Bonn, 10. Februar - In der easyCredit BBL verteidigt Ludwigsburg seine Tabellenführung in einem etwas wilden Spiel gegen Braunschweig mit 81:74 – vor ALBA und dem FC Bayern. Es war der 14. Sieg in Folge. Nachfolgend die Stimmen der beiden frühen Partien in der BBL plus Auswertungen in der PENNY DEL.


MHP Riesen Ludwigsburg – Löwen Braunschweig 81:74 

Rückkehrer Andrew Warren, der schon wieder eine starke Rolle spielte und 12 Punkte warf:
„Ich bin wirklich froh, wieder zurück zu sein. Ich war „ready to go“ – hatte viel gearbeitet, mich mit Workout und persönlichem Training fitgehalten, um der Mannschaft zum richtigen Zeitpunkt helfen zu können. Es hat sich wirklich ausgezahlt.“ Das Team ließ Warren im Kreis hochleben: „Deshalb sind wir als Team so erfolgreich. Wir haben eine sehr gute Chemie in der Mannschaft. 


Braunschweigs Karim Jallow, der 17 Punkte warf: „Das ist natürlich sehr ärgerlich. Das 3. Viertel haben wir sehr schlecht gespielt, das hat uns den Sieg gekostet. Wir waren die ganze Zeit dran. Aber am Ende: viel zu viele OffenMagentaSport Mediaservice: Ludwigsburg baut Erfolgsserie aussiv-Rebounds zugelassen, zu viele Turnover, zur Halbzeit hatten wir schon 12, und dann ist es ganz, ganz schwer zu gewinnen. Es ist überraschend, dass wir gar nicht so hoch verloren haben. Ludwigsburg hat fast doppelt so oft auf den Korb geworfen wie wir,


NINERS Chemnitz – RASTA Vechta 89:77

Chemnitz gewinnt im Kellerduell gegen RASTA Vechta deutlich und verschafft sich ein bisschen Vorsprung im Abstiegskampf. Chemnitz-Trainer Rodrigo Pastore:
 „In der zweiten Halbzeit war Vechta stärker, aber ich mochte die Reaktion meines Teams. Ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel gut unter Kontrolle hatten. Es war eine gute erste Halbzeit und in den Phasen, in denen das Team getestet wurde, haben sie abgeliefert.“

Vechtas Stefan Peno: „Wir müssen weiter an uns glauben, auch wenn uns zwei wichtige Spieler fehlen. Wir haben bis zum Ende gekämpft. Wir haben ein paar Würfe verfehlt. Aber das ist der Weg, an den ich glaube und mit dem wir da unten rauskommen. So müssen wir weitermachen.“


Grizzlys Wolfsburg – Düsseldorfer EG 2:0 

Die Grizzlys Wolfsburg setzen ihren Siegeslauf weiter fort und besiegen die Düsseldorfer EG. Es war bereits der dritte Sieg in Folge. Wolfsburgs Phil Hungerecker nach dem Spiel:
 „Es war ein gutes Spiel von uns. Ein ganz großes Lob an Dustin Strahlmeier und unser Unterzahlteam. Die haben uns heute den Sieg geholt.“

Düsseldorfs Marco Nowak über die Gründe der Niederlage: „Wir haben heute einfach nicht die Tore geschossen. Wir haben heute eigentlich ein gutes Spiel gemacht, aber wir haben halt nicht die nötigen Tore geschossen, um das Spiel hier zu gewinnen… Wir haben immer eher den Pass gesucht, anstatt zu schießen… Vorwerfen können wir uns nichts. Die haben halt ein Überzahltor geschossen und dann noch so ein komisches. Wenn hier jemand etwas anderes sagt, dann hat der ein anderes Spiel gesehen.“

Düsseldorfs Daniel Fischbuch zum 0:1 in der zweiten Drittelpause: „Wir haben das Drittel klar dominiert. Wolfsburg hatte bis zu dem Powerplay kein Schuss auf unser Tor. Wir müssen schauen, dass wir die Chancen reinmachen und von der Strafbank wegbleiben.“ Während dem 0:1 saß er auf der Strafbank, war mit dieser Entscheidung aber nicht konform: „Ich weiß nicht. Meiner Meinung nach habe ich gar nichts gemacht. Er hat versucht, mich zu checken, wirft sich in mich rein und ich weiche ihm aus. Dann fliegt er hin. Schiedsrichter sehen das als 2 Minuten. Weiß ich nicht, ob die Wolfsburger zu viel rumschreien, dass ich da jetzt aus dem Nichts die Strafe bekomme.“

Wolfsburgs Jan Nijenhuis nach einem 0:0 im ersten Drittel: „Ja, ich denke, dass war ein sehr schnelles Spiel in beide Richtungen. Ich glaube, wir müssen mehr aufpassen, dass wir besser defensiv stehen und mehr Druck nach vorne geben. Das wir nicht so viele Konter zulassen. Wir wollen mehr in der offensiven Zone spielen.“  

ERC Ingolstadt – Straubing Tigers 4:3 n.P.

Der ERC Ingolstadt setzt sich in einem ausgeglichenen Spiel gegen Straubing erst im Penaltyschießen durch. Ingolstadts Wayne Simpson auf die Frage, ob das neue Trikot ausschlaggebend für die Erfolgswelle ist:
 „Ich weiß es nicht. Es ist schön, etwas zu haben, auf das man stolz sein kann. So wie dieses Trikot. Aber es ist wichtiger, gute Männer auf dem Eis zu haben. Wir haben im Moment viel Spaß und Selbstbewusstsein. Wenn das alles wegen des Trikots ist, dann ist das schön und wir machen damit weiter.“

Für die Straubing Tigers war es der erste Auswärtspunkt in dieser Saison. Sebastian Vogel nach dem Spiel: „Wir haben eine sehr gute Mannschaft und wir können auch gutes Eishockey spielen. Es kommt nur manchmal auf die ganz kleinen Kleinigkeiten an – auf die Details. Wir hatten heute schon die Motivation und den Biss. Das brauchen wir jedes Mal. Dann werden wir auch öfters Punkte einfahren.“

Straubings Marco Baßler zum 3:3 nach dem zweiten Drittel: „Wir haben uns vorgenommen, dass wir hochkonzentriert sind und uns nicht abschütteln lassen. Das gelingt uns bisher ganz gut… Das Tor kurz vor dem Drittelende hat uns noch die Ruhe gegeben, die wir jetzt für das letzte Drittel brauchen.“

Ryan Kuffner vom ERC Ingolstadt erzielte im ersten Drittel sein erstes DEL Tor. Zur Pause stand es 1:1 Unentschieden: „Es fühlt sich sehr gut an, dieses Tor gemacht zu haben nach einer guten Vorlage… Wir machen einen wirklich guten Job, spielen schnell und kommen in ihre Zone. Sie spielen aber auch sehr gut. Wenn wir Straubing in den Griff bekommen und ihre Angriffe minimieren, können wir hier gewinnen.“


Für weitere Rückfragen / MagentaSport
Jörg Krause, Leiter Kommunikation thinXpool TV GmbH
Mob.: +49 170 2268024
Mail: joerg.krause@thinxpool.de