• Frankfurt weiter auf Champions-League-Kurs: "Haben historische Chance"
  • Sieg bei Wolf-Debüt: "Freue mich, auf das, was kommt"
  • Köln im Abstiegskampf: Können "mit Druck umgehen"
  • Sky Experte Hamann: Frankfurts Vorsprung "ist ein Brett"

    Unterföhring (pps), 03. April 2021
    - Die wichtigsten Stimmen zu den Samstagnachmittagspartien des 27. Spieltages der Fußball-Bundesliga bei Sky.

    Mats Hummels (Torschütze Borussia Dortmund) ...

    ... zum Spiel:
    "Wir hatten so viele Torchancen und Situationen, die Hundertprozentige werden müssen. In der zweiten Halbzeit war es extrem, wie oft wir zentral 20 Meter vorm Tor eine Situation hatten und es nie geschafft haben, eine gefährliche Situation draus zu schaffen. Im Zuge dessen haben wir teilweise ein sehr unkontrolliertes Spiel zugelassen. Ich glaube, dass wir in der zweiten Halbzeit mit dem Ball zu unsauber, zu unkontrolliert, technisch einfach nicht gut genug waren."

    ... zur Chance, in die Champions League zu kommen: "Die ist jetzt klein, das müssen wir so klar sagen. Wir müssen schauen, dass wir jetzt unsere Siege einfahren. Wir haben uns mit dem Spiel gegen Köln und Frankfurt wieder ein großes Loch gegraben. Wenn man realistisch ist, dürfte es selbst mit sechs oder sieben Siegen sehr schwer werden mit Platz vier. Deshalb sollte das erst mal nicht unser Thema sein, sondern in der Bundesliga einfach Leistung bringen und in den Pokal-Wettbewerben weiterkommen."

    ... zu den möglichen Folgen: "Logischerweise hat das finanzielle Konsequenzen und es kann sein, dass man einen nicht kaufen kann, den man haben will und einen verkaufen muss, den man halten will. Das ist tatsächlich aber nicht mein Gebiet, da kenne ich mich nicht aus. Nicht die Champions League zu erreichen, wäre sportlich und finanziell eine Katastrophe. Da sind wir nah dran."

    Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund): "Wir brauchen nicht groß drumherum zu reden und irgendwelche Durchhalteparolen zu schmettern. Es sind jetzt sieben Punkte, aber auch noch sieben Spiele. Es ist definitiv nicht leichter geworden, aber es ist noch möglich."

    Stefan Ilsanker (Eintracht Frankfurt): "Abgerechnet wird nach Spieltag 34 und wir müssen einfach so spielen, wie gegen Dortmund. Dann haben wir auch eine gute Chance, dass wir die Adler-Familie sehr glücklich machen. Sollte es diese Mannschaft in die Champions League schaffen, dann wissen alle, was in Frankfurt abgeht."

    Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir haben eine historische Chance und die muss man versuchen zu nutzen. Es kommt Wolfsburg, die sind unglaublich schwer zu bespielen, dann müssen wir zu Gladbach, wir haben Augsburg und Leverkusen. Wenn wir diesen Monat überstehen, dann sind die Chancen sehr, sehr groß."

    Klaas-Jan Huntelaar (Torschütze FC Schalke 04): "Die Art und Weise, wie man in einem Spiel auftritt, ist sehr wichtig und wie man trainiert. Damit können wir Schritte machen, es war konditionell viel besser als in anderen Spielen."

    Dimitrios Grammozis (Trainer FC Schalke 04) ...

    ... zum Spiel:
    "Mir hat gefallen, dass wir als Mannschaft aufgetreten sind. Ich glaube das war ein guter Schritt nach vorne, auch die Art und Weise, wie wir uns das vorstellen."

    ... zu Shkodran Mustafi: "Wir hatten nicht so viel Gelegenheit, weil die Abfahrt sehr stressig war und wir noch zwei, drei Dinge machen mussten, um noch einmal Standardsituationen durchzugehen. Aber ich denke, dass er Profi genug ist, um das wegzustecken. Wir haben es ganz kurz angedeutet als Trainiertem, ihm gesagt, dass er nicht dabei ist und fertig."

    Hannes Wolf (Trainer Bayer 04 Leverkusen): "Ich bin sehr glücklich, über die drei Punkte. Dass wir etwas besser nach vorne spielen können, haben wir auch gesehen, aber jetzt haben wir eine lange Woche bis Hoffenheim und Zeit, mit den Jungs zu arbeiten. Ich freue mich, auf das was jetzt kommt."

    Sven Bender (Bayer 04 Leverkusen) ...

    ... zum Spiel:
    "Natürlich ist so ein Trainerwechsel immer einschneidend, es ändert sich immer alles. Wir haben das System und die Art, wie wir Fußball spielen, geändert. Viele Spieler waren auch bei der Nationalmannschaft. Die Jungs, die hier waren, hatten viele Videositzungen und Trainingseinheiten. Die, die weg waren, mussten das alles in der Kürze der Zeit nachholen, daran liegt es auch. Ich freue mich, dass wir trotzdem die drei Punkte geholt haben."

    ... auf die Frage, ob er noch Kontakt zu Peter Bosz hat: "Ja natürlich. Ich glaube, wer zweieinhalb Jahre mit einem Trainer arbeitet, der hat danach noch einmal Kontakt und bedankt sich für die Zusammenarbeit. Das Vertrauen, was er mir persönlich entgegengebracht hat, konnte ich ihm hoffentlich auch zurückgeben. Das war eine gute Zusammenarbeit, leider ist der Weg jetzt zu Ende gegangen und jetzt geht es weiter."

    Kerem Demirbay (Bayer 04 Leverkusen): "Es hat gutgetan. Und ich bin ganz ehrlich, ich habe in den letzten Monaten und Jahren auch ein bisschen weniger Vertrauen gespürt. Ich habe Spaß an meiner Arbeit und ich spüre wieder Vertrauen. Ich denke, das ist der Weg."

    Stefan Reuter (Geschäftsführer Sport FC Augsburg) zu Ruben Vargas: "Er war völlig am Ende. Er hat gesagt, es geht gar nicht mehr. Er ist erst am Donnerstag von der Nationalmannschaft zurückgekommen und ist ein junger Spieler."

    Andre Hahn (Torschütze FC Augsburg): "Wir sind natürlich extrem froh, das hilft uns im Abstiegskampf. Genau die Spiele müssen wir gewinnen, das genießen wir."

    Sebastian Hoeneß (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): "Es war zu wenig Kommunikation auf dem Platz. Das habe ich den Jungs auch gesagt. Das sind menschliche Reaktionen, aber es sind Reaktionen, die da nicht helfen. Dass man dann denkt, man hat mit sich selbst zu tun, aber nein, man muss dann aktiv werden, sowohl in der Art, wie man Fußball spielt, als auch die Art, wie man kommuniziert und was man ausstrahlt."

    Oliver Baumann (Torhüter TSG 1899 Hoffenheim): "Es ist schon so, dass wir alle gemeinsam spielen, aber jeder hat auch seine eigene Verantwortung und die Tore bekommen wir da zu einfach."

    Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): "Wir haben in der Halbzeitpause sehr deutliche Worte dafür gefunden, was wir da in der ersten Hälfte angeboten haben. Wir haben schon gemerkt, dass man so nicht weiter Fußball spielen kann. Ich glaube, uns muss bewusst sein, dass wir in der Bundesliga nicht einfach so jemanden nebenbei schlagen, wir brauchen immer eine sehr gute Leistung. Momentan ist es so, wenn man oben steht, dann schießt man so ein Drecksding rein und gewinnt so."

    Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg): "Da waren wir nicht gut im Spiel, da ist es wichtig, dass du zumindest mit einem Unentschieden in die Halbzeit reingehst. Da haben wir gesagt, dass es keine gute Halbzeit war und dass wir in der zweiten einen Gang hochschalten wollen. Das haben die Spieler dann gemacht und dann war es ein Spiel, zum großen Teil in der Hälfte des 1. FC Köln."

    Andreas Voglsammer (Torschütze Arminia Bielefeld): "Ich habe mich in der Situation eigentlich mehr geärgert, dass ich den Freistoß so miserabel schieße. Das hat unter der Woche deutlich besser geklappt. Dann wollte ich den Ball irgendwie auf das Tor bringen, ich glaube, ich habe ihn noch nicht einmal richtig getroffen. Dann ist er so komisch ins Eck reingehoppelt."

    Frank Kramer (Trainer Arminia Bielefeld): "Das ist ein Stürmer, der muss ja auch mal Unmögliche machen. Klar, der Freistoß war nicht optimal, aber er ist in der Situation dringeblieben, wie es bei einem guten Stürmer der Fall ist, und hat seine zweite Chance bekommen, den hat er gut getroffen."

    Markus Gisdol (Trainer 1. FC Köln): "Eine solch gute Leitung, wie sie die Mannschaft gezeigt hat, dann bist du schon gerüstet. Natürlich wäre das Selbstvertrauen größer, wenn wir gepunktet hätten, aber wir wissen die Situation schon einzuschätzen. Und wichtig ist auch, dass du dich nach den Rückschlägen stabilisierst und personell ein bisschen mehr Alternativen hast."

    Rafael Czichos (1. FC Köln) ...

    ... zum Spiel:
    "Eine richtig dreckige Niederlage. Wenn man sieht wie das Tor gefallen ist, dann ist das schon extrem bitter. Aber so ist das, wenn du da oben stehst, dann fallen dir die Dinger so vor die Füße. Wir haben in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir fußballerisch diese Saison besser waren und wir haben Wolfsburg vor große Probleme gestellt. In der zweiten Halbzeit hat Wolfsburg es deutlich besser gemacht und jetzt stehen wir wieder da, gucken auf die Tabelle, analysieren unser Spiel und fahren wieder mit nichts nach Hause."

    ... zur Tabellensituation: "Wenn man die Leistung von dem Spiel sieht, sieht man, dass wir mit Druck umgehen können, dass wir trotzdem gewillt sind guten Fußball zu spielen und eklig zu sein. Das, was man braucht, wenn man da unten ist. Das mach mir Mut für die nächsten Wochen."

    Marius Wolf (1. FC Köln): "Ich denke, wir haben eine super erste Halbzeit gespielt. Wir müssen einfach die Tore machen. Es ist am Ende ein sehr enttäuschendes Ergebnis."

    Jonathan Burkardt (1. FSV Mainz 05): " Wir hatten glaube ich ein besseres Spiel als Bielefeld, auch wenn wir nicht an unserer Leistungsgrenze waren. Wir hatten mehr Chancen und das Tor kam aus dem Nichts. Deshalb ist es sehr ärgerlich."

    Sky Experte Dietmar Hamann ...

    ... zu Eintracht Frankfurt:
    "Die Frankfurter sind in einer Situation, in der sie alles zu verlieren haben. Sie haben es in der Hand, sieben Punkte sind ein Brett. Sie machen einfach Spaß, sie stehen hinten gut, sie kämpfen aufopferungsvoll und nach vorne haben sie einfach Leute mit Jovic und Kostic, bei denen es Spaß macht zuzuschauen."

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