• Drei Punkte hergeschenkt, Noebels sauer: „Haben uns selbst ins Bein geschossen!“

    Bonn, 12. Januar -
    Spannender geht´s kaum: gleich zweimal gingen die Montagspiele der PENNY DEL in die Overtime. Zunächst das starke Finish der Düsseldorfer EG gegen die Eisbären. 5:4-Sieg in der Overtime nach toller Aufholjagd. Die Berliner waren nach „zwei sehr guten Dritteln“, so Marcel Noebels, bedient: „Wir haben uns selbst ins Bein geschossen am Ende.“ Düsseldorfs Matchwinner Kammerer befand, dass die DEG „extrem schlecht“ gestartet war. „Aber dann haben wir Charakter bewiesen!“ Noch dramatischer: Iserlohns 4:3-Sieg in Köln: Die Haie erzielten 90 Sekunden vor dem Ende noch 2 Tore zum 3:3, die Overtime blieb torlos, die Entscheidung fiel erst im Penalty-Schießen. Iserlohns Keeper Jenike war trotz des Erfolgs überraschend zerknirscht: „Gerade ärgern wir uns!“ In 2 Tagen treffen beide Teams erneut aufeinander.

    Nachfolgend die wichtigsten Aussagen vom Spiel der Düsseldorfer EG gegen die Eisbären Berlin sowie Kölner Haie gegen Iserlohn Roosters – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Morgen geht es mit 2 Spielen weiter: ab 18.15 Uhr mit Adler Mannheim gegen Schwenninger Wild Wings, ab 20.15 Uhr mit EHC Red Bull München gegen Augsburger Panther. MagentaSport zeigt alle Spiele der PENNY DEL live.

    Kölner Haie – Iserlohn Roosters 3:4 – „Gerade ärgern wir uns!“
    Kölns Moritz Müller: „Unter den Umständen nehmen wir den Punkt gerne mit. Erstens muss man sagen, dass wir auf eine sehr gute Mannschaft getroffen sind. Wir haben uns zunächst schwer getan vorne. Uns hat so in bisschen die Leichtigkeit gefehlt, Chancen zu entwickeln. Je länger das Spiel gedauert hat, desto besser sind wir geworden.“ In 2 Tagen treffen beide Teams erneut aufeinander, was nimmt Müller mit für dieses Duell? „Wir waren zu verkrampft anfangs. Vor allem unsere Forechecker müssen mehr Druck machen, dass wir´s schaffen, das Spiel von Iserlohn in deren Drittel zu unterbrechen.“

    Iserlohns Torhüter Andreas Jenike war nach dem aufreibenden, erfolgreichen Spiel dennoch etwas zerknirscht: „Wir haben uns viel vorgenommen, dass wir gut starten. In den letzten Sekunden müssen wir einfach die Scheibe tief bringen, das Spiel zu Ende bringen. Das haben wir nicht geschafft und haben dann da absolut überflüssig den Ausgleich bekommen, ohne Köln von der Leistung etwas abschreiben zu wollen. Gut, wir haben den Extra-Punkt geholt. Auch wenn es etwas frustrierend ist, weil die 3 Punkte hätten holen müssen….. Gerade ärgern wir uns. Weil: das ist Quatsch da, 6 Sekunden vor dem Ende!“

    Düsseldorfer EG – Eisbären Berlin 5:4 (OT / 4:4) – „Selbst ins Bein geschossen am Ende!“
    Die Stimmen zum Spiel dokumentieren, dass die Düsseldorfer ihre Chancen schon noch gesehen haben. Die Berliner waren anschließend frustriert. Berlins Marcel Noebels auf die Frage, wie sich die Eisbären den Sieg nach 3:0-Führung und 3:1 bis zum letzten Drittel noch nehmen lassen konnten: „Ganz einfach, weil wir aufgehört haben, zu spielen. Zu viel Raum und Platz gelassen. Wir haben den Gegner wieder selbst ins Spiel gebracht. Obwohl das total unnötig war. Wir haben 2 Drittel sehr gutes Eishockey gespielt. Wir haben uns selbst ins Bein geschossen am Ende.“
    Düsseldorfs Maximilian Kammerer, Schütze zum 5:4-Sieg, bilanzierte: „Wir sind extrem schlecht gestartet, haben extrem viele Strafen gemacht. Das hat Berlin natürlich eiskalt ausgenutzt. Aber dann haben wir Charakter bewiesen im letzten Drittel. Einfacher gespielt, die Scheiben zum Tor gebracht, vor dem Tor die Zweikämpfe gewinnen. Dann sind wir verdient zurückgekommen. Wir sind froh, dass wir mit 2 Punkten aus dem Spiel gehen, weil Berlin ist ein Top-Mannschaft, die oben mitspielen wird.
    Berlins Kai Wissmann nach dem 2. Drittel beim Stand von 1:3: „Das Spiel ist natürlich sehr zerfahren, dadurch dass es bei allem eine Strafe gibt. Die ganze Zeit Powerplay, die ganze Unterzahl. Da müssen wir auch schlauer sein, dass wir den Schläger in der Angriffszone unten lassen. Zweimal 5 gegen 3 in Unterzahl haben wir klasse gekillt, aber das geht nicht immer gut.“
    Düsseldorfs Charly Jahnke nach dem 1. Drittel beim Stand von 1:3: „Wir müssen es uns einfacher machen. Haben und das Leben selber schwer gemacht und Berlin die Tore geschenkt. Der Anschlusstreffer war wichtig.“
    Mirko Pantkowski wollte sich nicht auf wohlwollende Statistiken verlassen: „Das Wichtigste ist, dass wir Spiele gewinnen.“

    Kühlbox Home Office – Leon Draisaitl zum NHL-Start: Vielleicht mit Kahun in einer Reihe!?
    Leon Draisaitl startet am Donnerstag mit seinen Edmonton Oilers gegen Vancouver Canucks in die NHL-Saison. „Wir haben uns auf jeden Fall verstärkt“, sagt Draisaitl im Kühlbox-Interview mit Patrick Ehelechner. Personell müsse das mit den Neuen auf dem Eis noch zusammenwachsen, aber einen kennt Deutschlands Sportler des Jahres schon seit über 10 Jahren: Dominik Kahun, seit November bei den Oilers. „Wir haben, seitdem wir 13 sind, in Mannheim zusammengespielt, dann in der Nationalmannschaft zusammengespielt. Draisaitl und Kahun sogar in einer Reihe? „Ich kann mir das vorstellen. So eine Saison ist ja lang, da wird viel rumge“shuffelt“. Ich gehe schon davon aus, dass wir zusammen unsere Chance bekommen“, meinte Leon Draisaitl in der MagentaSport-Interview-Reihe Kühlbox.

    Die PENNY DEL Live bei MagentaSport

    Dienstag, 12.01.2021
    Ab 18.15 Uhr: Adler Mannheim – Schwenninger Wild Wings
    Ab 20.15 Uhr: EHC Red Bull München – Augsburger Panther

    Mittwoch, 13.01.2021
    Ab 18.15 Uhr: Grizzlys Wolfsburg – Düsseldorfer EG
    Ab 20.15 Uhr: Iserlohn Roosters – Kölner Haie

    Donnerstag, 14.01.2021
    Ab 18.15 Uhr: Fischtown Pinguins Bremerhaven – Krefeld Pinguine
    Ab 20.15 Uhr: Straubing Tigers – Nürnberg Ice Tigers

    Freitag, 15.01.2021
    Ab 18.15 Uhr: Grizzlys Wolfsburg – Iserlohn Roosters
    Ab 20.15 Uhr: Augsburger Panther – ERC Ingolstadt

    Samstag, 16.01.2021
    Ab 17.15 Uhr: Schwenninger Wild Wings – EHC Red Bull München

    Sonntag, 17.01.2021
    Ab 14.15 Uhr: Nürnberg Ice Tigers – Adler Mannheim
    Ab 16.45 Uhr: Krefeld Pinguine – Eisbären Berlin
    Ab 19.15 Uhr: Kölner Haie – Fischtown Pinguins Bremerhaven


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    Jörg Krause, Leiter Kommunikation thinXpool TV GmbH
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