Peterka erzielt gegen Lettland erstes WM-Tor

München, 02. Juni - Erstes Ziel erreicht! Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) steht im Viertelfinale der Eishockey-Weltmeisterschaft in Lettland. Gegen den Gastgeber holte die DEB-Auswahl im entscheidenden Vorrundenspiel am Dienstagabend einen 2:1-Sieg. In den Playoffs wartet nun am Donnerstag (16:15 Uhr | live bei Sport1) die Schweiz. Mit dabei: Die drei Red Bulls Frederik Tiffels, John Peterka und Maximilian Kastner. „Ich freue mich auf das Spiel. Wir haben uns das Viertelfinale redlich verdient und werden alles in die Waagschale werfen“, sagt Kastner vor dem ersten K.o.-Duell.

„Megahappy, dass ich so viel Eiszeit bekomme“ Für Kastner ist es die erste Teilnahme an einem WM-Turnier. Im Team von Bundestrainer und Ex-Münchner Toni Söderholm erarbeitete sich der 28-Jährige einen Stammplatz. „Ich bin megahappy, dass ich von Toni so viel Eiszeit bekomme. Wenn ich ehrlich bin, habe ich damit vorher nicht gerechnet. Ich habe lange auf den Tag hingearbeitet, an dem ich endlich bei einer WM für mein Land spielen darf“, so der gebürtige Garmisch-Partenkirchener. „Das macht mich unheimlich stolz. Sobald ich das Trikot überziehe, gebe ich 100 Prozent. Egal, ob auf dem Eis, auf der Bank oder in der Kabine.“

„Die Moral ist einmalig“ Kastner, der für Red Bull München bislang 299 PENNY DEL-Spiele absolvierte, ist sich auf dem Eis „für keinen Zweikampf zu schade“. „Ich fahre jeden Check zu Ende und blocke wenn möglich jeden Schuss“. Diese Einstellung verkörpere das gesamte DEB-Team: „Wir sind eine Einheit. Die Moral, die wir auf der Bank und auf dem Eis zeigen, ist einmalig. Und die muss man erst einmal brechen, damit man uns schlagen kann.“ In der Gruppenphase holten Kastner & Co. vier Siege aus sieben Partien, darunter ein 3:1-Erfolg gegen den Weltranglistenersten Kanada. „Das war für unseren Teamgeist und unser Selbstvertrauen enorm wichtig. Man hat gesehen, dass wir mit solch einer Leistung gegen jede Mannschaft gewinnen können.“

Mit der richtigen Taktik und Physis gegen die Schweiz Söderholm und seine Co-Trainer, darunter der ehemalige Münchner Assistenzcoach und heutige Salzburger Cheftrainer Matt McIlvane, bereiten ihr Team taktisch sehr gut auf die Gegner vor. „Ich kenne die beiden schon sehr lange, mit Toni habe ich selbst noch in meinem ersten Jahr bei Red Bull München zusammengespielt. Er und Matt sind Taktikfüchse. Es macht sehr viel Spaß mit den beiden zusammenzuarbeiten, weil sie sehr viel Ahnung haben“, sagt Kastner. Gegen die Schweiz erwartet der Stürmer wieder ein enges Duell. „Ich glaube, es wird wieder ein sehr physisches Spiel und die Specialteams werden erneut ein Hauptfaktor sein. Wenn die funktionieren, haben wir eine Chance.“

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