Traben: Diamond Way-Rennen am Pfingstmontag in Gelsenkirchen

Derby-Test mit Dream Magic BE und Comeonhill

Gelsenkirchen, 24. Mai 2012 (MSPW). Das Diamond Way-Rennen am Pfingstmontag auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen ist die bisher größte und wertvollste Herausforderung für den aktuellen Derby-Jahrgang. Für neun dreijährige Hengste geht es um Prämien in Höhe von insgesamt 25.000 Euro. Allein der Besitzer des Siegers darf sich über 12.500 Euro freuen.

Trainer und Fahrer Josef Franzl (Sauerlach) hofft darauf, dass sich die weite Anreise aus Bayern lohnen wird. Die aktuelle Form seines Schützlings Dream Magic BE, der Alois Wegscheider (Wörgl/Österreich) und Johann Holzapfel (Anzing) gehört, ist vielversprechend. In diesem Jahr ist der Hengst nach zwei Starts noch ungeschlagen. Bereits als Zweijähriger hatte Dream Magic BE für Furore gesorgt. Er siegte in dem Trial II zum Preis des Winterfavoriten in Berlin-Mariendorf und belegte im Hauptlauf in Hamburg hinter Peter Pan Diamant Rang zwei.

Der bisher einzige Start auf der Gelsenkirchener Bahn war für Dream Magic BE dagegen enttäuschend verlaufen. Im Breeders Crown-Hauptlauf für die zweijährigen Hengste und Wallache wurde er beim Sieg von Tristan Toro wegen eines Fehlers disqualifiziert. Trainer Franzl, der seit Ende 2011 für den Hengst verantwortlich zeichnet, verbreitet Zuversicht: „Er ist jetzt viel reifer und cleverer. Ich bin guter Dinge.“

Der mehrmalige Trainer-Champion Gerhard Holtermann (Bladenhorst) schickt mit Comeonhill wohl den Favoriten in das 2.000 Meter-Rennen. Drei Starts, drei Siege: So lautet die perfekte Bilanz des Hengstes aus dem Besitz der niederländischen Brüder Leendert und Willem Gerrits (Helmond/Gerrits Recycling Group). Nach seinem überlegenen Debüt-Erfolg Mitte April in Gelsenkirchen gewann Comeonhill an gleicher Stelle den Trial I zum Diamond Way-Rennen. Auch im Trial II in Berlin war Comeonhill trotz eines schlechten Starts nicht zu bezwingen. Er wird erneut von „Goldhelm“ Roland Hülskath (Mönchengladbach) gesteuert.

Der finnische Trainer Veijo Heiskanen bietet am Nienhausen Busch mit Tristan Toro den Breeders Crown-Sieger von 2011 bei den zweijährigen Hengsten und Wallachen auf. Fahrer von Tristan Toro, der drei seiner sechs Karriere-Starts gewinnen konnte, ist der Schwede Peter Ingves. Gute Chancen hat auch der von Michael Schmid (Oberhausen) für den Stall Vibelzee von Ger Visser (Deventer, NL) aufgebotene Sir Michel. Zweimal hintereinander musste er sich in den Trials zum Diamond Way-Rennen nur Comeonhill geschlagen geben.

Stutenlauf zum Diamond Way-Rennen um 12.500 Euro

Neben dem Hauptlauf zum Diamond Way-Rennen wird in Gelsenkirchen auch ein mit 12.500 Euro dotierter Stutenlauf mit acht Teilnehmerinnen entschieden. Zum Kreis der Favoritinnen zählen die Breeders Crown-Siegerin Enigma mit Michael Schmid im Sulky sowie Helena von Haithabu mit Rekord-Champion Heinz Wewering (Berlin).


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