Holtermann-Hengst holt Hattrick in der Hauptstadt

Berlin, 13. Mai (MSPW) - Der Hattrick ist perfekt. Auch nach seinem dritten Karriere-Start ist der von Gerhard Holtermann (Bladenhorst) trainierte Traberhengst Comeonhill weiter ungeschlagen. Seinen dritten Erfolg machte der 12:10-Favorit mit "Goldhelm" Roland Hülskath (Mönchengladbach) in dem mit 7.000 Euro dotierten Trial II zum Diamond Way-Rennen für Dreijährige auf der Rennbahn in Berlin-Mariendorf perfekt. Damit unterstrich Comeonhill die Ambitionen, beim Deutschen Derby am 5. August an gleicher Stelle ebenfalls eine prominente Rolle spielen zu können.

Nach zwei überlegenen Siegen zu Beginn seiner Laufbahn musste sich Comeonhill bei seinem Triumph gegen die Jahrgangs-Konkurrenz in der Hauptstadt allerdings strecken. Hülskath hatte den Hengst, der den niederländischen Brüdern Leendert und Willem Gerrits (Helmond/Gerrits Recycling Group) gehört, vorsichtig ins Rennen gebracht. Die Folge: Comeonhill hatte zunächst mehrere Längen Rückstand auf das Feld.

Erst eingangs der Schlussrunde konnte der Holtermann-Schützling den Kontakt herstellen. Auf der Gegengeraden griff Roland Hülskath dann mit dem Hengst in dritter Spur an. Comeonhill zog scheinbar spielerisch an der Konkurrenz vorbei und steckte kurz vor dem Schlussbogen die Nase erstmals in Führung.

Auf der Zielgeraden wehrte Comeonhill auch den Angriff von Sir Michel, aufgeboten von Michael Schmid (Oberhausen) für den niederländischen Stall Vibelzee (Ger Visser/Deventer), erfolgreich ab. Sicher mit einem Hals behielt der Holtermann-Hengst die Oberhand. Rang drei belegte der von Michael Nimczyk (Willich) gesteuerte Global challenger aus dem Besitz von Marion Jauß (Neritz).

"Comeonhill hat bewiesen, dass er auch aus einer hinteren Position ein Rennen siegreich gestalten kann. Er hat diese Aufgabe gut gelöst", zeigte sich Trainer Holtermann zufrieden. "Auf der Zielgeraden hat er gegen Sir Michel glänzend dagegen gehalten."

In dem mit 3.500 Euro dotierten Stutenlauf zum Trial II des Diamond Way-Rennens setzte sich Rekord-Champion Heinz Wewering (Berlin) mit der von Holger Neumann (Neuenkirchen) vorbereiteten Helena von Haithabu zum Totokurs von 36:10 durch. Wewering hatte die Stute lange auf dem dritten Platz gehalten, beorderte sie dann auf den letzten 800 Metern zum Angriff in die äußere Spur, wo Helena von Haithabu am besten durchzog. Die 19:10-Favoritin Yuamour mit Josef Franzl jun. (Sauerlach) im Sulky sowie die 109:10-Außenseiterin Liberta mit Michael Nimczyk hatten das Nachsehen. Rang vier belegte die von Thorsten Tietz (Schöneiche) gesteuerte Georgina Corner (31:10).

Der mit 25.000 Euro dotierte Hauptlauf zum Diamond Way-Rennen und das entsprechende Stutenrennen (12.500 Euro) werden am Pfingstmontag, 28. Mai, auf der Rennbahn in Gelsenkirchen entschieden.

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