• Sabitzer zum Meisterschaftskampf: „Kann ein knappes Rennen werden“
• Dardai über Leipzig: „Ist für uns wie Champions League spielen“
• Hoeneß nach englischer Woche: „Macht mich stolz“
• Sky Experte Aogo warnt Berlin: „Kann ein böses Ende geben“

Unterföhring, 21. Februar 2021 -
Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 22. Spieltages der Fußball-Bundesliga, Hertha BSC vs. RB Leipzig (0:3) sowie TSG 1899 Hoffenheim vs. SV Werder Bremen (4:0) bei Sky.

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC) zum Spiel: „Wir haben unsere Torchancen heute gehabt, aber diese nicht ausgenutzt. Wenn ich allerdings am Ende auf das Ergebnis schaue, dann sieht das nicht so gut aus. Das Quäntchen Glück ist nicht da und daran müssen wir arbeiten. Gegen eine Mannschaft wie Leipzig zu spielen ist für uns wie Champions League spielen. Da geht es viel um Erfahrung sammeln.“

Marcel Sabitzer (Kapitän und Torschütze RB Leipzig) zum Meisterschaftskampf: „Es war nicht zu erwarten, dass Bayern fünf Punkte in einer Woche abgibt. Für uns hieß es immer, dran zu bleiben, um da zu sein, wenn sie mal schwächeln. Jetzt sind wir auf zwei Punkte an ihnen dran. Wenn wir jedes Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen und fokussiert sind, dann kann es bis zum Ende ein spannender Kampf werden. Gleichzeitig weiß ich aber auch, das schwierige Wochen vor uns liegen.“

Lukas Klünter (Hertha BSC) ...
... zum Spiel:
„Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Unser Matchplan ist aufgegangen und wir konnten uns einige Chance erspielen, welche wir leider nicht verwertet haben. Mit einem 0:3 nach Hause zu gehen ist sehr schade. Es bringt nichts, ein gutes Spiel gezeigt zu haben, wenn man mit einer Niederlage nach Hause geht.“
… zur Rotation unter Trainer Dardai: "Wir haben viel Breite und Qualität im Kader. Das tut dem Team gut, gleichzeitig wissen wir aber auch, dass wir jetzt Punkte holen müssen. Daher müssen wir jedes Spiel so angehen, als sei es das letzte.“

Florian Kohfeldt (Trainer SV Werder Bremen) ...
… zum Spiel:
„Es ist schwer zu erklären, was heute schiefgelaufen ist. Wir waren individuell und als Mannschaft ganz weit entfernt von dem, was wir in den vergangenen Wochen gezeigt haben. Dann sieht man auch deutlich, wie schnell uns so ein Spiel wegbricht. Die Gegentore – besonders die ersten drei – waren viel zu einfach herausgespielt. Uns hat es an Zielstrebigkeit gefehlt und wir waren zu zögerlich. Das war nix heute.“
… über die Aussichten nach der Niederlage: „Wir haben es als Mannschaft immer geschafft, nach solchen Ausrutschern eine positive Reaktion zu zeigen. Das müssen wir auch jetzt wieder schaffen, denn nächste Woche wartet mit Eintracht Frankfurt eine sehr gute Mannschaft auf uns, die in Topform ist. Wir sind immer noch im Soll und relativ weit weg von unten.“
... zu Niclas Füllkrug (vor dem Spiel): „Niclas hat immer wieder Probleme gehabt dieses Jahr. Er ist so wichtig für uns, dass ich nicht zu früh ein Risiko eingehen möchte“
… zu den Gerüchten über einen Wechsel nach Mönchengladbach (vor dem Spiel): „Es hat sich kein Sachverhalt geändert. Nur weil an einem anderen Standort ein Trainer wechselt, ändert sich für mich nichts. Ich bin sehr gerne Werder Trainer.“

Sebastian Hoeneß (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zum Spiel:
„Wir haben über 90 Minuten sehr stabil gespielt und zu den richtigen Zeitpunkten die Tore gemacht. Das ist nicht selbstverständlich und das macht mich stolz. Wir haben eine englische Woche in den Beinen und ein schwer zu verarbeitendes Spiel am Donnerstag gehabt. Die Leistung heute kann man überhaupt nicht hoch genug einschätzen.“
… zur Frage, in welche Richtung die TSG sportlich blickt: „Wir brauchen unseren Blick weder nach oben noch nach unten zu richten. Wir müssen sicherstellen, dass wir unsere Leistungen stabilisieren und dann kommen die Punkte von alleine.“
… zu Neuzugang und Torschütze Rutter: „Der Junge macht Spaß. Er ist noch nicht so lange da, spricht kein Deutsch und kaum Englisch und wird dennoch sofort von allen akzeptiert. Das liegt an seiner Art und Ausstrahlung.“
... zu den Reisestrapazen (vor dem Spiel): „Wir sind erst am Freitag geflogen, konnten aber ausschlafen. Wenn man zuhause spielt und in seinem eigenen Bett schlafen kann, ist es immer einfacher. “
… zu den vermehrten Ausfällen im Kader (vor dem Spiel): Es fällt schwer, sich daran zu gewöhnen. Es ist immens und in dieser Form habe ich so etwas noch nicht erlebt. Das Credo war und bleibt, dass wir uns daran nicht aufhängen dürfen. Wir können es nicht ändern und müssen die Situation so lösen, wie sie ist. Das machen wir soweit gut, es wird nur Zeit, dass wir uns dafür auch belohnen.“

Theodor Gebre Selassie (Kapitän Werder Bremen) zum Spiel: „Wir haben heute nicht das gezeigt, was uns die vergangenen Wochen ausgezeichnet hat. Die ersten beiden Gegentore waren ein Beleg dafür, sowas passiert uns für gewöhnlich nicht. Kurz nach dem Seitenwechsel kassierten wir das dritte Tor und dann ist es extrem schwierig, in das Spiel zurückzukommen.“

Ihlas Bebou (Torschütze TSG 1899 Hoffenheim) …
… zum Spiel:
„Wir haben heute sehr viel investiert und jeder wollte gewinnen. Die Chancenverwertung heute war ebenfalls sehr gut und ich bin froh, dass wir die drei Punkte geholt haben.“
… über die Doppelbelastung durch die Europa League: „Wir haben uns das vergangene Saison verdient. Wir wollten in die Europa League und haben das auch erreicht. Wir freuen uns über jedes Spiel, welches wir dort bestreiten dürfen und wollen natürlich auch in die nächste Runde einziehen.“

Omer Toprak (Werder Bremen) zum Spiel: „Es hat nirgends gepasst, es war einfach ein schlechtes Spiel von uns. In allen Bereichen haben wir vermissen lassen, was wir in den vergangenen Wochen gezeigt haben und dann verlierst du auch verdient 4:0.“

Sky Experte Dennis Aogo ...
... zur sportlichen Lage Berlins:
„Die Hertha kommt mir in der Diskussion um den Abstiegskampf zu gut weg. Sie haben große Transfers getätigt, befindet sich aber dennoch mitten im Abstiegskampf. Der Verein muss sich ganz schnell bewusstwerden, in welcher Situation er sich befindet, ansonsten kann es ein böses Ende geben.“
... zu Sami Khedira: „Er hat gerade in der ersten Halbzeit gezeigt, wofür er auf dem Platz steht. Er sorgt – ohne große Akzente zu setzen – für Stabilität. Er hat ein gutes Spiel gemacht und einen guten Eindruck gemacht.“
… zum Spiel Hoffenheim vs. Bremen: „Die Bremer waren heute sehr enttäuschend. Vor dem Spiel wurden sie für ihre Defensive gelobt, jedoch waren sie heute hinten schwach und boten viele offene Räume. Für Werder war es heute ein rabenschwarzer Tag.“
… zu der Frage, ob Werder in dem Abstiegskampf verwickelt ist: "Sie müssen sich mit der Niederlage heute zu dem Pool von Abstiegskandidaten zählen. Ich glaube allerdings, dass sie aufgrund der vergangenen Saison über Erfahrung mit dieser Situation verfügen. Sie wissen, wie zäh der Kampf sein kann und wie man ihn bewältigt, dennoch ist die vergebene Chance ärgerlich.“

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