• S04-Stürmer Uth: Zweite Halbzeit war „nicht wettbewerbsfähig”

• Hertha-Coach Labbadia: „Spiel gibt uns Urvertrauen”

• Schalkes Uth fordert Verstärkung: „Brauchen Spieler, die sofort helfen können“

• Sky Experte Matthäus: Schalkes Gross „muss jetzt liefern” 
 
Unterföhring, 02. Januar 2021 -
Die wichtigsten Stimmen zum tipico Topspiel des 14. Spieltages der Fußball-Bundesliga zwischen Hertha BSC und FC Schalke 04 (3:0) bei Sky.   
 
Bruno Labbadia (Trainer Hertha BSC) ... 
... zum Spiel und zur Entwicklung seiner Mannschaft: 
„Wir haben uns viel vorgenommen und nach der kurzen Pause extrem viel gearbeitet. Wir sind schwer reingekommen, haben uns aber die Sicherheit immer mehr geholt. Ich traue meiner Mannschaft viel zu. Weiß aber auch, an wie vielen Stellschrauben wir noch drehen müssen. Klar ist, dass dieses Spiel uns Urvertrauen gibt. Wir wollen noch mehr, dass die Spieler die Lust am Gewinnen haben. Wir müssen immer wieder am Maximum arbeiten, das nehmen wir mit. Wir haben da Bock drauf.“ 
... über den zuletzt kritisierten Cunha (vor dem Spiel): „Matheus Cunha ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, ich habe eine gute Verbindung zu ihm. Ich tausche mich mit ihm immer wieder aus. Ich versuche, ihn auch in der Persönlichkeitsentwicklung weiterzubringen. Er hat bei uns einen extrem steilen Anstieg gehabt, ihm wird viel Respekt entgegengebracht. Nach dem Freiburg-Spiel haben wir viel miteinander gesprochen, auch vor der Mannschaft. Von Spielern, die mehr können, verlangen wir auch viel.“  

Alexander Schwolow (Torhüter Hertha BSC): „Wir haben ein bisschen gebraucht, um reinzukommen. Wir konnten uns in der zweiten Halbzeit deutlich steigern. Das war für uns ganz wichtig. Es sind Kleinigkeiten, die ein Spiel zum Kippen bringen können. Ich freue mich, dass ich der Mannschaft durch meine Parade gegen Mark Uth helfen konnte.“ 
 
Vladimir Darida (Hertha BSC) … 
… über Mitspieler Cunha: 
„Er ist noch jung und muss viel lernen. Er ist für uns ein sehr wichtiger Spieler und hilft uns immer.“ 
 
Christian Gross (Trainer FC Schalke 04) … 
… zum Spiel: 
„Die ersten 30 Minuten waren okay, das zweite Gegentor hat uns ein bisschen das Genick gebrochen. Das war ein verdienter Sieg für Hertha. Wir müssen schauen, dass wir vor dem Tor effizienter werden. Wir müssen jetzt hart arbeiten, dass wir alle Spieler fit bekommen. Die Spieler sollen mit erhobenen Köpfen aus dieser Partie gehen.“ 
... zu weiteren Transfers: „Auf den Außenpositionen brauchen wir druckvolle Spieler, die torgefährlich sind. Jochen Schneider versucht dahingehend das Unmögliche, weil finanziell einfach Engpässe da sind. Ich hoffe, wir können noch einen Spieler verpflichten, der schon Persönlichkeit hat und nicht noch ausgebildet werden muss.“ 
… zu seiner Trainer-Tätigkeit auf Schalke (vor dem Spiel): „Ich habe noch die Energie und fühle mich fit. Ich will noch etwas bewegen. Die Anfrage kam überraschend für mich. Schalke ist eine Riesenherausforderung, deshalb habe ich das Angebot angenommen. Ich habe die Bundesliga natürlich ständig im Visier, habe Spiele angeschaut, mich informiert, habe noch Kontakte zu ehemaligen Spielern. Ich bin in der Sache hart, aber ich weiß, was es braucht im Abstiegskampf. Ich muss zusprechen, unterstützen, begleiten und in erster Linie auch loben. Jeder, der so eine Serie hinter sich hat, ist ein bisschen am Boden. Ich glaube an die Qualität der Spieler und appelliere an den Ehrgeiz von jedem Einzelnen.“ 
 
Mark Uth (FC Schalke 04) … 
… zum Spiel:
„Wenn wir so spielen, wie in der zweiten Halbzeit, sind wir nicht wettbewerbsfähig. Die erste Halbzeit war okay, aber ein Spiel geht 90 Minuten. Ich kann in der ersten Hälfte das 1:0 machen, das nehme ich auf meine Kappe. Aber ansonsten ist es zu einfach, gegen uns Tore zu schießen. Sicherlich hatten wir in ein paar Situationen auch Pech. Ich weiß selber nicht so genau, was wir machen müssen.“ 
… zur Verpflichtung von Sead Kolasinac und weiteren Transfers: „Ich freue mich jetzt auf Sead Kolasinac, der den Verein sehr gut kennt und uns hoffentlich weiterhelfen kann. Die Verantwortlichen müssen auf dem Transfermarkt noch tätig werden. Wir brauchen unbedingt Spieler, die uns sofort weiterhelfen können.“ 
… zum neuen Trainer: „Der Trainer hatte drei, vier Trainingseinheiten, um sein Konzept umzusetzen. Er versucht, uns ein gutes Gefühl zu vermitteln, dass wir gewinnen können. Die Mannschaft braucht eine Menge Autorität, deshalb wurde der Trainer geholt.  
 
Alessandro Schöpf (FC Schalke 04) … 
… zum Spiel:
„Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen, haben aber unsere Möglichkeiten in der ersten Halbzeit nicht genutzt. Es ist mir ein Rätsel, dass der Gegner das erste Tor so ohne Gegenwehr erzielen konnte. Wenn wir in Rückstand sind, gehen bei uns viel zu schnell die Köpfe runter. Das ist natürlich auch der aktuellen Situation geschuldet. 
… zum neuen Trainer und zu Sead Kolasinac: „Der Trainer versucht, positive Energie und Stimmung reinzubringen. Jetzt geht es nur um die Basics, dass man die einfachen Dinge richtig macht. Der Teamgeist ist da. Uns fehlt die Qualität, die Energie, die Spielfreude. Sead Kolasinac bringt viel Qualität mit, und ich hoffe, er bringt wieder frischen Schwung.“ 
 
Sky Experte Lothar Matthäus ... 
... zum Spiel:
 „Die erste halbe Stunde war okay. Aber wenn Schalke ein Tor bekommt, dann haben sie keine Führung und Organisation auf dem Platz. Da ist dann Chaos. Wenn Hertha in der zweiten Halbzeit konzentrierter nach vorne gespielt hätte, hätte es auch noch höher ausgehen können.“ 
... über Neuzugang Sead Kolasinac: „Vielleicht ist er der Spieler, der das Feuer rüberbringen kann. Er war bei Arsenal nur noch auf der Bank, er ist nicht unbedingt im Rhythmus. Aber vielleicht geht es darum gar nicht, sondern um Spieler, die die Mannschaft zusammenhalten.“ 
... zum neuen Schalke-Trainer Christian Gross (vor dem Spiel): „In den letzten Jahren war er sehr weit weg, unter anderem in Saudi-Arabien und Ägypten. Deshalb kommt das schon ein bisschen überraschend. Er ist einer der alten Schule. Wichtig ist, dass er die Mannschaft in den Griff und hinter sich bekommt. Der Trainer muss die Mannschaft erreichen. Er muss jetzt liefern und er sitzt mit Jochen Schneider in einem Boot. Wenn das nicht funktioniert, dann ist Jochen Schneider auch nicht mehr tragbar für Schalke.“ 
 
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