Traben: Drei frische Sieger im Trial I zum NRZ-Pokal in Hamburg
Grumetti gegen Grace Kelly und Magic Life Diamant


Hamburg (MSPW). Im deutschen Trabrennsport geht es aktuell Schlag auf Schlag. Nur fünf Tage nach dem Triumph des 108:10-Außenseiters Yesterday im Bild-Pokal (25.000 Euro) in Gelsenkirchen steht auf der Rennbahn in Hamburg-Bahrenfeld schon der nächste Höhepunkt auf dem Programm. In dem mit 7.000 Euro dotierten Trial I zum NRZ-Pokal treten am Sonntag acht Vierjährige über die 2.200 Meter-Distanz gegeneinander an. Gleich drei frische Sieger sind dabei und wollen in der Hansestadt für einen Favoriten-Sieg sorgen.

Dazu zählt Grumetti aus dem Besitz des Gestüts Lasbek (Günter Herz/Hamburg). Dreimal war der Wallach in diesem Jahr in Hamburg am Start, dreimal beendete er das Rennen als Sieger. Lasbeks Cheftrainer Harry Loose steuert Grumetti, der mit einer durchschnittlichen Kilometerzeit von 1:17,0 Minuten den besten Rekord aller Teilnehmer aufweist. „Grumetti hatte sich zuletzt in guter Verfassung präsentiert. Ich hoffe auch am Sonntag auf eine optimale Tagesform“, so Losse. „Der Wallach mag Rennen von der Spitze. Das wird mit Startnummer sechs aber eher schwierig. Im Feld hat Grumetti manchmal Probleme mit dem Sand, der ihm ins Gesicht spritzt. Da fehlt ihm noch ein wenig die Routine.“

Als frische Doppelsiegerin kommt Grace Kelly, die dem Gestüt Lauvenburg von Heinrich Gentz (Kaarst) gehört, an den Start. Sein Sohn Victor Gentz steuert die Stute zum ersten Mal in einem Rennen, kennt sie aber bereits aus dem Training. „Grace Kelly besitzt eine enorme Spritzigkeit und ist vom Rennverlauf völlig unabhängig“, lobt der frisch gebackene Vize-Europameister der Lehrlingsfahrer. „Nur am Start ist die Stute etwas schwierig. Kommt sie glatt weg, dann ist alles möglich.“

Der dritte frische Sieger im Trial I zum NRZ-Pokal ist Magic Life Diamant mit Rekord-Champion und „Silberhelm“ Heinz Wewering (Berlin) im Sulky. Mit seinem Trainer Helmut Biendl (Ascha) gewann der Hengst zuletzt zweimal in Folge auf der Trabrennbahn in Straubing. Zuvor war er in Hamburg im ersten Vorlauf zum Schwarzer Steward-Rennen wegen eines Fehlers disqualifiziert worden.

Bianca Boshoeve kehrte in dieser Saison fast immer mit einer Prämie in den Stall zurück. Die von Marcel Hauber (Deurze, NL) für Wiebe Landman (St. Nicolaasga) vorbereitete Stute kam bei sieben Auftritten in diesem Jahr zu zwei Siegen und vier Platzierungen. „Bronzehelm“ Michael Schmid (Oberhausen) wurde als Fahrer verpflichtet. Der aktuelle Champion Roland Hülskath (Mönchengladbach) greift mit Prince As in das Geschehen ein, Hardenberg wird von Thomas Panschow (Bladenhorst) gefahren. Michael Nimczyk (Willich) startet mit Husar, Peter Heitmann (Delingsdorf) mit dem von ihm trainierten Kongo.

Der Trial II zum NRZ-Pokal (7.000 Euro) wird am Sonntag, 20. Mai, in Berlin-Mariendorf entschieden, der mit 25.000 Euro dotierte Hauptlauf am 3. Juni in Dinslaken.

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