Fußball-Europameister Steffen Freund und Jugendliche machen „Neue Sporterfahrung“

- Blindenfußball und Rollstuhlbasketball - bundesweite Schulinitiative startet in Berlin und
Brandenburg
- Klaus Wowereit und Dr. Theo Zwanziger unterstreichen Bedeutung der Telekom-Initiative
- DFB und DFB-Stiftung Sepp Herberger werden neue Partner

Berlin (pps) Am heutigen Donnerstag fiel in Berlin der Anstoß zum bundesweit angelegten Schulprojekt „Neue Sporterfahrung“. Für Fußball-Europameister Steffen Freund und Jugendliche aus vier weiterführenden Schulen standen die Sportarten Rollstuhlbasketball und Blindenfußball auf dem Stundenplan beim paralympischen Projekttag in der Sporthalle Neue Roßstraße in Berlin-Mitte.

Gemeinsam mit dem 21-maligen Fußball-Nationalspieler und DFB U17-Trainer lernten die Schüler unter Anleitung paralympischer Spitzensportler, wie koordinativ anspruchsvoll im Rollstuhl sitzend das Dribbeln eines Balls ist und wie ungewohnt und schwierig eine Orientierung beim Fußball ohne Sehvermögen. Ziel der Initiative der Deutschen Telekom ist es, Jugendlichen ein Gefühl für die Lebenswelt behinderter Menschen zu geben.

Mit der „Neuen Sporterfahrung“ können Jugendliche an weiterführenden Schulen in Berlin und Brandenburg im Rahmen von Projekttagen den Sportunterricht im Schulhalbjahr 2011/12 völlig neu erleben. „Ich bewundere die Leistungsfähigkeit behinderter Sportler und habe großen Respekt vor ihrer sportlichen Klasse“, sagt Steffen Freund. „Blindenfußball ist eine packende Sportart. Im nächsten Jahr wird die Blindenfußball-Bundesliga –
unterstützt durch die DFB-Stiftung Sepp Herberger – ihre Spieltage in mehreren großen Städten ausrichten. Ein Besuch lohnt sich.“

Angeleitet durch Moritz Klotz, Trainer des Blindenfußball-Bundesligisten LFC Berlin und Blindenfußball-Nationaltorwart, Nationalspieler Kofi Osei (LFC Berlin) und Bundesligaspieler Marcel Heim (SC Würzburg) sowie den Rollstuhlbasketball-Nationalspielerinnen Edina Müller (HSV Hamburg) und Anna Gerwinat (RSC Berlin) wurde den Schülern deutlich, was Menschen mit Behinderung im Sport und auch darüber hinaus in unserer Gesellschaft leisten können. „Die Initiative gibt Schülern ein Gefühl für die Lebenswelt behinderter Menschen und vermittelt zudem, welche hohen Anforderungen sich bei paralympischen Sportarten stellen. Die neuen Bewegungserfahrungen fördern das Verständnis füreinander und den fairen Umgang miteinander“, betont Moritz Klotz.

Das paralympische Engagement zeigt, dass Kompetenzen wie Toleranz, Fairplay und Respekt spielerisch vermittelt werden können. Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, unterstreicht die Bedeutung der Initiative: „Der Behindertensport hat in der deutschen Hauptstadt einen hohen Stellenwert. Ich freue mich deshalb über das Engagement privater Unternehmen wie der Deutschen Telekom, insbesondere zugunsten integrativer Sportprojekte.“

Auch der Deutsche Fußball-Bund ist als neuer Partner der Initiative vom Engagement überzeugt. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger unterstützt den gesellschaftlich relevanten Ansatz: „Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung auch durch unsere DFB-Stiftungen hat Tradition. Im Bereich des Behindertensports liegt uns der Blindenfußball sehr am Herzen, dem wir mit einer Städteserie unter dem Motto ‚Mitten in der Gesellschaft’ eine öffentliche Bühne bereitet haben. Das wichtige Projekt der Deutschen Telekom unterstützen wir deshalb sehr gerne.“

Weitere Partner der Initiative sind der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und der Deutsche Rollstuhl-Sportverband (DRS). Seit Start im Oktober 2009 haben bereits mehr als 300 Schulen und über 40.000 Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Bayern mit Begeisterung und großem Engagement teilgenommen. In Berlin und Brandenburg nehmen rund 50 Schulen teil.

„Gerade im und durch den Sport kann man vor allem bei jungen Menschen wichtige Weichen für die Toleranzfähigkeit unserer Gesellschaft stellen. Genau diese Brücken machen Förderprojekte wie die ‚Neue Sporterfahrung’ so wertvoll“, ergänzt Stephan Althoff, Leiter Corporate Sponsoring der Deutschen Telekom AG.

Dass die Telekom mit ihrem Engagement richtig liegt, unterstreicht eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Sport + Markt. Demnach ist es 89 Prozent der Befragten wichtig, dass Unternehmen soziale Projekte an Schulen unterstützen. 81 Prozent sprechen sich für die verstärkte Förderung von Integration behinderter und nicht behinderter Menschen an den Bildungsstätten aus und 75 Prozent sind überzeugt, dass Erfahrungen von Schülern in paralympischen Sportarten soziale Kompetenzen stärken.

Informationen zur Telekom-Initiative unter www.neue-sporterfahrung.de.

Kontaktadresse
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Über die Deutsche Telekom
Die Deutsche Telekom ist mit rund 128 Millionen Mobilfunkkunden sowie 35 Millionen Festnetz- und fast 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 30. Juni 2011). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 241.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte der Konzern einen Umsatz in Höhe von 62,4 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet (Stand 31. Dezember 2010).

Sportsponsoring bei der Deutschen Telekom
Die Deutsche Telekom ist seit vielen Jahren ein kompetenter Partner des Sports und unterstützt Sportler, Verbände, Vereine und Veranstaltungen mit ihrem Telekommunikations-Know-how. Neben Spitzensportengagements im Fußball (DFB-National-mannschaften, FC Bayern München) berücksichtigt die Telekom verstärkt auch gesellschaftliche Aspekte des Sports und fördert Breiten- und Schulsportprojekte, Nachwuchsarbeit sowie Sportler mit Behinderungen. Partnerschaften mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der Stiftung Deutsche Sporthilfe und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) unterstreichen dies. Darüber hinaus setzt sich der Bonner Konzern in Zusammenarbeit mit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) für einen fairen Sport ein. Mit den Engagements bei den Telekom Baskets Bonn und dem Bonn-Marathon unterstreicht der Telekommunikationskonzern seine Verbundenheit mit Stadt und Region. Weitere Informationen zu den Sponsoring-Engagements der Deutschen Telekom unter www.telekom.com/sponsoring.

Informationen zu den Sportverbänden:
Deutscher Behindertensportverband: www.dbs-npc.de
Deutscher Fußball-Bund: www.dfb.de; www.sepp-herberger.de; www.blindenfussball.de
Deutscher Rollstuhl-Sportverband: www.rollstuhlsport.de