• Hager kritisiert Einstellung, Bremerhaven sieht "keine Grenzen nach oben"

    Bonn (pps), 28. Januar
    - 3:6-Klatsche für den EHC Red Bull München gegen Mannheim. "Das ist erneut ein Spiel, bei dem wir zuhause 6 Gegentore bekommen. Da müssen wir den Finger in die Wunde legen und uns schleunigst verbessern", kritisierte Münchens Hager sein Team. "Eigentlich hat mich gar nichts beeindruckt", gab sich Adler-Coach Gross recht selbstbewusst: "Wir wissen, dass wir eine starke Mannschaft haben." Bremerhaven dreht das Spitzenspiel gegen die Düsseldorfer EG, gewinnt nach 1:3-Rückstand mit 4:3, bleibt Erster in der Nord-Gruppe. "Es gibt keine Grenze nach oben", sagte Bremerhavens Geschäftsführer Hauke Hasselbring über den steten Aufwärtstrend der Fischtown Pinguins: "Es ist natürlich schön, dass wir mit dem kleinsten Etat so mithalten können."

    Nachfolgend die wichtigsten Aussagen der beiden Top-Spiele am Mittwochabend in der PENNY DEL - bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Am Donnerstag empfangen die Eisbären Berlin die Iserlohn Roosters (ab 18.15 Uhr). Um 20.15 Uhr kommt es zum Duell zwischen dem ERC Ingolstadt und den Nürnberg Ice Tigers - die PENNY DEL gibt´s täglich live bei MagentaSport.

    EHC Red Bull München - Adler Mannheim 3:6 - Kritik an Einstellung, Gross wundert gar nichts

    Münchens Patrick Hager kritisierte die Einstellung: "Wir waren in den Zweikämpfen nicht hungrig genug. Das darf einfach nicht passieren. Wir haben hinten viel zu viele Chancen zugelassen. Das ist erneut ein Spiel, bei dem wir zuhause 6 Gegentore bekommen. Da müssen wir den Finger in die Wunde legen und uns schleunigst verbessern... Aber wir haben Charaktere in der Gruppe drin, und ich bin sicher, dass wir die Ärmel jetzt hochkrempeln und gestärkt aus der Situation rauskommen."

    Mannheims Trainer Pavel Gross lobte seine Mannschaft: "Es war ein super Spiel heute. Ich glaube, dass wir die Tore in der richtigen Zeit gemacht haben und dass wir auch verdient gewonnen haben. Wir konnten heute wieder eine sehr starke Münchner Mannschaft schlagen." Außergewöhnlich fand er den Sieg jedoch nicht: "Eigentlich hat mich gar nichts beeindruckt. Wir wissen, dass wir eine starke Mannschaft haben und gute Läufer sind. Wenn wir alles abrufen, dann wissen wir, dass wir sie im eins gegen eins schlagen können."

    Mannheims Felix Schütz nach einer 3:2-Führung in der zweiten Drittelpause: "Wir hatten jetzt ein sehr gutes Drittel. Haben viel Druck gemacht und hatten ein gutes Powerplay. München hat jetzt am Schluss noch ein verdientes Tor geschossen. Es ist ein enges Spiel und jetzt schauen wir weiter, was passiert."

    Der Münchener Yannick Seidenberg erklärte in der ersten Drittelpause die Taktik seines Teams: "Wir versuchen es oft, dass wir bei einem tiefstehenden Gegner die Scheiben hochbekommen, um Verkehr vor dem gegnerischen Tor zu haben, um die Sicht zu nehmen. Da müssen wir schauen, dass wir die Schüsse aus der Defensive durchbekommen und so die zweite Chance erarbeiten."

    Fischtown Pinguins Bremerhaven - Düsseldorfer EG 4:3 - Es gibt keine Grenzen nach oben

    1:3-Rückstand gedreht: Bremerhaven gewinnt das Spitzenspiel in der Gruppe Nord gegen Düsseldorf im letzten Drittel. Trainer Thomas Popiesch lobte die Einstellung seines Teams:"Die ersten 20 Minuten hat Düsseldorf stark gespielt. Das zweite Drittel fand ich nicht ganz so schlimm, trotz der zwei Gegentore in Unterzahl... Im letzten Abschnitt hat uns das Powerplay zurückgeholt, aber auch die Moral der Mannschaft, dass sie nicht aufgegeben hat. Düsseldorf war sehr stark und wir haben vielleicht hintenraus mit der Moral das Quäntchen Glück auf unserer Seite gehabt."

    Düsseldorfs Alexander Barta sah die vielen Strafen im letzten Drittel nicht als Ausgangspunkt für die Niederlage: "Strafen gehören dazu. Bremerhaven hat Druck aufgebaut und da zieht man eben das ein oder andere Foul. Heute waren wir dann in Unterzahl nicht gut genug. Wenn man 3:1 führt, dann ist das bitter. Das sind Kleinigkeiten und die Kleinigkeiten haben wir im dritten Drittel nicht richtig gemacht."

    Düsseldorfs Daniel Fischbuch nach einem aufreibenden 1. Drittel mit einem 1:1: "Wir sind heute nur mit drei Reihen hier. Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht zu sehr auspowern und ein bisschen clever spielen. Dann bin ich zuversichtlich, dass es heute gut ausgehen wird."

    Bremerhavens Geschäftsführer Hauke Hasselbring über den steten Aufwärtstrend in den letzten Jahren: "Es gibt keine Grenze nach oben. Es ist natürlich schön, dass wir mit dem kleinsten Etat so mithalten können. Wir erfreuen uns jedes Jahr daran, dass wir noch ein Stück erfolgreicher sind, aber wo das noch hinführen soll? Keine Ahnung. Von mir aus kann es weit gehen." Auch eine mögliche CHL-Qualifikation in diesem Jahr hat ihm "schon manche schlaflose Nacht bereitet." Die finanzielle Situation beschrieb er ausreichend: "Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir das Risiko in Kauf nehmen und in die Saison starten. Die Kosten werden dieses Jahr nicht gedeckt sein, aber die Liquidität wird ausreichen, um wirtschaftlich zu überleben."

    Die PENNY DEL Live bei MagentaSport

    Donnerstag, 28.01.2021

    Ab 18.15 Uhr: Eisbären Berlin - Iserlohn Roosters

    Ab 20.15 Uhr: ERC Ingolstadt - Nürnberg Ice Tigers

    Freitag, 29.01.2021

    Ab 18.15 Uhr: Kölner Haie - Grizzlys Wolfsburg

    Ab 20.15 Uhr: Augsburger Panther - Straubing Tigers

    Samstag, 30.01.2021

    Ab 17.15 Uhr: Nürnberg Ice Tigers - EHC Red Bull München

    Sonntag, 31.01.2021

    Ab 14.15 Uhr: Straubing Tigers - ERC Ingolstadt

    Ab 16.45 Uhr: Grizzlys Wolfsburg - Eisbären Berlin

    Ab 19.15 Uhr: Iserlohn Roosters - Fischtown Pinguins Bremerhaven

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