Traben: Bild-Pokal Trial II auf runderneuerter Piste an der Niers
Geläuf ist prima: Kornau kann mit Emblem kommen


Mönchengladbach (MSPW). Bild-Pokal, Trial II: Mit dieser Prüfung für fünf- bis zehnjährige Pferde, die nicht mehr als 20.000 Euro gewonnen haben, beginnt Sonntag (Beginn 14.12 Uhr) auch auf der Mönchengladbacher Trabrennbahn der große Sport des neuen Jahres. Neun Teilnehmer wurden gemeldet. Es geht um 7.000 Euro. Favorit ist der von Thomas Kornau (Recklinghausen) gesteuerte Hengst Emblem.

„Thomas Kornau kann kommen. Er wird ein prima präpariertes Geläuf antreffen“, sagt Mönchengladbachs Vorsitzender Werner Pietsch. Mehr als 10.000 Euro hat der Rennverein in den letzten Monaten in das Geläuf investiert. „Viele Tonnen so genannter Brechsand mit einem hohen Quarzanteil wurden aufgetragen. Die Pferde laufen dadurch wieder Gelenk schonender. Die Wellen, die uns zuletzt Probleme bereitet hatten, sind komplett weg“, so Pietsch.

Diese Information hat Thomas Kornau gerne gehört. Denn er zögerte zunächst, den familieneigenen Emblem für das 1.609 Meter-Rennen in Mönchengladbach zu melden. „Er mochte die Bahn an der Niers nicht so sehr, ist dort schon dreimal gesprungen, weil ihm der Untergrund nicht so recht behagte. Aber dann habe ich ihn doch genannt, weil er zuletzt in Gelsenkirchen über die Meile hinter so starken Pferden wie Icare de Bois und Staro foot Loose trotz eines Rennens ohne Führpferd in der Außenspur guter Dritter war und dabei über die Meile in 1:13,6 Minuten seinen neuen Rekord aufstellte. Da die Piste in Gladbach nun neu präpariert ist, rechne ich mir einiges aus“, so Kornau.

Dass der im Vorjahr neunmal siegreiche Emblem die nicht gerade günstige Startnummer „9“ hat, sieht Kornau nicht als großen Nachteil. „Der Hengst kann gut anfangen.“

Zum engeren Favoritenkreis zählt auch der fünfjährige Wallach Scoop. „Mein neuer Hoffnungsträger“, schwärmt Besitzer Peter Erwig (Frechen). Fünf Starts hat Scoop in diesem Jahr vorzuweisen. Zwei Siege, immer im Geld, so lautet die Bilanz des einstigen „Sorgenkindes“.

Peter Erwig: „Scoop hatte sich als Dreijähriger gut angelassen, musste dann aber wegen Lungenproblemen rund ein Jahr aussetzen. Nun ist er wieder voll da und müsste mit der günstigen Startnummer ‚3’ und mit Thomas Panschow aus Bladenhorst im Sulky eine erste Chance haben“, ist der frühere Amateurfahrer Erwig zuversichtlich.

Beachtung bei den Wettern wird auch Recordtime finden. Trainer Henk Grift (Kevelaer) ließ die Stute bereits in Mönchengladbach proben, wobei sie sich in 1:16,8 Minuten für den durchschnittlichen Kilometer siegreich vorstellte. „Bronzehelm“ Michael Schmid (Oberhausen) wurde als Fahrer verpflichtet. Nach fast dreimonatiger Pause ist der vierfache Vorjahressieger Absolut Newport, den Henk Grift mit dem Niederländer Jesse ter Borgh aufbietet, diesmal wohl nur chancenreicher Außenseiter.

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