• Freiburgs Petersen ärgert sich über "richtiges Gammeltor"
  • Arminia-Keeper Ortega bremst Euphorie: "Bringt nichts, wenn wir nicht nachlegen"
  • DAZN-Experte Ralph Gunesch: Basis für Bielefelder Erfolg "das Spiel gegen den Ball"

    Berlin/München, 09.04.2021
    - Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie die wichtigsten Stimmen der Partie Arminia Bielefeld gegen den SC Freiburg (1:0) - am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga live bei DAZN.

    Arne Maier (Arminia Bielefeld) ...

    ... zum Sieg:
    "Etwas Besseres, als drei Punkte zu holen, wenn Freitagabend alle anderen Mannschaften zugucken, gibt es nicht. Ich denke, es wird in der Kabine gleich auch noch ein bisschen gefeiert."

    ... zum Spiel: "Wir haben in der zweiten Halbzeit umgestellt und die Positionen neu zugeteilt. Gegen Freiburg ist es nie einfach, das ist eine sehr laufstarke Mannschaft. Wir haben es aber gut gemacht und viele Torchancen herausgespielt. Die ein oder andere hätten wir vielleicht noch machen können. Aber im Großen und Ganzen sind wir zufrieden, dass wir drei Punkte geholt haben."

    Stefan Ortega (Torhüter Arminia Bielefeld) ...

    ... zum Sieg:
    "Es tut gut, aber bringt uns am Ende natürlich nichts, wenn wir jetzt nicht nachlegen. Es wäre schon, wenn wir es jetzt gegen Ende der Saison dann auch schaffen, mal wieder zwei Siege am Stück zu holen, um die Chance zu wahren, in der Liga zu bleiben."

    ... zum Spiel: "Freiburg ist ein bisschen unter seinen Möglichkeiten geblieben. Sie hatten in der ersten Halbzeit viel Ballbesitz und sind auch gut nach vorne gekommen, aber wir haben es sehr gut verteidigt und hatten auch gute, gefährliche Aktionen vorne. Ich habe mir schon gedacht, das würde jetzt wieder passen, wenn es wieder in die andere Richtung geht, weil unsere Chancen eigentlich ganz gut waren. Das hatte Freiburg in der ersten Halbzeit nicht und auch in der zweiten Halbzeit war es nicht brandgefährlich. Dann ist es passend, dass es so ein Eiertor ist."

    ... zu seiner Spielweise: "Ich glaube schon, dass ich in der Liga gezeigt habe, dass ich mit dem Ball am Fuß Qualität bei uns in die Mannschaft bringen kann. Der Trainer weiß das glaube ich auch zu schätzen und versucht, das mit einzubringen."

    Samir Arabi (Geschäftsführer Sport Arminia Bielefeld) ...

    ... zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit der Arminia (in der Halbzeit):
    "Wenn wir es nur darauf beziehen, dann haben wir in der Bundesliga aufgrund der Wirtschaftlichkeit nichts zu suchen. Aber trotzdem wollen wir unsere Chance nutzen. Rein punktemäßig performen wir über, weil wir noch eine realistische Chance haben, in der Liga zu bleiben. Das ist eigentlich gemessen an dem Delta zu den anderen Vereinen unmöglich."

    ... zum Abstiegskampf (in der Halbzeit): "Wir haben kontinuierlich gepunktet. Das ich wichtig, wenn du in der Liga bleiben willst. Wir haben noch realistische Chancen und ich glaube, viele Fachleute in Fußballdeutschland haben uns das zu Saisonbeginn nicht zugetraut. Hier ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, aber wir haben noch eine realistische Chance und müssen weiter demütig bleiben und fleißig arbeiten."

    Frank Kramer (Trainer Arminia Bielefeld) ...

    ... zum Spiel:
    "Wir haben sehr intensiv gespielt. Das war auch erforderlich. Und trotzdem hatten wir eine gewisse Balance im Spiel. Wir hatten Ballbesitzphasen, wir konnten alles besser vorbereiten. Das haben wir gut gemacht, waren dann letztendlich einen Tick griffiger und haben mehr Situationen zum Tor gehabt."

    ... zu den kommenden Aufgaben: "Wenn man als Erster spielt, kann man sich die anderen Spiele in Ruhe anschauen. Wir genießen den Sieg, wissen aber, dass es direkt weitergeht. Wir dürfen nie unseren Fokus verlieren. Wir schnaufen durch und genießen es jetzt, das haben wir uns erkämpft und erfightet und haben viel dafür aufgewendet. Aber dann geht es direkt ans nächste Spiel."

    ... zu seiner bisherigen Arbeit in Bielefeld (vor dem Spiel): "Eine gute Defensive ist die Basis, wenn man in der Bundesliga punkten will. Da haben wir angesetzt und versucht, es mehr in die gegnerische Hälfte zu verlagern und früher und intensiver anzulaufen, um den Gegner nicht so nah an unser Tor kommen zu lassen. Das hat die Mannschaft gut angenommen und bisher gut umgesetzt."

    Nils Petersen (SC Freiburg) ...

    ... zum Gegentor:
    "Typisch, dass so ein richtiges Gammeltor dann das Spiel entscheidet. Eigentlich sind wir gut im Verteidigen von Eckbällen, aber Masaya Okugawa macht sich im Rücken gut frei. Das ist schwierig zu verteidigen und danach kommt eins zum anderen, so dass der Ball dann am Ende im Netz zappelt."

    ... zum Spiel: "Wir haben zu wenig Feuer entfacht, bei dem sich der Gegner dann auch mal erschreckt. Bielefeld steht eher mit dem Rücken zu Wand als wir und das muss man dann ab und zu auch mal zeigen. Da hatten wir einfach zu wenig Abschlüsse. Und auch das Powerplay am Ende, den Gegner noch einmal einschnüren, das haben wir nicht hingekriegt. Dann hat man es wahrscheinlich nicht verdient."

    Christian Günter (Kapitän SC Freiburg): "In der ersten Halbzeit haben wir es ganz ordentlich gemacht und haben zwei, drei gute Torchancen. Die zweite Halbzeit war dann nicht mehr so gut, aber wir haben trotzdem nicht viel zugelassen. Ich habe das Tor nicht genau gesehen, aber ich glaube, das war wieder so eine abgefälschte Murmel. Da haben wir gerade ein bisschen das Pech am Schlappen. Ansonsten geht das Spiel wahrscheinlich 0:0 aus, aber so müssen wir wieder so ein Scheißtor schlucken und fahren mit nichts nach Hause. Das ist echt bitter, das gibt's nicht. Saubitter."

    Christian Streich (Trainer SC Freiburg) zu Nils Petersens Jokerrolle (vor dem Spiel): "Es ist in der Situation so, dass es sehr wichtig für uns sein kann, wenn Nils Petersen in so ein Spiel reinkommt und 30 bis 45 Minuten mit seiner Abschlussstärke volle Power gehen kann."

    DAZN-Experte Ralph Gunesch ...

    ... zum Sieg der Arminia:
    "Die Basis war das Spiel gegen den Ball. Die Stabilität, die Kompaktheit, die Aggressivität. Das hat im zweiten Durchgang den Unterschied gemacht, weil Freiburg dagegen mit dem Ball kein Mittel hatte."

    ... zum Duell der Bielefelder mit Schalke 04 in zwei Wochen: "Das ist für Bielefeld schon fast ein Pflichtsieg, um drinzubleiben."

    ... zu Bielefeld-Keeper Stefan Ortega: "Für mich ist er, was das Spiel mit dem Ball am Fuß angeht, wirklich Spitze in der Bundesliga. Das ist links wie rechts richtig stark, wie er mit der Kugel umgehen kann."

    ... zur bisherigen Bilanz von Arminia-Trainer Frank Kramer (vor dem Spiel): "Der Punkteschnitt ist etwas besser. Die Gegentore pro Spiel sind ein ganz entscheidender Wert. Die hat er fast halbiert. Die Defensive ist die Basis, um den Klassenerhalt noch zu schaffen. Dann verzichtest du auch auf den Ballbesitz, der ist noch weniger geworden. Aber es geht nicht darum, den Ball zu haben. Es geht darum, letztlich irgendwie die nötigen Punkte zu holen und über dem Strich zu stehen."

    ... zum SC Freiburg (vor dem Spiel): "Vereinsphilosophie beim SC Freiburg und auch bei Christian Streich ist immer das große Ganze, die sportliche Weiterentwicklung. Das macht er selten abhängig von Tabellenplätzen, sondern es geht ihm wirklich um die Weiterentwicklung der Mannschaft."

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