• Krösche gibt Schalke einen Korb: „Stehe nicht zur Verfügung“
• Hoffenheims Grillitsch schreibt Europapokal ab: „Dann wird das nichts“
• Ilsanker kritisiert Frankfurts Anfangsphase: „Das war katastrophal“
• Sky Experte Breitenreiter: „Stuttgart schnuppert an Europa“

Unterföhring, 14. März 2021 -
Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspielen des 25. Spieltages der Fußball-Bundesliga, RB Leipzig – Eintracht Frankfurt (1:1) sowie VfB Stuttgart vs. TSG 1899 Hoffenheim (2:0) bei Sky.

Markus Krösche (Sportdirektor RB Leipzig) ...
... zum Spiel:
„Wenn man die gesamten 90 Minuten sieht, waren wir die bessere Mannschaft und hatten die klareren Torchancen. Wir haben heute nicht das nötige Quäntchen Glück gehabt und Frankfurt hatte einen guten Torhüter.“
... zu den Auswirkungen auf den Titelkampf: „Wir müssen es so nehmen, wie es ist. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und müssen es im nächsten Spiel noch besser machen. Wir gehen unseren Weg weiter. “
... zu den Gründen für den verpassten Sieg: „Unsere Pässe im letzten Drittel waren zu ungenau. Da waren wir in gewissen Phasen zu schlampig und haben deshalb nicht genug Tore erzielt. Es ist natürlich auch so, dass wir auch unter der Woche gespielt, aber wir müssen da konzentrierter sein.“
… zum kolportierten Interesse von Schalke 04: „Ich habe hier noch einen Vertrag und wir haben noch viel vor. Wir spielen eine tolle Saison und haben noch große Ziele. Ich habe ganz klar gesagt, dass ich nicht zur Verfügung stehe.“

Makoto Hasebe (Kapitän Eintracht Frankfurt) …
… zum Spiel:
„Wir nehmen diesen einen Punkte gerne mit nach Hause. In Leipzig ist es immer ein schweres Spiel. In der ersten Halbzeit hatten wir fast gar keine Torchance, da hätten wir mutiger spielen müssen. Das ist in der zweiten Halbzeit besser geworden.“
… zu seiner Vertragsverlängerung mit 37 Jahren: „Ich habe immer noch total Lust, Fußball zu spielen. Auch körperlich fühle mich sehr wohl und die Mannschaft ist gut drauf. Zurzeit funktioniert alles.“

Stefan Ilsanker (Eintracht Frankfurt) …
… zum Spiel:
„Wenn man das ganze Spiel hernimmt, müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Zum Schluss haben wir vielleicht etwas mehr Luft als die Leipziger gehabt, da wäre vielleicht noch etwas mehr in den Kontersituationen drin gewesen.“
… zur Leistung in der ersten Halbzeit: „Die ersten zehn Minuten waren katastrophal. Wir haben unglaublich viele Fehlpässe gehabt, haben am Ball vorbeigeschlagen und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Dann haben wir uns gefangen und je länger das Spiel gedauert hat, haben wir uns mehr zugetraut.“
… zum Defensivspiel gegen seine alten Teamkollegen: „Ich weiß noch ein paar Tricks von den Jungs, aber es ist unglaublich schwer gegen diese Mannschaft. Sie haben eine unglaubliche Qualität und ich bin froh, dass ich heute nicht allzu schlecht ausgesehen habe.“
… zur Bedeutung des Remis mit Blick auf die restliche Saison: „Den Punkt brauchen wir, weil jeder Punkt für unser hoch gestecktes Ziel wichtig ist. Wenn wir weiter so kämpfen und ein bisschen besser Fußball spielen, können wir die auch erreichen.“

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart) …
… zur Leistung von Sasa Kalajdzic:
„Er hat sehr gut gearbeitet und das erste Tor beeinflusst, auch wenn es ein Eigentor war. Das zweite hat er selber gemacht, von daher hat er eine gute Leistung abgeliefert.“
… zur Sicherheit des Klassenerhalts: „Wenn wir weiter so gierig bleiben, kann da nichts mehr passieren. Wir schauen nicht mehr nach unten, sondern aufs Tagesgeschäft – von Spiel zu Spiel. Ich habe ein gutes Gefühl im Training, in der Kabine und auf dem Spielfeld. Deshalb gehe ich davon aus, dass wir so weitermachen.“
… zur Leistung von Gonzalo Castro: „Gonzo hat ein richtig gutes Spiel gemacht, ist viel gelaufen und hat viel gearbeitet. Er hat die richtigen Räume besetzt und auch beide Tore mit vorbereitet. Es war eine sehr gute Leistung von ihm.“
… zur Einwechslung des 18-jährigen Naouirou Ahamada: „Für mich geht es in diesem Moment nicht um das Alter, sondern um die Bereitschaft, und wer die Aufgabe erledigen kann. Ob er dann 17 oder 35 ist, ist mir egal. Er hat einen guten Job gemacht, war sehr selbstbewusst und mutig. Er hat die Eins-gegen-Eins-Situationen gut gelöst und auch gut verteidigt.“

Sasa Kalajdzic (Torschütze VfB Stuttgart) …
… zur Trikotvergabe an einen Zuschauer nach dem Spiel:
„Das war unser ‚Corona-Typ‘, bei ihm machen wir immer unsere Tests. Er hat oft für mich Sachen erledigt und mir geholfen, obwohl er es nicht musste. Das war das Mindeste, was ich zurückgeben konnte.“
… zu seinem aufgestellten Torrekord von sieben Treffern in Folge: „Es macht mich stolz und glücklich. Aber vor und während des Spiels habe ich nicht daran gedacht, weil mich das nicht zu interessieren hat. Es geht um die Mannschaft und darum, dass wir erfolgreich sind. Wenn am Ende Tore für mich dabei herausspringen, sage ich nicht Nein.“
… zu seinem Einfluss auf das Eigentor zum 1:0: „Ich habe den Ball überhaupt nicht berührt, ich wollte den Ball eigentlich erst mit rechts nehmen, dann hat es aber von der Koordination her nicht geklappt. Das Wichtigste war, dass der Ball im Tor war. Wichtig war auch die Vorlage von Silas Wamangituka, der da wie durch Slalomstangen durchmarschiert ist.“
… zu der Frage, ob er sich dieses Mal bei Managerspiel Kickbase aufgestellt hat: „Den Fehler mache ich nicht noch einmal. Ich habe mich jetzt aufgestellt und lasse das auch so stehen, auch wenn ich nicht spiele. Das ist Nebensache, ich spiele das Spiel nur nebenbei. Aber jetzt freue ich mich natürlich, ich habe jetzt die letzten sieben Spiele nur grüne Balken, das kann gerne so weitergehen.“
… zu den Saisonzielen: „Am Anfang haben wir die Marke von 40 Punkte ausgegeben. Ich sehe jetzt, wie wir uns dieser Marke nähern, und alles was darüber kommt, ist Bonus. Einfach von Spiel zu Spiel denken und Spaß haben - dann kommen auch solche Resultate wie heute heraus.“

Gonzalo Castro (VfB Stuttgart) …
… zu seiner offensiven Rolle:
„Ich sollte vorne ein bisschen variabler spielen. Wir haben im Training ein paar Dinge besprochen wie vor dem 2:0.“
… zur Entwicklung der Mannschaft: „Wir sind eine gute Truppe, auch wenn wir vor dem Spiel einen kleinen Durchhänger hatten. Das ist ganz normal bei so einer jungen Truppe. Man sieht, dass wir auf einem sehr guten Niveau sind. Wir machen Spieltag für Spieltag Fortschritte.“
… zum möglichen Erreichen des Europokals: „Das primäre Ziel war, dass wir so weit möglich von den Abstiegsrängen weg sind. Das haben wir jetzt mit 15 Punkten geschafft, das Ziel ist jetzt, so viele Punkte wie möglich zu holen. Wenn wir am Ende der Saison auf Platz sechs stehen, würden wir uns freuen, aber wenn nicht, ist es auch nicht schlimm.“

Sebastian Hoeneß (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) …
… zu seiner Vergangenheit als Jugendspieler beim VfB Stuttgart (vor dem Spiel):
„Das ist lange her, aber ich kann mich noch gut daran erinnern. Ich verbinde eine schöne Zeit damit, am Ende sind wir Deutscher Meister geworden. Wir hatten eine coole Truppe und möglicherweise war ich da mehr der ruhigere Part.“

Florian Grillitsch (TSG 1899 Hoffenheim) ...
… zur Spielstatistik, in der Hoffenheim deutlich mehr Torschüsse hatte:
„Nach den Torschüssen müssen wir theoretisch neun Tore machen. Heute war es im letzten Drittel nicht gut genug, da waren wir so ineffizient. Wir hatten so gute Möglichkeiten, aber dann hat der letzte oder vorletzte Pass nicht gestimmt und das hat sich durch das ganze Spiel gezogen.“
… zu seiner ungewohnten Rolle in der Dreier-Abwehrkette: „Ich habe schon einmal gesagt, dass ich mich im defensiven Mittelfeld am wohlsten fühle. Aber jetzt ist die Situation nun mal so, dass wir durch Verletzungen hinten dezimiert sind.“
… zum Ziel, noch Platz sechs zu erreichen: „Wenn wir die Spiele so wie heute verlieren, ist es unrealistisch. Klar haben wir vor dem Spiel nach oben geschielt, aber wenn wir bei einem direkten Konkurrenten nicht gewinnen, dann wird das nichts.“

Ihlas Bebou (TSG Hoffenheim) …
… zum Spiel:
„Wir haben es verpasst, in der Offensive effizient zu sein. Wir hatten genug Torschüsse, haben aber nichts daraus gemacht. Stuttgart hat es besser gemacht. Manchmal hat der letzte Pass nicht gesessen und manchmal fehlte auch das Glück. Das müssen wir uns wieder erarbeiten.“
… zum Spielverlauf: „Stuttgart war phasenweise die bessere Mannschaft. In der ersten Halbzeit war es ausgeglichen, Andrej (Kramaric, Anm. d. Red.) hatte eine Riesen-Chance zur Führung, Stuttgart hat dann fast mit dem ersten Angriff das Tor erzielt. In der zweiten Halbzeit hatten wir viel Zug nach vorne, haben dann aber im Gegenzug das zweite Tor bekommen.“
… zum Ziel, noch Platz sechs zu erreichen: „Es wird schwer. Solche Spiele wie heute müssen wir versuchen zu gewinnen. Wir sollten uns jetzt auf das nächste Spiel konzentrieren.“

Sky Experte Andre Breitenreiter …
… zu Leipzig:
„Beide Mannschaften haben sich neutralisiert, auch wenn Leipzig etwas mehr vom Spiel hatte. Die Eintracht hatte bei einigen Leipziger Angriffen etwas Glück. Gerade in den letzten zehn Minuten war bei Leipzig das Mittwochsspiel zu spüren, das steckte ihnen noch in den Knochen.“
… zum Titelkampf zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern: „Leipzig hat nun vier Punkte Rückstand auf die Bayern, aber sie spielen noch direkt gegeneinander. Da ist noch alles offen.“
… zum Stuttgarter Sieg: „Sasa Kalajdzic und Silas Wamangituka haben heute den Unterschied für Stuttgart ausgemacht. Die Hoffenheimer werden enttäuscht nach Hause fahren, sie haben mehr Zweikämpfe gewonnen, hatten mehr Ballbesitz und Torabschlüsse, aber am Ende haben sie verloren. Stuttgart schnuppert nun an Europa. Sie haben einen guten Kader mit Geschwindigkeit, Talent und Erfahrung. Sie spielen frech und attraktiv nach vorne. Wer weiß, was noch alles möglich ist?“


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