München, 28. Mai 2021 - Continental zieht ein positives Zwischenfazit zur Leistung des exklusiv entwickelten CrossContact Extreme E und veröffentlicht eine Kurzdokumentation zu der Partnerschaft mit der Rennserie.
„Normalerweise benötigen wir zwei bis drei Jahre, um den perfekten Reifen für eine bestimmte Anwendung mit ihren eigenen Anforderungen zu entwickeln. Im Fall von Extreme E hatten wir nur etwa die Hälfte der Zeit zur Verfügung. Dabei war das Fahrzeug nur als Prototyp vorhanden, da es sich selbst noch in der Entwicklung befand“, sagt Catarina Silva, Team Lead Product Management Summer, 4x4 and Van Products bei Continental Tires.

Das Rennfahrzeug „ODYSSEY 21“ ist ein elektrisch angetriebenes Renn-SUV, 550 PS stark und 1,78 Tonnen schwer, das Profirennsportler permanent am Leistungslimit bewegen. Dies bedeutet eine im Rennsport noch nie da gewesene Belastung für die Reifen. „Im Prinzip gab es in der Entwicklung neben der knappen Zeit drei große Herausforderungen: Das Gewicht ist im Vergleich zu anderen Rennfahrzeugen hoch. Ein Formel E Fahrzeug wiegt im Vergleich nur etwa die Hälfte. Gleichzeitig ist das Drehmoment, wie bei Elektroantrieben üblich, sehr stark. Die Kombination dieser beiden Faktoren führt zu einer enormen Belastung für die Reifen“, erklärt Silva. „Zusätzlich mussten wir in der Entwicklung berücksichtigen, dass der CrossContact Extreme E auf den unterschiedlichen Untergründen der Rennorte funktioniert – von den besonderen Anforderungen der Wüste bis hin zum Regenwald im Amazonas.“

Nach eingehenden Prüfungen haben sich die Entwickler für den Geländereifen CrossContact als Basis entschieden und die Konstruktion an die Herausforderungen von Extreme E angepasst. Hierzu hat Continental die Lauffläche verändert, die Gummimischung angepasst und die Robustheit verstärkt.

Die Veranstalter haben Extreme E auch ins Leben gerufen, um Motorsportfans auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen: „Wir haben schnell erkannt, dass die Vision der Veranstalter sehr gut zu unserer Unternehmensphilosophie passt“, sagt Philipp von Hirschheydt, Head of Business Unit Replacement Tires EMEA. „Wir verfolgen als Unternehmen ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele. Doch es sollte nicht nur darum gehen, was wir selbst tun. Wir wollen auch einen Beitrag dazu zu leisten, die Gesellschaft auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen“.
Gleiches gilt für Diversität: „Continental hat bereits vor vielen Jahren zahlreiche Projekte und Programme aufgebaut, um allen Geschlechtern im Unternehmen die gleichen Chancen zu bieten und die gleiche Sichtbarkeit einzuräumen“, erklärt von Hirschheydt. „Entsprechend ist es uns sehr wichtig, dass jedes Extreme E Fahrerteam aus einem weiblichen und einem männlichen Fahrer besteht, die beide gleich viel Zeit am Lenkrad verbringen.“

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Weitere Filme
zum Download unter Continental & Extreme E verfügbar.

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