Bonn, 11. Februar -Ein Kurz-Fazit in der Süd-Gruppe der PENNY DEL lautet: die Favoriten stolpern regelmäßig, hoher Spannungsfaktor. Bei den Augsburger Panthern erwischte es den EHC RB München – nach einem harten Derby siegte Augsburg dank Scott Valentine. „Jeder spielt für jeden und das sieht man an den Ergebnissen“, so der Siegtorschütze, der mit den Panthern auf dem 4. Platz steht. Münchens Yannic Seidenberg ärgerte sich vor dem Duell gegen Mannheim (Freitag, ab 20.15 Uhr live) indes über die  Chancenverwertung: „Wir haben die Scheiben nicht reingemacht und deswegen verloren.“ 

Nachfolgend die wichtigsten Aussagen der Wochenspiele in der PENNY DEL – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Heute empfangen die Krefeld Pinguine die Eisbären Berlin – ab 19.15 Uhr live bei MagentaSport - hier laufen alle Spiele der PENNY DEL live. 

Die Eishockey Show - Titel: "Raststätte Magdeburg"

„Wer es nicht kennt, lernt es jetzt kennen - Busfahrten zu Auswärtsspielen“, behauptet Basti Schwele, der mit Rick Goldmann und Sascha Bandermann eine wilde Fahrt im neuen MagentaSport Podcast antritt. Reisende sprechen Reisende. Wie etwa Marcel Noebels von den Eisbären Berlin an der Raststätte Nähe Magdeburg. Der punktbeste Berliner und seine Reihe, die sogar den Bundestrainer beeindruckt. Während der wilden Winterfahrt geht´s per Freisprecheinrichtung dann Richtung Nürnberg, denn Gesellschafter Wolfgang Gastner erklärt den langfristigen und neuen Weg der Ice Tigers, den man nicht in wenigen Wochen oder Monaten bestreiten könne. Geduld sei gefordert.  Es geht – telefonisch – hinweg bis in die Schweiz. Dort sorgt eine neue Importregel für große Diskussionen. Diskutiert wird mit dem ehemaligen Schweizer Nationalspieler und Journalisten Dino Kessler grenzüberschreitend über Ziele der Klubs und eventuelle Auswirkungen auf den Eishockeysport. Hier bitte reinhören, der Podcast „Die Eishockey Show“. https://dieeishockeyshow.podigee.io/81-neue-episode

Augsburger Panther – EHC Red Bull München 2:1 OT

Scott Valentine schießt die Augsburger Panther zum Derbysieg. Zuvor traf er in dieser Saison schon einmal per Shorthander. Nach dem Spiel scherzte er:
„Ich glaube, ich brauche weniger Teamkollegen. Da komme ich besser zur Geltung.“ Zum Spiel: „Wir wussten, dass ein Team wie München sehr stark und schnell ist. Wir wussten, wenn wir den Puck an ihnen vorbeibekommen, können wir uns Chancen erarbeiten… Jeder spielt hier für jeden und das sieht man an den Ergebnissen. Wir haben viel Spaß zusammen.“

Für die Münchner endet eine Serie von drei Siegen in Folge. Yannic Seidenberg analysierte: „Wir haben über das ganze Spiel viel Druck aufs Tor gebracht, aber die Scheiben nicht reingemacht und dadurch dann verloren.“

Münchens Yasin Ehliz zum 1:1 in der zweiten Drittelpause: „Wir haben das ganze Drittel gut gespielt, hatten viele Chancen und waren öfters in der offensiven Zone. Wir müssen einfach wegbleiben von der Strafbank und dann gewinnen wir hoffentlich das Spiel.“

Augsburgs Adam Payerl nach einem 0:0 im ersten Drittel: „Es ist ein sehr schnelles Spiel auf beiden Seiten. Wir fühlen uns ganz gut und wenn wir das halten, dann haben wir in den nächsten Abschnitten noch unsere Chancen.“

Grizzlys Wolfsburg – Düsseldorfer EG 2:0 

Die Grizzlys Wolfsburg setzen ihren Siegeslauf weiter fort und besiegen die Düsseldorfer EG. Es war bereits der dritte Sieg in Folge. Wolfsburgs Phil Hungerecker nach dem Spiel:
 „Es war ein gutes Spiel von uns. Ein ganz großes Lob an Dustin Strahlmeier und unser Unterzahlteam. Die haben uns heute den Sieg geholt.“

Düsseldorfs Marco Nowak über die Gründe der Niederlage: „Wir haben heute eigentlich ein gutes Spiel gemacht, aber wir haben halt nicht die nötigen Tore geschossen, um das Spiel hier zu gewinnen… Wir haben immer eher den Pass gesucht, anstatt zu schießen… Vorwerfen können wir uns nichts. Die haben halt ein Überzahltor geschossen und dann noch so ein komisches. Wenn hier jemand etwas anderes sagt, dann hat der ein anderes Spiel gesehen.“

Düsseldorfs Daniel Fischbuch zum 0:1 in der zweiten Drittelpause: „Wir haben das Drittel klar dominiert. Wolfsburg hatte bis zu dem Powerplay kein Schuss auf unser Tor. Wir müssen schauen, dass wir die Chancen reinmachen und von der Strafbank wegbleiben.“ Während dem 0:1 saß er auf der Strafbank, war mit dieser Entscheidung aber nicht konform: „Ich weiß nicht. Meiner Meinung nach habe ich gar nichts gemacht. Er hat versucht, mich zu checken, wirft sich in mich rein und ich weiche ihm aus. Dann fliegt er hin. Schiedsrichter sehen das als 2 Minuten. Weiß ich nicht, ob die Wolfsburger zu viel rumschreien, dass ich da jetzt aus dem Nichts die Strafe bekomme.“

Wolfsburgs Jan Nijenhuis nach einem 0:0 im ersten Drittel: „Ja, ich denke, das war ein sehr schnelles Spiel in beide Richtungen. Ich glaube, wir müssen mehr aufpassen, dass wir besser defensiv stehen und mehr Druck nach vorne geben. Das wir nicht so viele Konter zulassen. Wir wollen mehr in der offensiven Zone spielen.“ 

ERC Ingolstadt – Straubing Tigers 4:3 n.P.

Der ERC Ingolstadt setzt sich in einem ausgeglichenen Spiel gegen Straubing erst im Penaltyschießen durch. Ingolstadts Wayne Simpson auf die Frage, ob das neue Trikot ausschlaggebend für die Erfolgswelle ist:
 „Ich weiß es nicht. Es ist schön, etwas zu haben, auf das man stolz sein kann. So wie dieses Trikot. Aber es ist wichtiger, gute Männer auf dem Eis zu haben. Wir haben im Moment viel Spaß und Selbstbewusstsein. Wenn das alles wegen des Trikots ist, dann ist das schön und wir machen damit weiter.“

Für die Straubing Tigers war es der erste Auswärtspunkt in dieser Saison. Sebastian Vogel nach dem Spiel: „Wir haben eine sehr gute Mannschaft und wir können auch gutes Eishockey spielen. Es kommt nur manchmal auf die ganz kleinen Kleinigkeiten an – auf die Details. Wir hatten heute schon die Motivation und den Biss. Das brauchen wir jedes Mal. Dann werden wir auch öfters Punkte einfahren.“

Straubings Marco Baßler zum 3:3 nach dem zweiten Drittel: „Wir haben uns vorgenommen, dass wir hochkonzentriert sind und uns nicht abschütteln lassen. Das gelingt uns bisher ganz gut… Das Tor kurz vor dem Drittelende hat uns noch die Ruhe gegeben, die wir jetzt für das letzte Drittel brauchen.“

Ryan Kuffner vom ERC Ingolstadt erzielte im ersten Drittel sein erstes DEL Tor. Zur Pause stand es 1:1 Unentschieden: „Es fühlt sich sehr gut an, dieses Tor gemacht zu haben nach einer guten Vorlage… Wir machen einen wirklich guten Job, spielen schnell und kommen in ihre Zone. Sie spielen aber auch sehr gut. Wenn wir Straubing in den Griff bekommen und ihre Angriffe minimieren, können wir hier gewinnen.“


Donnerstag, 11.02.2021
Ab 19.15 Uhr: Krefeld Pinguine – Eisbären Berlin
Freitag, 12.02.2021
Ab 18.15 Uhr: Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin
Ab 20.15 Uhr: Kölner Haie – Pinguins Bremerhaven, EHC Red Bull München – Adler Mannheim
Samstag, 13.02.2021
Ab 17.15 Uhr: ERC Ingolstadt – Straubing Tigers
Sonntag, 14.02.2021
Ab 14.15 Uhr: Schwenninger Wild Wings – Nürnberg Ice Tigers
Ab 16.45 Uhr: Pinguins Bremerhaven – Düsseldorfer EG
Ab 19.15 Uhr: Krefeld Pinguine – Grizzlys Wolfsburg


Für weitere Rückfragen / MagentaSport
Jörg Krause, Leiter Kommunikation thinXpool TV GmbH
Mob.: +49 170 2268024
Mail: joerg.krause@thinxpool.de