Holtermann-Trio soll auf Derby-Kurs bleiben

Traben: Trial II zum Diamond Way-Rennen am Sonntag in Berlin


Berlin (MSPW). Gleich drei der sieben Pferde, die am Sonntag auf der Trabrennbahn in Berlin-Mariendorf in dem Trial II zum Diamond Way-Rennen für Dreijährige an den Start kommen, werden vom mehrmaligen Trainer-Champion Gerhard Holtermann (Bladenhorst) vorbereitet. Die Hengste Comeonhill, CC Rider und Mister John, die alle auch auf der Nennungsliste für das Deutsche Traber-Derby stehen, besitzen dabei sehr gute Chancen, einen Großteil des Preisgeldes von insgesamt 7.000 Euro zu verdienen. Selbst eine Holtermann-Dreierwette ist drin.

Eine Serie wird am Sonntag auf der Derby-Bahn dabei auf jeden Fall reißen. Denn Comeonhill, der vom aktuellen Champion Roland Hülskath (Mönchengladbach) für die niederländischen Brüder Gerrit und Willem Gerrits (Gerrits Recycling Group/Helmond) gesteuert wird, ist nach zwei Starts ebenso noch ungeschlagen wie sein Trainingsgefährte CC Rider, der Dieter Handke (Hamm) gehört. Trainer Holtermann wird selbst im Sulky von CC Rider sitzen.

Für Mister John, zu dessen Mitbesitzern neben Johann Holzapfel (Anzing) auch Holtermanns Sohn Dominik gehört, wurde Rekord-Champion Heinz Wewering (Berlin) als Fahrer verpflichtet. Auch die Bilanz von Mister John in diesem Jahr kann sich mit einem Sieg und einem zweiten Platz sehen lassen.

Für Gerd Holtermann ist die Favoritenrolle klar. „Comeonhill ist von der Kraft her weiter als die beiden anderen Pferde, die ich etwa auf einer Stufe sehe“, so der Trainer, der aber auch klarstellt: „Alle drei sollen, wenn alles gut geht, Ende Juli in den Vorläufen zum Derby starten.“

Als stärkste Konkurrenten im Trial II zum Diamond Way-Rennen schätzt Holtermann den zuletzt zweimal zweitplatzierten Sir Michel aus dem Besitz von Ger Visser (Stall Vibelzee/Deventer, NL) mit „Bronzehelm“ Michael Schmid (Oberhausen) sowie Global challenger, den Michael Nimczyk (Willich) für Marion Jauß (Neritz) steuert, ein. Komplettiert wird das Siebener-Feld von Indio Corner mit Hannu Voutilainen (Willich) und Pourtout Veyron mit Dietmar Spickermann (Dinslaken) im Sulky.

Um Prämien von 3.500 Euro geht es am Sonntag in Berlin im Stutenlauf zum Trial II des Diamond Way-Rennens. Acht Starterinnen aus dem Derby-Jahrgang wurden für diese Prüfung gemeldet. Als Sieganwärterinnen gelten vor allem die noch unbesiegte Georgina Corner, die mit Thorsten Tietz (Schöneiche) den aktuell Führenden im bundesweiten Berufsfahrer-Championat im Sulky hat, und Yuamour, mit der Josef Franzl (Sauerlach) aus Bayern anreist.

Der Hauptlauf zum Diamond Way-Rennen (25.000 Euro) wird am Pfingstmontag, 28. Mai, in Gelsenkirchen entschieden. Dort steht dann auch ein mit 12.500 Euro dotiertes Stutenrennen auf dem Programm.

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