Münster/Köln, 03. Mai - Nachwuchsathletinnen und -athleten im Sportinternat Münster werden auf höchstem Niveau betreut. Die Einrichtung wurde von der Sportstiftung NRW auf rund 50 Kriterien überprüft und als Partner der „Qualitätsoffensive“ anerkannt.

Ziel der Initiative ist es, dass Talente die gleichen hohen Standards an allen beteiligten Sportinternaten Nordrhein-Westfalens vorfinden. Dazu zählen eine 24/7-Betreuung durch pädagogische Fachkräfte genauso wie die sportpsychologische, medizinische und physiotherapeutische Umsorgung, eine Ernährungsberatung, regelmäßiger Nachführunterricht und ein Konzept zur Prävention sexualisierter Gewalt. Das Sportinternat Münster wird im Rahmen der „Qualitätsoffensive“ jährlich mit 50.000 Euro von der Sportstiftung NRW gefördert.

„Das Sportinternat trägt eine große Verantwortung gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihren Eltern“, sagt Ute Schäfer, Vorstandsvorsitzende der Sportstiftung NRW. „Hier legen sie den Grundstein für ihre schulische, berufliche und leistungssportliche Laufbahn. Mit unserer Qualitätsoffensive stellen wir sicher, dass die Nachwuchssportlerinnen und- sportler frühzeitig die bestmögliche Unterstützung in ihrer persönlichen Entwicklung erfahren.“

Vorbilder haben die derzeit 24 Bewohnerinnen und Bewohnern reichlich. Für viele Ehemalige hat in Münster eine große Karriere begonnen: Louisa Lippmann ist heute Leistungsträgerin in der Volleyball-Nationalmannschaft und spielt in der russischen Liga für Lokomotive Kaliningrad; auf Sand ist Kim Behrens amtierende Vize-Europameisterin. Ruderer Yannik Sacherer wurde 2017 U19-Weltmeister mit dem deutschen Achter, Abbas Baraou boxte sich im selben Jahr zu EM-Gold und WM-Bronze im Weltergewicht. Münster zählt bisher 105 Alumni. In das Internat aufgenommen werden ausschließlich Athletinnen und Athleten aus einem Nachwuchskader (NK1 oder NK2) sowie herausragende Landeskader.

Die Sportstiftung NRW fördert die nordrhein-westfälischen Sportinternate pro Jahr mit zirka 1 Mio. Euro. Darunter fallen Stellen für Internatsleiter, pädagogisches und sportpsychologisches Fachpersonal ebenso wie Projekte zur Berufsorientierung. Besonders talentierte Athletinnen und Athleten unterstützt die Sportstiftung zusätzlich mit einer monatlichen Individualförderung ab 200 Euro – in Münster aktuell aus den Sportarten Volleyball und Rudern.

Eine Arbeitsgruppe der NRW-Sportinternate trägt die Ziele der „Qualitätsoffensive“ mit. Mitinitiator war Münster um Internatsleiterin Ruth Funk: „Wir tauschen uns regelmäßig aus, um unsere Qualitätsstandards in Kooperation mit der Sportstiftung sukzessiv weiter zu verbessern.“ Das jüngste Projekt ist eine gemeinsame App, die die Mitarbeiter der Internate bei der zeitaufwändigen Dokumentationspflicht entlasten soll.


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