• Machulla lobt Mannschaft: „Können stolz sein“
• Saison unter Corona-Bedingungen: „Sicherheit rund um Spieltag erhöhen“
• Sky Experte Pascal Hens: „Es war ein Arbeitssieg“

Flensburg, 11. April 2021 –
Sehr geehrte Medienpartner, anbei erhalten Sie eine Stimmensammlung zum Topspiel der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga mit der Partie SG Flensburg-Handewitt – SC DHfK Leipzig (29:23).

Maik Machulla (Trainer SG Flensburg-Handewitt) ...
... zum Spiel:
„Ich glaube, wir haben viel investiert. Wir haben von Anfang an strukturiert und klar gespielt. Wenn Leipzig Druck gemacht hat, hatten wir eine Antwort, sodass wir immer diese vier oder fünf Tore vor waren, was uns Sicherheit gegeben hat. Aber es ist nicht so, dass es so entspannt war, wie es vielleicht aussah. Leipzig war punktuell sehr gefährlich und hätten wir eine Phase gehabt, in der es nicht so gut gelaufen wäre, hätten sie uns noch einmal richtig unter Druck setzen können. Insgesamt war das ein sehr souveräner Heimsieg und wir können stolz sein.“
... zu Johannes Golla: „Johannes Golla ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Ich weiß, dass er sich immer reinbeißt, aber wenn er signalisiert, dass er Schmerzen hat, dann ist auch irgendwas. In der zweiten Halbzeit hat es Hald im Angriff aber auch gut gemacht. In der Abwehr hat Röd wieder viel Verantwortung auch im Innenblock übernommen. So konnten wir Johannes auch ein bisschen Pause geben, aber es war schön, dass wir ihn in der zweiten Halbzeit dabeihatten.“

Dierk Schmäschke (Geschäftsführer SG Flensburg-Handewitt) ...
... zur Meisterschaft (in der Halbzeitpause):
„Die Mannschaft hat eine gute Moral und ist sehr fokussiert. Nachdem wir gezeigt haben, dass wir Kiel schlagen können, ist auch ein Selbstbewusstsein da, dass wir uns nicht nur darum bemühen, sondern auch darum kämpfen, die Meisterschale wieder nach Flensburg zu holen. Das ist noch ein langer Weg, aber die Mannschaft strahlt das aus. Ich glaube, auch durch die Rückschläge, will die Mannschaft zeigen, wie gut sie zusammensteht und welche Qualität sie hat. Das macht sie sehr eindrucksvoll mit einem hervorragend arbeitenden Trainerteam.“
... zur Ausweitung der Corona-Testungen (in der Halbzeitpause): „Es muss zeitlich passen, wir müssen das auch im Rhythmus der Spiele hinbekommen. Wir testen schon viel und wir tauschen uns auch jede Woche mir den Kollegen aus. Umso mehr getestet wird, desto besser ist es natürlich, aber nicht nur testen alleine hilft.“
... zum Spielplan (in der Halbzeitpause): „Bislang sind wir noch in der Lage, alle Spiele unterzubringen. Das freut uns, weil wir wollen das unbedingt sportlich zu Ende bringen. Das versuchen wir, aber nicht um jeden Preis. Genau das Gleiche gilt auch für die Champions League. Wir versuchen nach Köln zu kommen, das ist ein langer Ritt, den wir noch vor uns haben und eine hohe Belastung, aber wir werden es nehmen, wie es kommt.“

Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt) ...
... zum Spiel:
„Es war ein Arbeitssieg, es war das, worauf wir uns eingestellt hatten. Es war viel eins gegen eins, das zeichnet Leipzig in Verbindung mit einer aggressiven Abwehr aus. Da hatten wir unsere Probleme, aber wir haben die zwei Punkte geholt und das war für den Rest der Saison extrem wichtig für uns.“
... zu seiner Verletzung: „Ich habe ein paar Schmerzen, aber es wurde nicht schlimmer und dann konnte ich der Mannschaft zum Glück in der zweiten Halbzeit noch ein bisschen helfen. Ich habe in den letzten Monaten schon Vertrauen in meinen Fuß bekommen, dass er die Belastung auch mitmacht, von daher haben sich die Schmerzen in Grenzen gehalten.“

Jim Gottfridsson (SG Flensburg-Handewitt) ...
... zum Spiel:
„Ich finde, wir haben ein gutes Spiel gemacht. Man hat auch gemerkt, dass manchmal der Rhythmus gefehlt hat. Leipzig hatte auch eine gute Abwehr. Aber am Ende zwei Punkte und ein paar Tore gewonnen.“
... zum Meisterschaftsrennen: „Es sind noch drei Monate, ich glaube, es wird eine enge Kiste. Alle anderen holen auch ihre Punkte. Wir wollen von Spiel zu Spiel schauen und schauen nicht auf andere.“

Franz Semper (SG Flensburg-Handewitt) auf die Frage, wann er wieder dabei ist (vor dem Spiel): „Wahrscheinlich erst in der nächsten Saison. Ich will zur Vorbereitung fit sein und die komplett mitmachen, um dann wirklich für die nächste Saison vorbereitet zu sein.“

Andre Haber (Trainer SC DHfK Leipzig) ...
... zu einem Ersatz für Philipp Weber in der kommenden Saison (vor dem Spiel):
„Ich bin gar nicht darauf aus, unbedingt einen jungen und einen erfahrenen Spieler zu haben. Wir brauchen zwei, die die Position gut ausfüllen. Es ist mit Sicherheit nicht ganz einfach das Profil zu finden, gerade, wenn wir ambitionierte Ziele verfolgen.“

Karsten Günther (Geschäftsführer SC DHfK Leipzig) ...
... zu Tests (in der Halbzeitpause):
„Das Wichtigste ist, dass alle Beteiligten extrem diszipliniert bleiben bis Ende Juni, das verlangt von allen extrem viel. Fakt ist aber auch, wir haben in den vergangenen Tagen gesehen, dass wir die Sicherheit rund um den Spieltag erhöhen müssen. Wir müssen mit der Testung näher an das Spiel heranrücken und uns überlegen, ob wir gegebenenfalls am Spieltag noch einen Test einschieben. Da muss man abwägen, was organisatorisch machbar ist, denn an oberster Stelle steht nicht, dass wir die Bundesliga zu Ende bringen, sondern, dass wir alle unsere Angestellten gesund durchbringen.“
... zur Saison (in der Halbzeitpause): „Ich mache mir keine Illusionen mehr zum Saisonende. Wir haben uns entschlossen, dass wir versuchen wollen, alle Spiele zu spielen. Aus wirtschaftlichen Überlegungen, aber auch aus Überlegungen, wie können wir die Vereine gesund durch die Saison bringen, damit wir auch unseren Verpflichtungen nachkommen können. Es gilt den Spielplan so zu verdichten, dass wir das auch schaffen können und wenn wir merken, wir stoßen an Grenzen, dann müssen wir uns etwas neues überlegen.“

Luca Witzke (SC DHfK Leipzig): „Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Wir hatten Phasen, in denen wir auch rangekommen sind, da haben wir einen guten Handball gespielt, aber auch Phasen, in denen wir gegen Flensburg in der Abwehr und im Angriff nicht bei 100 Prozent waren. Am Ende sind sechs Tore ein Stück weit zu viel.“

Sky Experte Pascal Hens ...
... zum Spiel:
„Es war ein Arbeitssieg, Flensburg hatte es immer unter Kontrolle. Auch wenn es nicht das beste Spiel war, das sie abgerufen haben, hat es locker gereicht. Man braucht einen perfekten Tag, wenn man aus Flensburg etwas mitnehmen will. Man hat am Anfang gemerkt, dass Leipzig sich etwas vorgenommen hatte und mutig spielen wollte. Aber die Abschlüsse haben es dann doch nicht zugelassen, etwas Selbstvertrauen zu tanken. Auch wenn sie gute Phasen hatten, waren sie chancenlos.“
... über Philipp Weber und Luca Witzke (vor dem Spiel): „Ich glaube, da kann Luca sich bei Philipp Weber schon noch etwas abschauen. Das ist aber normal, er ist 22 Jahre alt, Philipp 28, er hat schon ein paar Jahre mehr gespielt. Aber auch bei Philipp sieht man, dass er in den letzten Jahren den nächsten Schritt gemacht und sich weiterentwickelt hat. Er hat mittlerweile einen besseren Überblick und die Spielstruktur besser drauf.“


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