• Harter Januar für die Trainer
  • Auftakt heute mit Dresden gegen FCB
  • Beim MSV ist Grlic und die Mannschaft in der Pflicht! „Der nächste Schuss muss sitzen“

    Bonn, 29. Januar 2021 -
    Strenger Januar für die Trainer in der 3.Liga: Dotchev und Lettieri waren binnen 4 Tagen ihren Job los. Hachings Boss Schwabl fühlte sich nach dem 0:1 in Lübeck schon bemüht, seinem Coach van Lent das Vertrauen auszusprechen. Selbst Lukas Kwasniok, der mit Saarbrücken für Furore sorgte, stellte nach dem 2:4 in Rostock und nur einem Sieg in 10 Spielen fest: „Am Ende sind wir dafür verantwortlich, dass wir trotzdem einen Turnaround schaffen.“ In Duisburg schauen insbesondere die Fans auf Sportdirektor Ivica Grlic: Aufstieg in der letzten Saison verpasst, vor dem Sonntags-Kellerduell gegen Lübeck (ab 12.45 Uhr live) Letzter. „Grlic hat Verdienste, aber mit Lettieri und letztlich auch mit Lieberknecht danebengelegen. Der nächste Trainer muss passen, der nächste Schuss muss sitzen“, sagt MagentaSport-Experte Rudi Bommer, der vor allem das Team in der Pflicht sieht: „Ich muss nicht lange überlegen, wer das aktuelle Dilemma mitverantworten muss.“

    Der Auftakt zum 22. Spieltag erfolgt heute mit dem Duell des Spitzenreiters aus Dresden gegen den Titelverteidiger FC Bayern München II – ab 18.30 Uhr live bei MagentaSport. Am Samstag ist ab 13.45 Uhr Derby-Time: Lautern gegen SV Wehen Wiesbaden, die abstiegsbedrohten Hachinger gegen Ingolstadt. Der Sonntag wird ab 12.45 Uhr mit dem Duell Letzter (MSV) gegen Vorletzter (Lübeck) eröffnet, Sechzig trifft ab 13.45 Uhr auf Zwickau. MagentaSport zeigt alle Spiele der 3. Liga live.

    Im „Top-Thema der 3. Liga“ beschäftigen sich Alexander Klich, Christian Strassburger (beide MagentaSport), Dirk Retzlaff (Funke Medien) und Markus Krebs (seit 40 Jahren MSV-Fan und Comedian), der zur Duisburger Krise sagt „Ich würde mir wünschen, dass wir einen Neuanfang starten. Mit einem jungen Coach.“ Die Diskussion um den Sportdirektor Grlic, um wütende Fans, von geplanten Hup-Demos und über die MSV-Chancen - hier mal bitte reinschauen: https://thinxpool.files.com/f/d54357bf53ac398d

    Ex-Bundesliga-Torjäger Arie van Lent hat mit Haching seit dem 4:1 in Mannheim am 15.12. keinen Sieg mehr geholt, gegen Verl noch eine 3:1-Führung in 6 Minuten hergeschenkt, keine Stabilität. geschaffen. Klub-Chef Schwabl erklärte nach dem 0:1 in Lübeck und dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz: „Wir stehen das jetzt gemeinsam durch.“ Ein Bekenntnis, das die Lage beruhigen soll. Denn am Samstag kommt Aufstiegsaspirant Ingolstadt.

    Mit „einfachstem Fußball“ hat Zwickaus mit Trainer Joe Enochs in den letzten 5 Spielen 3 unmittelbare Konkurrenten besiegt, nach 19 Spielen 25 Punkte geholt, Platz 11. Enochs kriegt dennoch Gegenwind, sein Plan deshalb in stürmischen Zeiten für Trainer: „Ich bleibe ruhig. Wenn andere unruhig werden, kann ich nichts machen.“ Beim Sonntagsgegner TSV 1860 München freute sich Trainer Köllner über ein souveränes 3:0 in Magdeburg - ohne Torjäger Mölders, weil die Mannschaft funktioniere. „Jede Position weiß, was zu machen ist. Jede Position kann mal glänzen.“ Kollektiv Sechzig trifft auf das Kollektiv Zwickau.

    Zurück zum MSV Duisburg und die Aufgabe gegen Lübeck: „Viel schlechter geht´s nicht mehr“ stellte Kapitän Stoppelkamp nach dem 1:3 in Zwickau fest. „Die Mannschaft hat bis zum 22. Spieltag 2 Trainer zerschlissen, soll eigentlich um den Aufstieg mitspielen, ist aber trotz des vorhandenen Potenzials Letzter. Ich muss nicht lange überlegen, wer das aktuelle Dilemma mitverantworten muss“, findet der Ex-Duisburg-Trainer Bommer.


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