden – SC DHfK Leipzig (23:20) und HSC 2000 Coburg – Eulen Ludwigshafen (23:23).

Jim Gottfridsson (SG Flensburg-Handewitt) ...
... zum Spiel:
„Wir haben eine super erste Halbzeit gespielt. Unser Kader ist derzeit nicht so breit und wenn wir dann eine 6:1-Führung bekommen, lässt es sich ein bisschen lockerer spielen.“
… über die bisherige Tabellensituation: „Trotz der vielen Verletzungen haben wir das bisher wirklich gut gemacht. Ich bin mir nicht sicher, ob wir das hätten besser machen können.“

Michael Haaß (Trainer HC Erlangen) ...
... zum Spiel:
„Ich ärgere mich sehr über die erste Viertelstunde. Wir waren einfach nicht bereit für dieses Spiel. Von unserer Ausstrahlung, unserer Bereitschaft Zweikämpfe zu führen und auf das Tor zu werfen, war das überhaupt nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Man muss anerkennen, dass wir mit unserer aktuellen Aufstellung nicht zu mehr in der Lage sind.“

Sebastian Firnhaber (HC Erlangen) ...
... über die eigene Vertragsverlängerung
(vor dem Spiel): „Ich erwarte, dass es für mich so weitergeht. Der Klub hat sehr hohe Ziele und möchte in der Tabelle weiter nach oben schauen. Der Kader, der vor der Saison schon verbessert wurde, kann das auch schaffen und ich möchte einen Teil dazu beitragen. Ich freue mich auf die nächsten zwei Jahre.“

Antonio Metzner (HC Erlangen) ...
... warum er für die Nationalmannschaft nominiert wurde
(vor dem Spiel): „Ich habe in den letzten eineinhalb Jahren eine große Entwicklung durchgemacht und ich denke, das war der Grund, weshalb ich einen Anruf erhalten habe.“
… wann er von der Nominierung erfahren hat (vor dem Spiel): „Als wir die Heimreise nach dem Spiel gegen Magdeburg angetreten haben. Da hat Alfred Gislason mit mir telefoniert und gesagt, dass er mich gerne dabeihaben möchte. Er hat mir auch die Umstände erklärt. Ich habe mich da schon gefreut, auch wenn das Spiel gegen Magdeburg nicht so gut war. Das war ein Lichtblick am Horizont und einfach geil.“

Juri Knorr (TSV GWD Minden) ...
... über die Nominierung für die Nationalmannschaft
(vor dem Spiel): „Für mich war es natürlich eine sehr schöne Nachricht und ich habe mich sehr darüber gefreut. Wenn das Turnier stattfindet und ich wirklich dabei bin, dann ist es das größte Event meiner bisherigen Handballkarriere und darauf freue ich mich mega.“
… über den eigenen Fitnessstand (vor dem Spiel): Ich muss sagen, dass ich noch nicht bei 100 Prozent bin. Ich habe bisher fünf Trainingseinheiten mit der Mannschaft und die beiden Spiele absolviert. Ich nehme mir jeden Moment auf der Platte, um weiter reinzukommen und mein Spiel zu verbessern.

Andre Haber (Trainer SC DHfK Leipzig) ...
... zum Spiel:
„Wir haben unglaublich viele Bälle verworfen und zu viele technische Fehler gemacht. Dann können wir mit 20 Toren in der Bundesliga kein Spiel gewinnen. Hätte mir vorher jemand gesagt, dass wir nur 23 Tore kassieren, hätte ich gedacht, es reicht. Wir hatten zu Beginn der zweiten Halbzeit die Chance, das Spiel zu drehen und haben es nicht geschafft.“

Philipp Weber (SC DHfK Leipzig) ...
... zur Vorfreude auf die Weltmeisterschaft
(vor dem Spiel): „Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Wir haben noch zwei Bundesligaspiele vor der Brust, in denen wir unbedingt punkten wollen. Und dann schauen wir mal, ob man sich über die freien Tage Gedanken über die WM machen kann.“

Christoph Neuhold (HSC 2000 Coburg) ...
... zum Spiel:
„Es war ein reines Kampfspiel. Es war nicht toll und nicht schön, aber am Ende holen wir einen Punkt und das war wichtig. Wir werden das jetzt in der Kabine besprechen und einordnen. Nach dem Spielverlauf ist es ein gerechtes Unentschieden. Beide Seiten waren nervös, wollten aber gewinnen. In der zweiten Hälfte haben wir länger kein Tor gemacht, sowas darf einfach nicht passieren. Wir müssen aber weiter mutig bleiben, auch wenn wir zurückliegen.“

Benjamin Matschke (Trainer Eulen Ludwigshafen) ...
... zur zweifachen Überzahl ohne Torerfolg:
„Definitiv war das der Knackpunkt. Wir haben es sehr langsam gespielt und die Überzeugung hat gefehlt. Trotzdem Kompliment an meine Truppe. Die letzten Wochen waren nicht leicht, wir mussten hohe Niederlagen einstecken. Deshalb bin ich stolz auf die Mannschaft. Trotzdem wären wir gerne als glücklicher Gewinner von der Platte gegangen.“



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