• Hertha mit Remis in Stuttgart: Für Khedira „eine schöne Rückkehr“
• Leverkusen gibt Führung aus der Hand: Das Spiel „musst du gewinnen“
• Kohfeldt zufrieden: „Gerechtes Unentschieden“
• Hamann über Mainz: „Was für eine Moral“

Unterföhring, 13. Februar 2021 - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 21. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund): „.“
... zum Spiel:
„Wir sind unzufrieden mit dem Punkt, am Ende hatten wir eine Phase, in der Hoffenheim die Chance hatte, das Siegtor zu erzielen. Wir hatten in der ersten Halbzeit viele Räume, wo wir gefährlich hätten werden können, da haben wir es unklar zu Ende gespielt und haben es nicht genutzt, um Erling in die torgefährlichen Räume zu bringen, obwohl es möglich war.“
... zu Marco Reus: „Marco kam rein und hat noch einmal ein bisschen die Offensive belebt. Wir haben mit ihm auf dem Platz das 2:2 erzielt, er hatte noch ein oder zwei Hereingaben von außen, aber im Endeffekt sind wir unzufrieden mit dem Punkt.“
... zur Entwicklung der Mannschaft: „Wir haben versucht, einige Dinge zu verändern, dass das nicht auf Knopfdruck funktioniert, haben wir auch schon gesagt. Es geht darum, es am Wochenende immer besser zu machen und es zu zeigen. Wir werden daran festhalten und weitermachen. Wir werden niemals aufgeben, aber natürlich ist alles deutlich einfacher mit einem positiven Ergebnis am Wochenende.“

Marco Reus (Kapitän Borussia Dortmund) …
... zum Spiel:
„Wir hätten gerne gewonnen, das haben wir nicht geschafft. Wir haben vor allem in der zweiten Halbzeit wenig Ruhe und Struktur in unser Spiel reinbekommen. Wir haben dann das wilde 2:2 gemacht und dann auch nicht mehr die großen Chancen zum Sieg gehabt. Dementsprechend sind wir sehr enttäuscht.“
... zum Start auf der Bank: „Ich habe mit dem Trainer vor dem Spiel gesprochen und wir haben eine englische Woche vor uns, von daher ist alles gut.“

Mats Hummels (Borussia Dortmund):
... zum Spiel:
„Wir alle wissen, dass Fußball ein extremes Ergebnisspiel ist, in dem kleine Situationen entscheiden. Es ist kein Basketball, in dem 50 Körbe fallen, es sind ein oder zwei Tore, die entscheiden. Das 2:1 fällt, wie es fällt, es passte in so eine Phase rein. Dann wurde es wild, wir haben gekämpft und nicht unbedingt gut gespielt, muss man sagen. Wir hatten wenig Absicherung im Mittelfeld, wir hatten nur noch Leute, die versucht haben zu verteidigen oder Tore zu schießen, aus gutem Willen heraus, weil wir unbedingt noch gewinnen wollten. Aber dann wurde es eben ein sehr wildes Spiel, das am Ende ein bisschen näher noch am 3:2 für Hoffenheim war.“
... zur Situation von Borussia Dortmund: „Ich bin immer noch der Meinung, dass wir auf dem Weg der Besserung sind. Wir wollen einen aktiveren und aggressiveren Stil gegen den Ball spielen. Aber solche Dinge passieren nicht über Nacht, das geschieht im Training. Das erarbeiten wir uns und ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass man das diese Saison auf dem Platz noch sehen wird. Falls es nicht so ist, sage ich, ich lag falsch. Falls das passiert, können die Leute, die mich in Schutt und Asche geredet haben, sich noch einmal äußern.
… zur Entwicklung von Borussia Dortmund: „Unter keinem Trainer der Welt ist nach zwei Wochen alles so, wie der Trainer es sich vorstellt. Das war bei Jürgen Klopp nicht so und das ist auch bei Edin so. Aber wir arbeiten hart an uns und ich hoffe, dass wir uns die Belohnung in Form von richtig guten Spielen abholen, weil aktuell zeigen wir ein anderes Gesicht, als wir im Training zeigen. Wenn man hart arbeitet kommt der Erfolg immer.“

Alexander Rosen (Direktor Fußball TSG 1899 Hoffenheim) …
... zum Spiel:
„Es ist sehr bitter, wir haben ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht. Es war mehr drin für uns und wir verlieren durch eine extrem unglückliche Situation. Ein Ballverlust von Sebastian Rudy, der ein absolutes Top-Spiel mit zwei Assists gemacht hat, jetzt hat er drei in dem Spiel. In einer Situation, in der wir eigentlich in einem klaren Ballbesitz sind, schenken wir die drei Punkte weg. Wenn man sieht, was bei uns unter der Woche los war, dass Kramaric kurzfristig wegbrach, Richards sich verletzt hat, habe ich trotzdem unter dem Strich eine hochenergetische Mannschaft gesehen, die klare Chancen hatte, das Spiel zu gewinnen.“
... zum Foul an Munas Dabbur: „Ich glaube, die erste Reaktion ist immer, dass man erwartet, dass man nicht weiter spielen sollte. Aber Fakt ist, wir haben selbst weiter gespielt. Es ist ganz klar geregelt, und so fair muss man sein, dass der Schiedsrichter, wenn keine Kopfverletzung vorliegt, das Spiel unterbindet. Deswegen müssen wir da cleverer sein und den Ball wegschlagen, aber dem Gegner können wir keinen Vorwurf machen.“

Sami Khedira (Hertha BSC) …
... zu seiner Rückkehr nach Stuttgart:
„Es war das erste Mal, von daher war es ein ungewohntes Gefühl, aber letztendlich ist es ein Pflichtspiel, es ist die Bundesliga. Im Groben und Ganzen war es eine schöne Rückkehr.“
... zum Spiel: „Wir hatten in der zweiten Halbzeit einen besseren Zugriff, die Mannschaft hat das viel besser gemacht, was der Trainer verlangt hat und was wir trainiert haben. Wir hatten eine komplette Trainingswoche, das ist für mich schon ungewohnt, da kann man so viele taktische Elemente einbauen. Das haben wir gemacht, haben es in der ersten Hälfte aber nicht umgesetzt. Wir haben dann aber zielstrebiger gespielt und deswegen verdient ausgeglichen. Momentan sind wir im Abstiegskampf, das ist einfach Fakt. Wir haben einen wichtigen Punkt geholt, jeder Punkt kann am Ende wichtig sein und ist auch wichtig für die Moral. Jetzt hoffe ich, dass wir gegen Leipzig drei Punkt holen.“
... zu seiner Einwechslung: „Es gibt gewisse Spieler, die verstehen das Spiel und das ist auch eine meiner Stärken. Auch wenn ich nur passiv dabei bin, muss man schauen, wie sich der Gegner verhält. Das ist auch die Videoanalyse vor dem Spiel, aber im Spiel ist das noch einmal viel effektiver, deswegen wusste ich auch wo die Räume sind.“

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC) …
... zum Spiel:
„Wir haben die erste Halbzeit verschenkt, aber in der zweiten war mehr drin. Trotzdem muss man zum Schluss sagen, dass es okay ist. Beide Seiten müssen zufrieden sein, aber ich muss dahin kommen, dass die zweite Halbzeit, wie die erste wird. Sami hat gutgetan, das war meine sogenannte Patrone, im richtigen Moment zu schießen. Ich glaube, das hat gut funktioniert. Das, was er ausstrahlt, diese Stabilität, brauchen wir.“
... zu Luca Netz: „Er ist ein guter und fleißiger Junge. Nicht der Junge, der nächste Woche mit einem Ferrari vor die Kabine fährt. Das schätzen wir an ihm. Letzte Woche saß er noch auf der Tribüne, aber bei mir kann man von der Tribüne aus in die Startelf kommen.“

Luca Netz (Torschütze Hertha BSC): „Die Freude ist riesig. Natürlich wäre es noch schöner, wenn wir gewonnen hätten, aber ich bin echt glücklich, mein erstes Tor geschossen zu haben.“

Sasa Kalajdzic (Torschütze VfB Stuttgart): „Irgendwie schaffen wir es nicht 90 Minuten konstant gute Leistung zu bringen und wir haben am Schluss quasi um das Tor gebettelt. “

Peter Bosz (Trainer Bayer 04 Leverkusen): „Die Erklärung ist, dass wir schlecht gespielt haben, das ganze Spiel. Aber trotzdem, wenn man in der 85. Minute 2:0 führt, dann darf man das nicht noch einmal weggeben.“

Niklas Lomb (Torhüter Bayer 04 Leverkusen): „In der 88. und 92. Minute bekommen wir die Tore, das ist unerklärlich. Wir haben nicht gut gespielt, den Ball nicht lange genug gehalten. Wenn du bis zur 88. Minute 2:0 führst, musst du das Spiel gewinnen.“

Kevin Stöger (Torschütze 1. FSV Mainz 05): „In der zweiten Halbzeit waren wir echt am Drücker. Wir waren giftig, in den Zweikämpfen extrem stark und hatten die eine oder andere Möglichkeit. Wenn du solche Chancen nicht nutzt, denkst du normalerweise, dass du gar kein Tor mehr schießt. Aber wir sind richtig gut zurückgekommen und können mit dem Punkt sehr zufrieden sein.“

Lucas Höler (SC Freiburg): „Pünktchen für Pünktchen Richtung Klassenerhalt. Das war im letzten Jahr genauso, wir bleiben erstmal bei unserem Ziel und dann schauen wir weiter.“

Maximilian Eggestein (SV Werder Bremen): „In der zweiten Halbzeit sind wir nicht mehr so gut angelaufen und haben die Bälle nicht mehr früh gewonnen. Mit dem Ball haben wir einfach zu langsam gespielt. Gegen eine Mannschaft wie Freiburg, die so kompakt verteidigt, ist es dann schwierig.“

Florian Kohfeldt (Trainer SV Werder Bremen): „In der zweiten Halbzeit war Freiburg ein bisschen besser würde ich sagen, da hatten sie ihre Großchance. Deshalb ist es aus meiner Sicht ein gerechtes Unentschieden.“

Sky Experte Dietmar Hamann ...
... zu Borussia Dortmund:
„Mich hat es gewundert, dass die Diskussion um den Trainer nicht letzte Woche schon stärker wurde. Man muss sehen, ob die Mannschaft sich entwickelt oder ob man einen Fortschritt sieht. Den möchten sie intern sehen, ich sehe ihn von außen nicht. Deswegen würde es mich wundern, wenn man in der Dortmunder Führung nicht die Optionen durchspielt, ob nicht die Möglichkeit besteht, auf der Trainerposition noch einmal etwas zu machen.“
... zum 1. FSV Mainz 05: „Was für eine Moral der Mainzer. Das ist eine andere Mannschaft. Sie belohnen sich für ihre Steh-Auf-Qualität, dass sie die Widerstände annehmen und immer wieder zurückkommen. Für die Moral war dieser Punkt Gold wert. Für mich haben sie die Qualität, dass sie da unten rauskommen.“

Für Rückfragen
O-Ton-Service Sky/fb
eMail: Sky-Sport-PR@sky.de
Mehr Informationen unter www.sky.de