• Kruse gibt zu: "Punkt ist glücklich für uns"
  • Bebou enttäuscht: "Mit dem Punkt sind wir nicht unbedingt glücklich"
  • DAZN-Experte Sebastian Kneißl: "Ein sehr ansehnliches Bundesliga-Spiel"

    Berlin (pps), 28. Februar -
    Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen aus der Partie 1. FC Union Berlin gegen TSG Hoffenheim (1:1) - das Sonntagsspiel am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

    Urs Fischer (Trainer 1.FC Union Berlin) ...
    ... zum Spiel:
    "Es war ein glücklicher, aber trotzdem gewonnener Punkt und jeder Punkt hilft uns. Natürlich bin ich in der ersten Hälfte nicht mit allen Situationen zufrieden gewesen und die Jungs auch nicht. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und die ersten 15 Minuten sahen gut aus. Danach hat Hoffenheim das Spiel in die Hand genommen. Man hat deren Qualität gesehen, wenn sie den Ball laufen lassen. Über 90 Minuten hatte Hoffenheim die klareren Torchancen. Wir hatten nicht unseren besten Tag, aber wir nehmen den Punkt mit und das ist das Positivste."
    ... zur aktuellen Situation und über Max Kruse (vor dem Spiel): "Wir haben uns nicht beunruhigen lassen, dass die Punkteausbeute in der letzten Phase nicht so war, wie wir sie uns erwünscht haben. Aber das gehört zu einer Meisterschaft, dass man solche Phasen auch überstehen muss. Es war wichtig, dass wir das letzte Spiel in Freiburg gewinnen konnten. Max Kruse hat unter der Woche sehr gut trainiert und hat lange dafür gearbeitet, wieder zurück zu kommen. Ich glaube es ist wichtig, dass er von Beginn an spielt, dann was ihm fehlt sind Minuten."

    Christopher Trimmel (1.FC Union Berlin) ...
    ... zum Spiel:
    "Ich bin sehr zufrieden mit dem Punktgewinn. Bis zum Gegentreffer war es sehr gut von uns, danach waren wir zu passiv. Wir müssen mutiger nach vorne verteidigen, aber am Ende ist es schon ein gerechtes Unentschieden. Wir wollen so lange weitermachen, bis wir auch wirklich den Klassenerhalt erzielt haben. Danach werden wir schauen, wie es weiter geht. Aber vorher wird nicht über höhere Ziele gesprochen."

    Max Kruse (Torschütze 1.FC Union Berlin) ...
    ... zum Spiel:
    "Man kann schon sagen, dass der Punkt für uns glücklich ist. Hoffenheim hatte die bessere Spielanlage. Wenn der aberkannte Treffer für die TSG gegeben worden wäre, hätten wir das Spiel wahrscheinlich verloren. Wir haben nach der Führung wieder ein wenig ängstlich gespielt, das zieht sich schon durch viele Spiele. Wir spielen guten Fußball bis wir führen und dann weichen wir ein wenig zurück. Das müssen wir einfach abstellen. Aber Hoffenheim hat uns sehr gut analysiert und deshalb war es nicht so einfach. Hoffenheim ist nur von der Statistik her mein Lieblingsgegner. Grundsätzlich ist mir der Gegner egal, Hauptsache ich kann der Mannschaft helfen. Ich habe mich über die 75 Minuten gut gefühlt und hoffe, dass ich in den nächsten Spielen wieder länger auf dem Platz stehen kann."

    Oliver Ruhnert (Geschäftsführer Sport 1.FC Union Berlin) ...
    ... über den Elfmeter Treffer von Max Kruse (in der Halbzeitpause):
    "Bei Max Kruse ist es eine Frage der Erfahrung. Er weiß einfach, was er kann und Elfmeter schießen ist eine Sache für ihn, wo er sich nun Jahre hinweg schon sicher fühlt. Er hat einen einzigen verschossen Elfmeter in seiner ganzen Laufbahn, deshalb hat er dieses Selbstbewusstsein."

    Sebastian Hoeneß (Trainer TSG Hoffenheim) ...
    ... zur aktuellen Saison (vor dem Spiel):
    "Es sind die Umstände, die uns schon die ganze Saison über begleiten. Einerseits sind es die Widrigkeiten, sei es Verletzungen oder auch Corona Erkrankungen. Aber natürlich dann auch nicht die Ergebnisse, die wir gerne hätten, besonders nach dem Ausscheiden aus der Europa League. Grundsätzlich haben wir uns vorgenommen, die Gruppenphase zu überstehen. Aber dann hatten wir auch das Ziel, eine Runde weiterzukommen, denn das ist unser Anspruch. Das haben wir nicht geschafft und es ist nicht zufrieden stellend. Trotzdem war die Art und Weise sehr bitter. Es ist eine sehr anspruchsvolle Saison als Team und für den Club. Da gilt es weiterhin das Beste draus zu machen."

    Sebastian Rudy (TSG Hoffenheim) ...
    ... zum Spiel:
    "Ich bin zu 90 Prozent mit dem Unentschieden zufrieden. Wir hätten durchaus mehr verdient gehabt, denn wir haben ein gutes Spiel gemacht und eine gute Reaktion gezeigt. Meiner Meinung nach haben wir das Spiel bestimmt und hatten sehr viele Torgelegenheiten. Aber leider haben wir einen Treffer zu wenig geschossen und deshalb gehen wir nur mit einem Punkt nach Hause und mit dem können wir leben. Aber wir hätten natürlich gerne drei gehabt. In der aktuellen Phase benötigen wir das Quäntchen Glück. Wir müssen uns derzeit sehr viel erarbeiten. Wir stehen auf dem elften Platz und wir versuchen so viele Punkte wie möglich zu holen. Ob es dann am Ende für mehr reicht, werden wir dann sehen. In der aktuellen Verfassung ist es auch nicht einfach für uns, weil wir viele verletzte Spieler haben. Wir müssen hart arbeiten, alles auf den Platz bringen und dann die Punkte erkämpfen."

    Ihlas Bebou (TSG Hoffenheim) ...
    ... zum Spiel:
    "Es war schon ein Kampf-Spiel. Wir wollten alles geben, um dieses Spiel zu gewinnen und ich denke, das konnte man auch erkennen. Mit dem Punkt sind wir nicht unbedingt glücklich, aber wir nehmen ihn so mit. Wir als Stürmer müssen uns in den Situationen vielleicht noch ein wenig mehr konzentrieren. Wir sind schon gut, nur wir müssen vor dem Tor klarer bleiben und dann wird das auch wieder was werden mit dem Tore schießen. Wir wollen immer Stück für Stück nach oben klettern, weil ich denke, dass wir die Qualität haben, uns in der Tabelle besser zu positionieren. Das versuchen wir von Spiel zu Spiel und wollen so viele Punkte wie möglich holen."

    Alexander Rosen (Direktor Profifußball TSG Hoffenheim) ...
    ... zum Gerücht, dass es einen Nachfolger für Hoeneß gibt:
    "Es ist absolut nichts dran und es ist nichts anderes als eine dreckige Lüge. Es ist scheinbar normal, dass man einfach irgendwas behauptet, andere drauf aufspringen und irgendeine Geschichte erzählen. Es ist eine Sauerei. Wenn man betrachtet, was unsere Mannschaft nach dem selbstverschuldeten Ausscheiden wieder auf den Platz gebracht hat. Wir waren klar die bessere Mannschaft und konnten uns leider nicht belohnen. Worauf ich achten muss ist, wie die Mannschaft mit Rückschlägen umgeht, wie sie sich präsentiert, was für eine Energie bringt sie auf den Platz und wie spielt sie Fußball. Die Antwort gegen Berlin war nun wieder eindeutig. Wir haben in dem Europa League Wettbewerb gute Leistungen gezeigt, sind durch die Gruppe marschiert und haben dann aber leider viel liegen gelassen. Die Jungs waren sehr niedergeschlagen. Wir haben den Freitag gebraucht und am Samstag war wieder so viel Energie für eine Wiedergutmac hung vorhanden und das hat man nun von der ersten Minute an gesehen."

    DAZN-Experte Sebastian Kneißl
    ... zum Spiel:
    "Hoffenheim war sehr aktiv. Erneut war aber das Thema Chancenverwertung ein großes Manko bei der TSG. Es zieht sich durch die gesamte Saison, aber insgesamt war es ein sehr ansehnliches Bundesliga Spiel. Es war ein richtiges gutes Zeichen von Hoffenheim, nachdem sie aus der Europa League ausgeschieden sind."

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