München, 10. Februar - 243 Einsätze in der National Hockey League (NHL), drei Meistertitel in der Schweiz, Bronze bei den Olympischen Spielen – mit Andrew Ebbett spielt künftig ein äußerst erfahrener und erfolgreicher Profi in den Reihen des dreimaligen deutschen Meisters Red Bull München. Jetzt erzählt der Kanadier, was ihn mit den Münchnern verbindet und was er von seinen prominenten NHL-Teamkollegen wie beispielsweise Sidney Crosby lernen konnte. Darüber hinaus verrät er mit einem Augenzwinkern, was gegen einen Wechsel nach München sprach.

„Mir hat das Spielsystem immer gefallen“
Ebbett und München lernten sich bereits vor über drei Jahren kennen: Mit seinem ehemaligen Klub SC Bern traf er 2017 im Achtelfinale der Champions League auf das Team von Trainer Don Jackson. Damals erreichten die Schweizer die nächste Runde, Ebbett erzielte zwei Tore. Auch beim internationalen Einladungsturnier Red Bulls Salute im Jahr 2018 kreuzten sich die Wege. „Interessanterweise habe ich gegen München immer ganz gut gespielt, vielleicht ist ihnen das aufgefallen“, vermutet Ebbett lächelnd. Er erinnert sich noch gut an die Duelle mit dem bayerischen PENNY DEL-Team und nennt die Gründe für seinen Wechsel: „Mir hat das Spielsystem der Red Bulls immer gefallen. Man hat bei jedem Aufeinandertreffen gemerkt, dass da viel Klasse auf dem Eis steht. Wichtig war auch, erneut um den Gewinn einer Meisterschaft mitspielen zu können.“

„Wegen dieser Niederlage werden sie mich aufziehen“
„Es gab eigentlich nur einen Grund“, so Ebbett schmunzelnd weiter, der „absolut gegen einen Wechsel nach München sprach: Dass bei den Red Bulls gleich sechs Profis spielen, gegen die ich mit Team Kanada im Olympia-Halbfinale verloren habe.“ Patrick Hager, Yasin Ehliz, Daryl Boyle, Yannic Seidenberg, Frank Mauer und Danny aus den Birken triumphierten 2018 mit der deutschen Nationalmannschaft über die favorisierten Kanadier und sicherten im anschließenden Finale die Silbermedaille. „Für mich persönlich war das eine der schlimmsten Niederlagen meiner Karriere. Ich bin mir sicher, dass sie mich wegen dieser Niederlage in der Kabine aufziehen werden“, scherzt der Angreifer. Am Ende konnten aber „alle glücklich sein, Silber auf der einen, Bronze auf der anderen Seite.“

„Jeden Tag versuchen, noch besser zu werden“
Ebbett spielte in der NHL, der besten Eishockeyliga der Welt, mit so manchem Superstar zusammen und gewann dadurch wichtige Erkenntnisse. „Dass ich mit Profis wie Sidney Crosby zusammenarbeiten durfte, ist ein absoluter Glücksfall“, so der Linksschütze. „Die wirklich außergewöhnlichen Spieler zeichnet aus, dass sie jeden Tag versuchen, noch besser zu werden. Das ist eine Einstellung, die ich auch verinnerlicht habe. Ich will immer das Maximum erreichen.“ Ein ähnlicher Glücksfall war aber auch sein Wechsel nach Europa. Trotz „Kulturschock“ und einer frühen, sehr schweren Verletzung, gehöre die Zeit in Europe zu den „schönsten“ seines Lebens. Das nächste Kapitel dieses Abschnitts beginnt Ebbett nun in München mit den Red Bulls.


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