• „Es ist nur ein Spiel!“ Berlin, Mannheim und München verlieren zum Auftakt!

    Was für ein Auftakt in die Playoffs, alle Favoriten kassieren in ihren ersten Viertelfinals Niederlagen: Straubing und Straubing schlagen die Titel-Anwärter Mannheim und Berlin. München verliert gegen Ingolstadt 1:4. Trainer Don Jackson kritisierte seine erfahrenen Akteure. Die hätten nachgelassen. „Sie wissen, wie es besser geht.“ Ingolstadts Coach Mannheims Shedden zum 4:2 in München: „Yeah! Die Jungs haben einen exzellenten Job gemacht.“ Coach Pavel Groß gab sich nach dem 2:3 in der Overtime gegen Straubing gelassen: „Es ist nur ein Spiel und wir werden bereit sein am Donnerstag.“ Straubings Trainer Pokel schwärmte vom „Kampfgeist. Teamgeist. Energie. Wille“ seiner Mannschaft. „Wir wollen alles geben, um den Sack zu Hause zuzumachen.“ Berlin Trainer Aubin ärgerte sich über „viele Scheibenverluste“ beim 3:4 gegen Außenseiter Iserlohn. Roosters Coach Tapper was „sehr stolz auf unsere Defensive.“ Einzig Bremerhaven behauptete sich beim 4:2 gegen Wolfsburg in der Favoritenrolle. Am Donnerstag folgt die 2. Playoffrunde im Best of 3-Modus – ab 19.15 Uhr live bei MagentaSport.

    Nachfolgend die wichtigsten Stimmen zum Playoff-Start und den ersten Viertelfinal-Partien der PENNY DEL – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Am Donnerstag geht es mit 4 Spielen in der Konferenz und als Einzelspiel weiter – ab 19.15 Uhr live bei MagentaSport.

    Adler Mannheim – Straubing Tigers 2:3 OT

    Die Adler Mannheim verlieren überraschend in der Overtime gegen den Außenseiter aus Straubing das 1. Viertelfinalspiel. Head Coach Pavel Groß wirkte dennoch gelassen: „Wir haben gewusst, dass wir hier eine starke Straubinger Mannschaft sehen werden. Es ist ein Spiel. Am Donnerstag spielen wir weiter und da kommen wir sofort zurück und machen weiter… Wir haben ein paar unnötige Strafzeiten gemacht und wenn man das 1. und das 3. Tor sieht: das sind Bouncer hinter dem Tor. Das sind eigentlich keine rausgespielten Chancen… Da müssen wir einfach schneller sein und wir dürfen nicht so oft die Strafzeiten bekommen. Wie gesagt: es ist nur ein Spiel und wir werden bereit sein am Donnerstag.“

    Straubings Trainer Tom Pokel schwärmte indes von seiner Mannschaft: „Kampfgeist. Teamgeist. Energie. Wille. All die Eigenschaften, die man braucht, um in den Playoffs zu gewinnen, haben wir über die gesamte Länge gebracht und gezeigt… Wir spielen Playoff-Hockey seit 5 oder 6 Wochen. Seitdem ist jedes Spiel für uns ein „Do-or-Die“-Spiel… Für uns ist das normales Business und wir haben nicht vor, da irgendwas zu ändern… Wir wollen alles geben, um den Sack zu Hause zuzumachen.“

    Mannheims Matthias Plachta nach einem 2:2 nach 60 Minuten: „Wir müssen mehr zum Tor kommen. Das Spiel findet hauptsächlich in der neutralen Zone statt… Wir müssen uns vorne festsetzen und uns mal ein paar Torchancen rauspielen.“

    Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 3:4

    Die Eisbären Berlin unterliegen dem Außenseiter aus Iserlohn in der letzten Minute und verlieren das 1. Playoff-Spiel. Head Coach Serge Aubin war geknickt: „Wir sind eigentlich gut ins Spiel reingekommen, aber dann hatten wir viele Scheibenverluste. Damit haben wir denen ein bisschen Leben eingehaucht. Dazu kamen die Strafen, die heute sehr schmerzhaft waren. Das müssen wir verarbeiten und dann werden wir bereit sein für Spiel 2… Wir werden hieraus lernen.“

    Iserlohns Interimstrainer Brad Tapper hatte allen Grund zur Freude, warnte aber auch: „Wir haben einen anderen Stil gespielt. Ich bin sehr stolz auf unsere Defensive heute. Wir hatten viele angeschlagene Spieler. Wir müssen aber auch disziplinierter sein… Unsere Jungs haben daran geglaubt. Wir sind sehr glücklich über den Sieg und freuen uns jetzt auf das nächste Spiel.“ Siegtorschütze Brent Aubin sah ein ausgeglichenes Spiel: „Es war nicht einfach. Wir haben hart gekämpft und Berlin hat hart gekämpft. Es waren 2 Teams, die beide ein gutes Spiel gemacht haben. Wir konnten am Ende gewinnen. Es hat Spaß gemacht, aber jetzt ist es vorbei. Wir fokussieren uns jetzt auf das 2. Spiel.“

    EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt 1:4:

    Münchens Trainer Don Jackson: „Wir haben nicht mehr den Aufwand betrieben. Einige Spieler haben nachgelassen. Spieler mit Erfahrung. Sie wissen, wie es besser geht. Wir haben es heute nicht verdient.“ Für den Donnerstag gibt Jackson die Marschroute aus: „Wir müssen auf die frühe Führung gehen, das erste Tor machen. Wir müssen dieses Momentum erzielen. Auch wenn wir heute 1:4 verloren haben. Wir müssen rausgehen und dieses frühe erste Tor machen!“

    Ingolstadts Coach Doug Shedden war stolz: „Yeah! Die Jungs haben einen exzellenten Job gemacht. Sie haben den Gameplan ausgezeichnet umgesetzt.“

    Shedden schien sehr entspannt, als habe er so einen Auftritt erwartet: „Ich mache den Job ja schon ein paar Jahre….Ich hatte einfach ein gutes Gefühl, weil die Jungs gut gespielt haben. Wir haben gegen München schon 3mal gewonnen in dieser Serie. Das war eine bequeme Ausgangssituation.“ Zum Rückspiel: „Wenn wir München schlagen wollen, dann brauchen wir ein perfektes Spiel!“

    Ingolstadts Fabio Wagner über eine tadellose Leistung: „Ja, das war mit die Beste in dieser Saison. Wir haben viele gute Auswärtsspiele gemacht in dieser Saison, auch in München. Das war eine starke Teamleistung. Unser Keeper hat eine überragende Leistung gebracht. ..Es sind die Playoffs, das ist eine neue Spielzeit. Wir haben gewusst, dass wir den Schalter umlegen müssen.“

    Pinguins Bremerhaven – Grizzlys Wolfsburg 4:2

    Die Pinguins Bremerhaven gewinnen als einziges Team ihr Heimspiel in den Playoffs. Nach einem schwachen 1. Drittel steigerte sich das Team und konnte schließlich als Sieger vom Eis gehen. Co-Trainer Martin Jiranek über die Leistungssteigerung: „Wir sind da am Drücker geblieben. Das war ein typisches Playoff-Spiel. Es gab nicht viele Konter oder ähnliches… Das Überzahltor hat uns dann die Chance gegeben, dass wir zurück ins Spiel kommen.“ Jan Urbas kehrte nach einer Verletzungspause zurück in die Mannschaft. Das war „natürlich sehr wichtig. Er ist ein Leader im Team. Er hat eine große Präsenz in der Kabine und auch auf dem Eis. Er hatte durch die Verletzung ein bisschen Pause gehabt und da hat es dann ein, zwei Drittel gedauert, bis er seine Beine gefunden hatte. Im letzten Drittel war er sehr stark und das tut uns sehr, sehr gut.“

    Der Rückkehrer Urbas war glücklich nach seinem Comeback: „Es war schön, wieder zurück auf dem Eis zu sein und dann auch noch bei solchen Momenten. Da arbeitet man die ganze Saison drauf hin. Es hat Spaß gemacht… Das war ein sehr ausgeglichenes Spiel mit wenigen Chancen. Aber im 2. und 3. Viertel waren wir das bessere Team. Wir haben hart gearbeitet und nie aufgegeben. Das hat sich am Ende ausgezahlt.“

    Die Wolfsburger zeigten einen starken 1. Abschnitt, wurden dann aber zu nachlässig. Head Coach Pat Cortina haderte: „Wir haben ein gutes 1. Drittel gespielt und haben dann im 2. Drittel unser Spiel ein bisschen verloren. Das ist ganz gefährlich gegen eine Mannschaft wie Bremerhaven. Wir waren zu langsam und waren einen Schritt zu spät… Bremerhaven hatte die besseren Momente ab dem 2. Drittel… Die haben sich gesteigert und wir haben uns ein bisschen gewartet und das ist schwierig in den Playoffs… Hoffentlich können wir im nächsten Spiel alle Drittel so spielen, wie heute das 1. Drittel.“

    Die Playoffs der PENNY DEL komplett live bei MagentaSport

    Viertelfinale im „Best of 3“-Modus

    Donnerstag, 22.04.2021

    Ab 19.15 Uhr in der Konferenz und als Einzelspiel: Straubing Tigers – Adler Mannheim, Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin, ERC Ingolstadt – EHC Red Bull München, Grizzlys Wolfsburg – Pinguins Bremerhaven

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