EM-Vize Victor Gentz mit Bibi Jones nicht zu bremsen<\>

Hamburg/Dinslaken (MSPW) - Nur einen Tag nach dem Gewinn der Vi-ze-Europameisterschaft der Lehrlingsfahrer im italienischen Turin setzte Victor Gentz aus dem niederrheinischen Kaarst das nächste Ausrufezei-chen. Mit der vierjährigen Stute Bibi Jones, gezogen und im Besitz seines Vaters Heinrich Gentz (Gestüt Lauvenburg), gewann der 23-Jährige am Ostermontag auf der Trabrennbahn in Hamburg-Bahrenfeld sowohl den Vorlauf als auch das Finale zum Schwarzer Steward-Rennen (Gesamt-dotierung: 32.000 Euro). Die nach vier Starts weiterhin unbesiegte Bibi Jones, die zuvor lediglich 1.300 Euro gewonnen hatte, schraubte mit den beiden Siegprämien ihre Gewinnsumme auf 13.300 Euro.

Victor Gentz steuerte Bibi Jones im Finale gleich nach dem Start an die Spitze und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Am Ende hatte die 61:10-Mitfavoritin eineinhalb Längen Vorsprung vor dem vierjährigen Wallach Garry (41:10) mit Harry Losse (Lasbek). Dritter wurde der 190:10-Außenseiter Palema Photo, gefahren von Josef Sparber (Taufkirchen).

„Das war die Krönung eine grandiosen Woche. Victor hat alles richtig gemacht“, geriet Besitzer und Züchter Heinrich Gentz nach dem Triumph ins Schwärmen, fügte aber gleich hinzu: „Für uns sind die Leistungen von Bibi Jones keine Überraschung. Sie ist auch bei den Angriffen der Verfolger nicht nervös geworden und hat bewiesen, dass sie aktuell un-ser bestes Pferd im Stall ist.“

Der hoch eingeschätzte Vorlaufsieger Prinz Poldi (16:10) sicherte sich mit Rekordchampion Heinz Wewering (Berlin) nach einem schlechten Start zumindest noch das vierte Geld. Alaska Joe (123:10), der mit Thomas Panschow (Bladenhorst) ebenfalls einen Vorlauf gewonnen hat-te, wurde im Finale frühzeitig disqualifiziert.

„KöPi-Pokal“: Doppelsieg für Trainer Peter Strooper<\>

Einen Doppelsieg landete der niederländische Trainer und Fahrer Peter Strooper (Callantsoog) am Ostermontag auf der Trabrennbahn in Dins-laken im Finale des mit insgesamt 10.800 Euro dotierten „KöPi-Pokals“. Die beiden von Strooper vorbereiteten Vasterbocheckpoint und Ygold van Ranum, die jeweils mit ihrem Trainer im Sulky einen Vorlauf souve-rän für sich entschieden hatten, kamen im Finale am Bärenkamp auch auf die beiden ersten Plätze.

Dabei hatte sich Peter Strooper mit dem am Ende zweitplatzierten 12:10-Favoriten Ygold van Ranum allerdings für das „falsche“ Pferd ent-schieden. Die Siegfahrt mit Vasterbocheckpoint (60:10) hatte der Trainer nämlich an seinen Landsmann Tom Kooyman (Lijnden) abgegeben, der den Hengst zu einem überlegenen Triumph mit sechs Längen vor Ygold van Ranum führte. Auf Platz drei machte Amigo Butcher (40:10) mit Ro-bin Bakker (Deurze) den niederländischen Dreifacherfolg in der Dinslakener Traditionsprüfung perfekt.